Jahrg.
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Nr. 7.] 1
Dritte Folge. 107
Rechte, Einigkeit und Brüderlichkeit über den ganzen ger⸗ Deutſchland wuchs. Die geſammte Preſſe in Schweden maniſch⸗ſcandinaviſchen Norden bringen ſollte? und Norwegen nahm entſchieden für die Dänen Partei Die Regierungen hinderten dieſe Beſtrebungen nicht und vertheidigte deren Rechte, und von dieſer Zeit ab wurde geradezu, aber ſie begünſtigten ſie anfangs auch nicht. Bei es Mode, den Scandinavismus mit einer gehörigen Por⸗ den Dänen entwickelte ſich jedoch damals mit ſteigender tion Deutſchenhaß zu bezuckern. Am vorurtheilsfreiſten Heftigkeit der Streit um die Erbfolgefrage in den deutſchen blieben immer die Norweger, weil dieſe den Dänen am we⸗ Herzogthümern Schleswig und Holſtein. Die Herzogthü⸗ nigſten trauten und die meiſten Gründe hatten, gegen das mer vertheidigten mit nicht minderer Hartnäckigkeit ihre neue Scandinavien vorſichtig zu ſein; allein es läßt ſich Trennung von den Dänen, mit denen ſie nur durch Per⸗ nicht leugnen, daß dies anfangs viel verſpottete Utopien ſonalunion verbunden zu ſein behaupteten, wie die Dänen ſeit 1848 überall in den Gemüthern Wurzel gefaßt hat, die Einverleibung der Herzogthümer auf ewige Zeit als und während der letzten Jahre ſind Verhältniſſe eingetreten, unverrückbare Thatſache erklärten. Der Bürgerkrieg wurde welche dem Studentenbund eine Wichtigkeit und Bedeu⸗ mit allen Mitteln vorbereitet. In Deutſchland regte ſich tung gaben, die von manchen erzgeſcheuten Leuten nicht die Theilnahme für die bedrohten Deutſchen, die Dänen geahnt wurde. dagegen ſuchten dieſe bei den ſprachverwandten Schweden Die Staatsmänner in Dänemark und Schweden hatten und Norwegern, und dieſelbe Preſſe, welche den ſcandina⸗ anfangs über die romantiſchen Pläne der ſtudirenden Ju⸗ viſchen Bund forderte, predigte den wildeſten Deutſchen⸗ gend und der Literaten eben ſo verächtlich die Achſeln ge⸗ haß und rief den Scandinaviern zu, daß die Dänen ihnen zuckt, wie ihrerſeits die deutſchen S aatsmänner, als die Schleswig als Morgengabe für dieſen Bund mitbringen Demagogen nach den Befreiungskriegen auf den deutſchen würden. Univerſitäten auftauchten, welche nach einem deutſchen Um den beſtrittenen Beſitz des Herzogthums Schles⸗ V Kaiſer für ein einiges Deutſchland ſchwärmten. Sie wür⸗ wig handelte es ſich ganz beſonders, und je mehr die öffent⸗ den auch ohne Zweifel mit dieſen hier ebenſo umgeſprungen liche Meinung in Dänemark Partei nahm, um ſo weniger ſein, wie man mit den deutſchen Wartburgs⸗ und Ham⸗ konnte die Regierung gegen die patriotiſche Preſſe eingrei⸗ V bacher Feſttheilnehmern umſprang, wenn dies möglich ge⸗ fen. Endlich ließ der König Chriſtian der Achte ſich zum weſen wäre. Allein die Lage der Dinge war hier im vollſtändigen Bruch mit den Herzogthümern durch den be⸗ V Norden eine andere und die geſetzlichen Zuſtände nicht für kannten offenen Brief beſtimmen, in welchem er, allen Gewaltſchritte gecignet. Mit dem Jahre 1848 kamen die früheren heiligen Zuſicherungen entgegen, den Herzog⸗ Dänen zur demokratiſchen Monarchie, und aus den inneren⸗ thümern ihre Rechte abſprach. Gleich darauf ſtarb er, und Kämpfen der letzten Zeit trat dieſe ſo entſchieden ſiegreich nun folgten die unheilsvollen Begebniſſe und blutigen hervor, daß ſie, wenigſtens ſo lange der jetzige König pon Kämpfe, in deren Folge Schleswig⸗Holſtein den Dänen Dänemark lebt, geſichert ſcheint, da dieſer Fürſt ſich mit endlich von den deutſchen Cabinetten zurückgeliefert wurde. ſeinen demokratiſchen Rathgebern völlig einverſtanden er⸗ An dieſen Kämpfen hatten ſich manche Schweden und Nor⸗ klärt hat. weger betheiligt und in den däniſchen Reihen gefochten. Dieſer Ausgang der Dinge iſt auch entſcheidend für Mittelſt dieſer Waffenbrüderſchaft wurden die einigenden den weiteren Erfolg der Unionspläne geweſen. Die Rath⸗ Fäden aber eben ſo wohl ſtärker, wie die Abneigung gegen geber des däniſchen Königs, ſeine Miniſter und Umgebungen
tigt waren, mit Hülfe dieſer Maſchinen jährlich doppelt ſo viel Portraits. Gold als bisher gewinnen. c. graf Morny
Man kennt in Deutſchland den Grafen Morny meiſt durch den Ruf ſeines induſtriellen und ſpeculativen Treibens. Seine Betheiligung bei dem Credit Mobilier, ſeine Verhältniſſe zu den
Die ruſſiſche Miſſion in Peking.
