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Wenn der Mond auf dem Meer iſt, Glanz auf Glanz, dann frag' ich: iſt es möglich, daß wir elend ſein können?
Vertrauen— ich möcht' ein Weſen, dem ich Vertrauen ſchenken könnte. Wie junge Mädchen eines dem andern. Ich fühle, daß ich geſchwätzig ſein möchte. Ueber mich, über das, was ich leide. Ich möchte mich bedauern laſſen. Hören: Armer! Weichliche Sehnſucht. Aber menſchlich. Darum verzeihbar. Ich verzeihe ſie mir.
Heute biß mich ein Hund. Es iſt ganz ſicher, daß er völlig geſund iſt. Schade; wäre Ungewißheit darüber, wäre die Wunde doch eine Zerſtreuung— man früge ſich: wird ſie mich waſſerſcheu machen?
Ich glaube, daß ich langſam wahnſinnig werde. Es iſt in meinem Gehirn gleichſam eine Unmöglichkeit, weiter zu denken, als von einem Augenblicke zum andern. Meine Gedanken ſchrecken vor dem Nächſten zurück wie ſcheue Pferde, dann ringeln ſie ſich wie Schlangen zum Winter⸗ ſchlafe zuſammen und erſtarren.
Ich bin wie ein müde gehetztes Wild. Ich ächze im⸗ mer und immer von Neuem nur ein Mal Ruhe! Dennoch kann ich ſie nicht finden. Wohin ich meinen Kopf lege, da iſt's, als wär's auf ein Kiſſen von Ameiſen. Ich fahre auf und möchte fort— wohin, weiß ich nicht, aber fort.
Es iſt in mir ein Ekel an allem Unumgänglichen. Ich muß mich überwinden Speiſe zu nehmen, obgleich ich
Hunger habe. Denn mein Körper iſt ſtumpf gegen die
Krankheit der Seele. Oder iſt er es, der krank iſt? Iſt er überhaupt allein vorhanden? Wer ſagt mir's? Ich
weiß nur, daß dasjenige, was wir Intelligenz nennen, bei mir in einem Zuſtande von Auflöſung begriffen iſt. Es wirft nicht mehr die Gegenſtände wie ein Spiegel zurück, es iſt wie ein Waſſer, in welchem die Spiegelungen hin⸗ und herwallen und ſich verwirren.
Dritt
Es iſt keiner Abſtraction
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mehr fähig, es empfindet Alles materiell, darum fang' ich faſt an zu glauben, daß die Intelligenz nur das Ergebniß von den Combinationen der Materie ſei.
Wohl mir, daß ich keine Frau, keine Kinder habe, daß mir keine Pflichten obliegen. Nie ſchätzte ich die Wohl⸗ that des Alleinſeins ſo nach ihrem Werthe, wie jetzt. Ich habe die Freiheit verrückt werden zu dürfen.
Dennoch wird es nicht leicht ſein, dieſem Ende von dem, was ich gewohnt war„Mich ſelbſt“ zu betiteln, mit offenen Augen beizuwohnen. Ich werde mich wie im Magnetismus ſehen, mich, losgetrennt von mir, das echte Sichſelbſtſehen. In Schottland gilt es als ein Zeichen des Todes. Der Wahnſinn iſt der Tod ohne Auflöſung.
Ich werde mich ſterben fühlen, wiſſen, ſchauen. Nur in das Stadium der Verweſung, die bedeutungsloſe Folge
des Todes, werd' ich ohne Bewußtſein gelangen.
Jede Agonie iſt ſchmerzhaft. Ich leide an allen Sin⸗ nen. Die Geräthſchaften um mich her ſcheinen wie mit Stacheln geſpickt, einen ſolchen Widerwillen hab' ich, mich ihnen zu nähern. Mir iſt's, als müßte ein Buch, das ich in die Hand nehme, mir hinunter fallen, weil es mir ſchwerer als ein Stein ſein müßte. Auch nehm' ich keines in die Hand. Ich ſpaziere an den Geſtellen vorüber und ſchiele die Bücher mißtrauiſch an, als könnte aus jedem der Geiſt heraus und auf mich losfahren. Ich bin mir lächerlich und dann graut mir vor mir ſelbſt.
Ich werde verrückt— gewöhnen wir uns daran, ſchicken wir uns in dieſe Idee. Enden muß es doch im⸗ mer. Warum nicht jetzt? Was ſoll das Ende aufhalten? Auch fühle ich, daß es näher fliegt wie ein Sturm. Doch nein nicht ſo! Im Sturm iſt großer, freudiger Unter⸗ gang mein Verhängniß kriecht auf mich zu wie ein grauer, naſſer Nebel, der mich unter ſeinem Dunſt er⸗ ſticken wird.
