Dritte Folge.
Jahrg.
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nicht Ihr Die Engländer am Nil. engliſchen„Verde Giovane“, wie er ihn auf und am Nil urch eine kennen lernte, mit.
nwollen.———————— mer den Es iſt eine eigenthümliche Neigung der Amerikaner, Während wir dahintreiben und der Tag ſein gefälliges Hinweg daß ſie, das Volk ohne Geſchichte, ohne Reminiscenzen und Bild dem Auge entrollt, ruft jedes in der Ferne erglän⸗ hernie⸗ Monumente, wenn ſie die alte Welt beſuchen, zu ihrem zende and hinter den palmengeſchmückten Ufervorſprüngen
hauptſächlichſten Ziele wo möglich das Vaterland der Ur⸗ geſchichte, die Heimath der älteſten Ueberlieferungen und
verſchwindende Segel uns unſere Reiſegeſellen in Erinne⸗ rung. Ihr könnt mit Leuten an einem und demſelben Tage
gen, wit att ſie zu
Schlaf⸗ Ueberreſte machen. Die beiden Schriftſteller W. Taylor von Bulak aufbrechen und zwei Monate auf dem Nil ſein, ohnheit, und G. W. Curtis haben mit der Veröffentlichung ihrer und euch niemals treffen, oder doch wenigſtens ſo ſelten, randeln, Schilderungen aus Egypten deshalb ſo großen Anklang daß die Trennung nur Trauer bringt. Aber da der Reiz
neuer Eindrücke und Gedanken, wenn wir ſie mit einer befreundeten Seele theilen können, doppelt groß iſt, ſo durchmuſtert ihr, bei eurer Ankunft in Cairo, ſorgfältig die Gruppen derer, die die Geſellſchaft auf dem Fluſſe ausmachen werden. Meiſtens indeſſen werdet ihr mit
gefunden. Der Reiz, den es auch uns gewährt, die kecken Söhne des jüngſten Volkes über die Nachkommen und Ruinen des älteſten urtheilen und phantaſiren zu ſehen, iſt deshalb auch wohl die Veranlaſſung geweſen, daß Bei⸗ der Schriften ins Deutſche überſetzt ſind. W. Taylor's „Reiſe in das Innere von Afrika,“ übertragen von J. Ziethen(Leipzig, Voigt und Günther), haben wir ſchon früher angezeigt. Jetzt liegen uns auch G. W. Curtis' Nile Notes of a Howadji(Dürr's Coll. of Stand. Americ. Authors vol. XX.) deutſch vor, als:„Nil⸗Skizzen eines Howadji oder der Amerikaner in Egypten. Aus dem Eng⸗ liſchen von Friedrich Spielhagen“(Hannover, Carl Meyer, 1857).— Die intereſſanteſten Capitel dieſes pikanten Touriſtenwerkes ſind die Schilderungen der Ghawazen, jener Tänzerinnen eines ſeltſamen zigeunerartigen Stam⸗ mes, die in ihren Wohnungen auf das Dorf Esne, am mittleren Nil, beſchränkt ſind. Ueber Lebensart und Le⸗
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anke men dig und in Ich weiß Ich geb u beobach. über mein zer in der e umthun. ie mir die erzählen,
einem Freunde ankommen und euch nicht viel um die Er⸗ werbung neuer kümmern. Einmal in Egypten, fühlt ihr euch den gewohnten Dingen entrückt, daß ihr wünſcht, euch vollends in die neue Sphäre zu verſetzen, jede Spur eurer eigenen Nationalität zu verlieren und bis auf weiteres mit eurer Vergangenheit zu brechen. In jenen ſchönen dunklen Bazars von Cairo, wo alle Dinge, die ſich die er⸗ finderiſche Cinbildungskraft erträumen kann, füglich zum Verkauf ausſtehen ſollten, träumt ihr, daß irgend ein ehr⸗
würdiger Aſtrolog, der mit untergeſchlagenen Beinen vor V ſeinen Schmelztiegeln ſitzt und nachdenkliche Rauchwolken
aus ſeiner Pfeife bläſt, nothwendigerweiſe aus Ikarus'
vor Zorn ne junge, üch mit en, welche
bensberuf dieſer Prieſterinnen der Schönheit haben wir
ſchon einmal in unſerem Feuilleton Mittheilung gemacht. Ueber die desfallſigen Erfahrungen unſeres unternehmungs⸗
luſtigen Cavaliers aus dem Yankeelande müſſen wir vor einem ſo großen und ſo gemiſchten Publicum, wie es das eines belletriſtiſchen Blattes iſt, Schweigen bewahren. Als Probe der pointirten und humoriſtiſchen Darſtellungsweiſe
Geſchlecht ſein müßte und das Geheimniß jener Flügel der Morgenröthe, die euch bis an das äußerſte Meer tragen, mittheilen könne.