Vor wenigen Tagen iſt in St. Petersburg ein ſehr intereſ⸗. ſantes Werk unter dem Titel:„Die Arbeiten der ruſſiſchen Miſ⸗ Gebrüdern Pereire, ſeine Stellung bei dem grand central, bei der ſion in Peking“ veröffentlicht worden. Es iſt das drittemal, daß belgiſchen und ſchleſiſchen Zinkbergwerksgeſellſchaft, der vieille
6 montagne, und in neueſter Zeit auch die Vermittlungsrolle, die
dieſe Miſſion einen Bericht über ihre literariſchen und wiſſenſchaft— lichen Arbeiten erſcheinen läßt. In dieſem neuen Bande befin
den ſich vierzehn Aufſätze, die voller Intereſſe ſind. Khrapowitskii hat eine Geſchichte des Falls der Mingdynaſtie mitgetheilt, die auf die ſo wenig bekannte Geſchichte China's ein neues Licht wirft. Gochkewitzſch ſpricht über den Bau der Kartoffeln und des Weizens und die Zucht der Seidenraupe in China; von dem Mönch Tswet⸗ kof finden ſich„Bemerkungen eines Chineſen über Nangeſaki und die Sitten der Chineſen;“ der Archimandrit Palladius hat ſeinen Beitrag dazu geliefert, indem er über die Verbindung zu Waſſer zwiſchen Tian Tſin und Shanghai Auskunft gibt; der Möͤnch Eulampe lehrt uns die chineſiſchen Anſichten über das Finanzwe⸗ ſen kennen. Alle Artikel ſind darauf berechnet, uns Europäer über das Reich der Mitte und das chineſiſche Volk näher zu beleh⸗ ren, und ſind ein ſchätzenswerther Beitrag zur Länder⸗ und Völ⸗ kerkunde. Zugleich ergibt ſich aus dieſem Werke, daß die Ruſſen ſchrieb, 1 1 3 die Wiſſenſchaft als Mittel gebrauchen, um die Schranken fallen Trubetzkoi in um ſo reicherem Maße ausfüllen wird, als ſie zu laſſen, welche China von den übrigen Ländern der Erde trennen, jung und ſchön, Franzöſin und. Ruſſin zugleich iſt, und als vor während England Feuer und Schwert benutzt, um ſich einen Zu⸗ Allem ihr Gatte der Halbbruder und Vertrauensmann des Kaiſers
gang in das Innere des Reichs zu verſchaffen. c. Napoleon iſt. Graf Morny iſt jetzt im Alter von 46 Jahren. * 3 Er gilt bekanntlich als der natürliche Sohn der ſchönen Königin
man ihm bei dem hier unpopulären Actienplane der ruſſiſchen Eiſenbahnunternehmungen zuſchrieb, haben nur die eine Seite ſeines Charakters ins öffentliche Licht geſtellt. Graf Morny hat aber auch noch andere Seiten, die ihm mehr Sympathien zuführen als ſeine finanziellen Speculationen Er iſt ein angenehmer Wirth, ein großer Herr, der lebt und leben läßt, und ein Mann, der eine gewiſſe Anhänglich keit für ſeine Freunde hat. In dieſer Beziehung ſind die Verbindungen, die er in St. Petersburg ge ſchloſſen hat, nicht ohne eine gewiſſe politiſche Gefahr. Das Hötel des Grafen wird ſchon jetzt als der zukünftige Mittelpunkt für die immer größer anwachſende Zahl der hier ſich anſiedelnden vorneh men Ruſſen betrachtet. Die Fürſtin Lieven iſt todt, und obgleich der Salon dieſer Dame in den letzten Jahren bei weitem nicht mehr die Bedeutung hatte, die man ihm aus alter Gewohnheit zu⸗ ſo iſt doch eine Lücke offen, welche die Gräfin Morny⸗


