idor iſt ika zu⸗ eder in uner⸗ er nach gehen n war blonde kaum.
vrechenn bſchiede r Alles
n ſchon 3 Zim⸗ etter zu zu er⸗
Litwe; eerließ urück; ouiſe, mner aoben; Jahren
zäͤhlte ernſter heitere auch darauf ag um
— geviſſe cherlich Srte. ntereſſe vondenz Darm⸗ äußeren Gatten
zu del welche ieſelben , zun Heldel en Tlll⸗
ri en 7 n⸗ bald
hhch A
pricht te der
nel.
enal⸗ ſtbe⸗ chulen Lehrel
NS34 14
S
ſeinten Nund, 4ber Güte und heitre Ruhe leuchteten aus den noch immer ſchönen, wenn auch ernſter blickenden Augen. Das Glück war ihm hold geweſen, ſein Name hatte einen guten Klang in der Handelswelt, Vater und Geſchwiſter hegten nur noch einen Wunſch, ihn verheirathet zu ſehen. Man ſchlug ihm manches hübſche reiche Mäd⸗ chen vor, ohne daß er eine Wahl traf. Eines Abends aber pochte er an Blanche's kleine Wohnung, die ſeit ſeiner Rückkehr ſich angeblich aus Geſundheitsrückſichten in eine entferntere Vorſtadt einquartiert hatte, und da fragte er die Jugendfreundin, ob ſie noch glaube an ſeiner Seite glück⸗ lich ſein zu können.
Und zum erſten Male ſeit Jahren wieder legte Blanche ihre ſchmale Hand mit hellem Erröthen in die ſeinige, und ſeit jener Zeit blühen wieder zarte Roſen auf dem einſt ſo blaſſen, aber immer lieblichen Antlitz der ſchönen Frau.
Und Ellena?
Auf der Promenade der reichen Seeſtadt fährt Sonn⸗ tags eine elegante Equipage; ein ältlicher mit groben Zügen ſitzt darin neben einer ſchönen, ernſten Frau. Sie iſt unveränderlich in Schwarz oder Grau ge⸗ kleidet, der weiße Hutkzſt kaum weißer als ihr Geſicht; ſie iſt noch jung, aber durcheihr ſchwarzes Haar ziehen ſich ſchon viele ſilberne Striche. Niemand hörte je dieſe Frau klagen, auch Keiner ſah ſie lächeln, ſeit der Stunde, wo Ellena Roſetti von Iſidor Abſchied nahm.
Nina Vittori iſt noch immer hübſch, noch coquetter als früher und ihr Mann iſt nicht mehr eiferſüchtig. Er iſt ſehr glücklich, denn da ſeine Schwägerin keing Kinder hat, werden die ſeinigen einſt das ganze ungeheure Vermögen erben, welches der ſchlaue Stephan zuſammenſcharrt.
Francesco Simoni iſt Buchhalter bei Vittori, ſein Vater hat fallirt und er ſelbſt hat eine hübſche Griſette geheirathet, und die Welt will wiſſen, daß der etwas ſtark gewordene Vittori immer ganz genau der Madame Simoni
ein ſeidenes Kleid ſchenkt, weun er eins für ſeine Frau ge⸗
Dritte Folge.
dicker Mann
—
kauft hat. Dieſe tröſtet ſich dadurch, daß ſie ihrem Gatten die Rechnungen zuſchickt, wenn ſie ſich mit der Wahl ihrer Stoffe ſchwer bemüht hat, da ſie doch nicht mehr jung genug iſt, alle Farben tragen zu können. Die alte Frau Roſetti iſt ein Jahr nach Ellena's Ver⸗ heirathung geſtorben.. Scarlatazza.
gedicht von Wilhelm Weingärtner.
Ein Requiem.
Am Klaviere phantaſirend Sitzt der große Meiſter Mozart; Himmelstöne klingen leiſe Durch des Zimmers ſtille Räume.
*
Tritt herein ein greiſer Alter,
Legt die Hand ihm auf die Schulter: „Wollt ein Requiem mir dichten, S'iſt für Einen, der es werth iſt.