Wenn ihr nun wirklich die Pyramiden und die Palmen ſeht, erſcheint Alles möglich. Perſien iſt dann ſehr wahr⸗ ſcheinlich; und ihr ſeid nicht abgeneigt, den Ganges als eure nächſte Flußfahrt vorzuſchlagen. Aber den erſten
Abend in Cairo, als die Howadji in Shepherd's Speiſe⸗
des Howadji aber theilen wir hier ſeine Charakteriſtik des
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1—, 1 u-, tenant von R. aber, dadurch im Regiment zu einer gewiſſen Be⸗ unter einen der Bäume. Alle begannen nun die unter den Bäumen gn rühmtheit gelangt, ſtarb vor kurzer Zeit als einer der geachtetſten liegenden Früchte aufzuleſen, die einen ziemlich angenehmen Ge⸗
ſire Beteranen der preußiſchen Armee; ſein einziger Sohn ſteht noch ruch verbreiteten.
rieit ſeh, als General in derſelben, und mit inniger Verehrung hängt er an— Eure Makanos ſind alſo ſehr gut? ſagte ich, während ich ch amäl ſeiner hochbetagten Mutter,— dem früheren Fräulein von B., im Graſe danach ſuchte.
tein Vtt deſſen Bekanntſchaft ſein Vater bei jenem Redouten⸗Abenteuer auf— Gewiß, Herr; der Elephant ißt ſie und liebt ſie ſehr. ſeinen e ſo eigenthümliche Weiſe machte und das er einige Jahre ſpäter— Wenn er ſie aber gern ißt, ſo kann er deren nie genug
finden. Was iſt ein Makano, was ſind tauſend Makanos für einen Elephanten?
— Er bedarf deren nicht ſo viel, um betrunken zu werden.
— Wie? betrunken? Erklärt mir das.
Nun folgten einzelne Angaben, die aber ſehr anziehend waren, weil ſie in dem wilden Elephanten einen Scharfſinn, der ihn von den andern Thieren unterſcheidet, und in Bezug auf den Geſchmack
als ſeine geliebte und hochgeehrte Gattin heimführte. a.
Zur Länder⸗ und Völkerkunde.
20 Die Makanos.
tnrtge Inn der neuern Zeit haben oiele muthige Gelehrte das Innere und die Gewohnheiten eine Art der Aehnlichkeit mit dem Menſchen lebefelhſn Afrikas zu erforſchen gefucht, und während ſie dabei viele Gefahren bewieſen.“ 87 benothn n beſtanden, pie größten Beſchwerden erduldet, ja einige derſelben„Wenn er auf ſeinem Wgß,“ fährt der Verfaſſer fort,„Na⸗ vr itrige ſogar ihr Leben verloren haben, verdanken wir denſelben, daß kanosbäume, die mit ausgewachſenen Früchten bedeckt ſind, antrifft, mmulen vr dieſer Erdtheil in ſeinem Innern uns nicht mehr ganz eine terra ſo iſt ſeine erſte Sorge, ſie ohne Unterſchied mit ſeinem Rüſſel. ab⸗ „ Zognita iſt und daß wir die Hoffnung haben, in nicht gar ferner zuſchlagen. Einige Tage genügen, um dieſe abgeſchlagenen Früchte veldrieblid ausführlich damit bekannt zu werden. rreeifen und ſie in Gährung gerathen zu laſſen... Der Elephant taneen ene ſehn dem muthigen, franzöſiſchen Reiſenden Delegorgue iſt kommt dann zurück, ſucht ſie einzeln zuſammen, legt ſie auf einen 1 in fenemnuziehende Beſchreibung ſeiner Reiſe und Reiſeabenteuer Haufen und genießt ſie. Wehe dem unvorſichtigen Jäger, deſſen benachba⸗ Eiſode dtheile in zwei Bänden erſchienen, denen wir folgende Ausdünſtungen von dem Winde in der Richtung, wo der Elephant bei ausge Kerr ſhmen. ſſein Mahl hält, fortgeführt werden! Und betrüge die Entfernung ardig Hemn Dele⸗ üde eines Tages einer der Führer zu mir(wir laſſen 600 Fuß, ſo erfolgt der Angriff doch ſofort und wird ſehr hart: nerkwütde gis es Sch rgu ſelbſt ſprechen), riechen Sie die Makanos? Hier näckig. Der Elephant verfolgt den Menſchen, der ihn in ſeinm Belege 5 miſaus atten, aſſen Sie uns Halt machen. Und mehr, um Genuſſe geſtört hat, mit einer blinden Wuth, die durch die Trun⸗ ole Bich zuruhen, ale um die Makanos zu koſten, ſetzte ich mich kenheit, in die der Genuß dieſer gegohrnen Früchte ihn verſetzt hat, et N
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