O Tod, wärſt Du gekommen, da ich Dich noch liebte! Entgegen gejauchzt hätt' ich Dir, entgegen gebreitet Dir
dann:„Ja, mein Sohn.“ Auf den Flügeln des Glückes eilte der
Knabe wieder fort.
„Ich fand mich ſelbſt in jenem Kinde wieder und wurde über⸗ raſcht von der Aehnlichkeit. Wenn mein Geburtsland die Proben, welche ich ihm beſcheiden darbiete, mit anmuthiger Nachſicht auf⸗ nimmt, wenn es den Wunſch ausdrückt, daß ich ihm noch mehr bringen
wie mein kleiner Freund ſagt: die Wälder ſind voll davon und
ich kann noch mehr pflücken und ſchönere.“(Philadelphia, 1808.) Die Reſultate Wilſon's und ſeiner Freunde hat J. Michelet
uns in einem geſchmackvollen Buche zuſammengeſtellt:„Aus den Lüften. Das Leben der Vögel von J. Michelet. Aus dem Fran⸗ zöſiſchen. Berlin, 1857. Allgemeine Deutſche Verlags⸗Anſtalt. Sigismund Wolff.“
Zur Nahrungsmittellehre.
„Von den mannigfachen über dieſen Gegenſtand erſcheinenden Büchern heben wir hervor„Nahrungsmittellehre für Jedermann. Druck und
Bearbeitet von Dr. Franz Doebereiner. Deſſau. Verlag von Gebrüder Katz. 1857“,— welchem Werke wir fol⸗ gende Notizen verdanken.
Kaffeethee.
Auf Java und dem öſtlichen Theile des indiſchen Archipelagus werden ſeit langer Zeit die Blätter des Kaffeebaums als Kaffee⸗ thee von den Eingebornen mit vieler Vorliebe benutzt und ſelbſt dem Kaffeetrank vorgezogen. Man ſammelt die Blaͤtter mit den
jungen Zweigen, röſtet ſie über hellem, nicht rauchendem Bambus⸗
oll, dann iſt mein höchſter Ehrgeiz befriedigt. Denn.
feuer, bis jene eine leberbraune Farbe angenommen haben, und pflückt ſie nun⸗von den Zweigen, welche nach einem zweiten Röſten entſchält und die Schalen mit den Blättern verbraucht werden. Der ſo gewonnene Thee hat einen außerordentlich duftenden Ge⸗ ruch nach Kaffee und Thee und gibt mit heißem Waſſer übergoſſen ein Getränk, das mit Zucker und Sahne ſehr angenehm ſchmeckt.
Da der Kaffeethee dieſelben Beſtandtheile wie der geröſtete Kaffee, aber eine größere Menge Thein und Gerbſtoff enthält, alſo ſich mehr dem Thee nähert, ſo kann er den Thee(und Kaffee) recht gut erſetzen. Da nun ferner eine gehörige Blattentwicklung am Kaffeeſtrauch auch in ſolchen Gegenden ſtattfindet, wo die Bohne der Witterungsverhältniſſe und des Bodens wegen nicht vollſtändig entwickelt wird, ſo muß für die Zukunft die Gewinnung des Kaffeethees einen großen Einfluß auf die Bewirthſchaftung⸗der
Kaffeeplantagen ausüben, und die braſilianiſche Regierung ſoll be⸗ reits ihre Aufmerkſamkeit hierauf gerichtet haben.
Gutes Bier.
Ein gutes Bier muß hell ſein, erfriſchend und rein nach Hopfen ſchmecken und prückelnd, etwas hopfenartig riechen; es iſt dann unter den Spirituoſen das geſündeſte Getränk. Seine näh⸗ renden und reizenden Beſtandtheile ſtehen in einem für die Geſund⸗ heit ſehr vortheilhaften Verhältniß und es hält die richtige Mitte zwiſchen der zu nahrhaften, aber zu wenig reizenden Milch und dem wenig nährenden und ſtark erregenden Wein. Für fette Per⸗ ſonen, für ſchlaffe, zur Melancholie geneigte Individuen iſt das Bier(wenigſtens die ſtärkeren Arten) nicht geeignet, während es für magere und arbeitſame Perſonen ein paſſendes Getränk iſt. Ueberhaupt iſt der vorwaltende Genuß des Bieres nur für die ar⸗