„Sieben Wochen“— fährt er fort daute „Sieben Wochen— und ich brauch' es. Gießt hinein des Himmels Klänge,
S'iſt für Einen, der es werth iſt.“
Und der Meiſter leiſe nickt er, Denn verſagen fiel ihm ſchwer ſtets, Auch dem unbekannten Alten Konnt er's nicht, dem geiſterhaften.
am Sophienſtifte zu Weimar. Zwei Bände.— Gotha, Hugo Scheube, 1856.
So viel wir wiſſen, hat dieſes Buch vor den mannigfachen ähnlichen die Rückſicht auf die darſtellenden Künſte, ſowie auf die Muſik voraus. Der Standpunkt des Verfaſſers iſt ein ernſter und aufgeklärter. Wie im Uebrigen, ſo huldigt er namentlich auch im Capitel über Muſik der Fortſchrittspartei. Etwas unverhält⸗ nißmäßig iſt die Literatur der Gegenwart bedacht; verleitet durch Gottſchall's gründliche Darſtellung, iſt Herr Dr. Wernick hier ſchon räumlich erwas zu weit gegangen; denn daß Arnold Schloen⸗ bach ſeinen trefflichen„Letzten König der Thüringer“ gerade 1854 geſchrieben, ſcheint uns kein unumgänglich nothwendiges Datum für ein Handbuch zu ſein, und Verfaſſer dieſer Zeilen, der ſeine eigenen Romane als„geiſtreich und gemüthvoll“ hier„für den Unterricht in Töchterſchulen und zur Selbſtbelehrung“ empfohlen ſieht, muß erklären, daß eine ſolche Intention im Intereſſe der öffentlichen Bildung außer ſeiner Abſicht lag. iſt man dem Herausgeber jedenfalls Dank ſchuldig, daß er nicht mit anderen ähnlichen Leitfaden die Anſicht theilte, daß ſeit dem Jahre 1830 die verſtändigen und gebildeten Leute Bücher zu ſchreiben aufgehört hätten.
Aus der Natur. Die neueſten Entdeckungen auf dem Ge⸗ biete der Naturwiſſenſchaften.— Leipzig, Ambr. Abel, 1856. Abbel's„Aus der Natur“ hat bereits weite Verbreitung ge⸗
funden. Es liegt uns hier der 9. Band vor, deſſen pie lauten: der Lebens⸗
Der Phosphor; Waffen des Auges; Aufbewahrlig mittel; Ueber die Sinne: III. das Schmecken.— Die Darſtellung i*ſt wie in den früheren Heften gründlich und faßlich. Aus dem
*
Andrerſeits aber
Berichte von der Aufbewahrung der Lebensmittel wollen wir die für unſere Hausfrauen beſonders intereſſanten Erfindungen über die Trocknung und Erhaltung des Gemüſes mittheilen.
Hherſchau der Soldaten Friedrichs des Großen. Gezeichnet von Adolf Menzel. Mit erläuterndem Texte von Ed. Lange II., Lieutenant.— Verlag von Hermann Mendels⸗ ſohn in Leipzig, 1856.
Dieſes in 12 Lieferungen erſcheinende illuſtrirte Werk iſt ein Supplement zu Kugler's und Menzel's berühmter„Geſchichte Friedrichs des Großen“, in Format und Ausſtattung der eben vollendeten neuen Prachtausgabe der letzteren. Dieſe von Menzel ſo charakteriſtiſch aufgefaßten, von Ed. Kretzſchmar meiſterhaft in Holzſchnitt ausgeführten Darſtellungen werden den Beifall aller Freunde der Soldatenwelt erwerben. Es iſt eine Ausgabe mit ſchwarzen und eine mit colorirten Bildern veranſtaltet.
Miscellen.
Wahrſagekunſt in Amerika.
Dieſe wird dort foͤrmlich als Gewerbe betrieben, wie unter anderem aus nachſtehender Anzeige herdorgeht, die ſich gleichtgu⸗ tend in allen Newyorker Zeitungen findet:
Wahrſagekunſt.
„Madame Meyer gibt die richtigſte Auskunft über jedes Ver⸗ der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, über Hei⸗ Verluſte, Vermögens⸗Umſtände, Krank⸗
hältniß rathen, Reiſen, Proceſſe,
4. 1 4 4
——.


