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Nr. 47.]
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meiner Liebe, ſieh, o ſieh—.“ Und immer lauter und überzeugender declamirend, ſprach er dann zu Allen weiter: „Wie es ſich regt, wie es ſchwankt und ſchimmert und flimmert,— wie es Kreiſe bildet und heller wird und dunk⸗ ler und wieder heller,— wie ſich's zuſammenzieht, und plötzlich—— ha!“
Und mit einem lauten, Mark und Bein erſchütternden
Aufſchrei ſchlug er die Hände vor das Geſicht und eilte
wvie in jähem Schreck in die entgegengeſetzte Ecke.
Die Damen alle, Minette nicht ausgenommen, wußten matürlich nichts Anderes, als daſſelbe zu thun.
Der Reichsgraf, nicht ohne ängſtliche Wißbegierde, rief aus:„Fabelhaft— der Marquis! Doch kein Unglück?“
Und nun nahm Belmont die Hände von den Augen, fah mit ſeiner höhnenden Mephiſto⸗Miene befriedigt die (Schaar um ſich an und frug endlich:„Ihr ſaht Alle?“
Schüchtern wagten nun auch die geängſtigten Schüle⸗ rinnen wieder um ſich zu blicken, und keine wagte etwas Anderes als ein„Ja“ zu flüſtern.„Ich auch! Ich auch!“ tönte es nun rings im Kreiſe.
„Sie auch? Wer glaubt's!“ warf wohl die Eine ver⸗
ſichtlich gegen die Andere ein.
Und„Sie etwa gar?“ erwiderte wohl dieſe. Comteſſe Minette nur war ehrlich gegen ſich ſelbſt und ſeufzte in ſich hinein:„Sie Alle ſah'n, nur ich, ich Unglückſelige nicht!“
„Aber was denn, was? Was war's denn, he?“ frug der Reichsgraf.
„So leicht iſt die Probe nicht beſtanden! Liebens⸗ würdige Jüngerinnen! Jetzt müſſen Sie auch ſagen, was Sie ſahen!“ fuhr der Marquis fort.
„Aha!“ ſprach der Reichsgraf pfiffig,„er ſchenkt's ihnen nicht, der Marquis! Der Tauſendſaſſa!“
„Es war eine menſchliche Geſtalt,“ wagte die eine Dame ſich ſchüchtern hervor.
„Ach ja,— ein Mann!“ rief Eine nach der Andern, als der Marquis nicht widerſprach.
Dritte Folge. 5
747 „Ja, ein Mann!“ zwang Minette ſich einzuſtimmen.
„Mit einem Barte!“ fuhr eine Andere fort.
„Einem weißen—“
„Ja, einem langen, weißen—“
„— langen, weißen Judenbarte!“ ſo ergänzte die Einbildungskraft der Einen die der Anderen, und die Comteſſe log nun muthig:„Ja, ja, ein Jude!“ „Ein großer, alter, alter Jude!“ riefen Alle. „Sie haben Alle recht geſehen!“ ſprach der Marquis befriedigt.„Sie Alle ſind für das Höhere geſchaffen. Die Erſcheinung war Niemand anders als—“
„Da bin ich neugierig! Wer?“ warf der alte Herr dazwiſchen.
„Der ewige Jude doch nicht?“ wagte Minette auszu⸗ rufen.
„Ganz recht!“ fiel der Marquis ihr ins Wort:„Die Comteſſe hat ihn am deutlichſten geſehen. Sie iſt meine liebſte Schülerin!“
Triumphirend über das Gelingen ſeines Kunſtſtückchens überließ ſich nun der Marquis dem ganzen Uebermuthe ſeiner Phantaſie.„Ja,“ ſagte er,„es war mein alter Freund, der ewige Jude! Und wiſſen meine Herrſchaften, warum ich ſo erſchraf? Sie ſahen, der Mann hatte ein Papier in der Hand. Es war ſicher ein Wechſel, den ich ihm unter Kaiſer Julianus Apoſtata ausgeſtellt und— im Laufe der Jahrtauſende zu bezahlen vergeſſen hatte.— Der arme Schächer! Ich will ihn aber jetzt wirklich be⸗ zahlen,— wenn er nicht zu hohe Procente fordert!— Und nun kommen Sie weiter! Wir machen neue Proben!“ Der Marquis wußte dieſe Uebertreibungen ſo liebens⸗ würdig und amuſant vorzutragen, daß es dem alten Reichs⸗ grafen nicht zu verdenken war, wenn er ganz in Entzücken darüber gerieth.„Prächtig, prächtig, Marquischen!“ rief er aus:„Den nächſten Geiſt muß ich auch ſehen, und das machen wir jetzt alle Tage. Wir ſpielen jetzt keine Karten mehr, wir ſehen nur noch Geiſter!“
immer, denn ſie geſchehen oft von Solchen, die nicht durch den An⸗ blick eines Beſſeren verwöhnt ſind.
Wie ſind ſie zu erklären?— Durch die Thatſache, meinen
wir, daß zum Genuſſe einer jeden Kunſt ein Verſtändniß dieſer
Kunſt, eine Vorſchule, eine Bildung für ſie nothwendig iſt.
ſeinen Blick nicht Wer
an Gemälden geübt, wird wahrlich nicht den 1 u ſchätzen wiſſen; erſt wer den Ra⸗ phael mit dem Correggio n Whu ſ gleich üm Sunde iſt, wird die Vorzüge aller dieſer begreifen; und wer die Zwecke, die eine Kunſt zu erreichen hat, mit den Mitteln, die dafür aufgeboten werden, zu würdigen vermag, der wird an jeder nicht ollenderen, ſondeen auch nur achtbaren Beſtrebung in dieſer Kunſt ein Intereſſe finden. Darum kann nur häufiger Beſuch des Theaters zum Genuß des Theaters überhaupt fähig machen, und gerade Jemand, dem die Komödie alltägliche Gewohnheit, vielleicht r Beruf der wird keine Vorſtellung von noch ſo chlechten Schauſpielern auf noch ſo ſchlechter Bühne finden, die ihm nicht zum Amuſement und zur Belehrung gereichen könnte. Aber freilich— Alles müſſen wir Menſchen lernen, nichts iſt uns Sehen, auch das Genießen 5
müſſen wir lernen!
Der Verbrauch in London. Im Jahre 1853 verbrauchte London 3 Millionen Quart
Der Verbrauch an Butter wird für den Kopf jährlich auf
„dem Titian und Holbein zu vergleichen
10 Pfund angeſchlagen. Die Einfuhr, zum großen Theil aus Holland, betrug im Jahre 1852 etwa 32 Mill. Pf., 1853 ſchon 45 Mill. Pf. und im Jahre 1854 bereits 54 Mill. Pf.
Die Eier bezieht London beinahe ausſchließlich vom Aus⸗ lande, namentlich aus Frankreich, über Calais. Nach England wurden 1854 nicht weniger als 130 Millionen Eier eingeführt.
An Wildpret wurden auf den beiden ſtärkſten Märkten Londons, denen von Leadenhall und Newgate, im Jahre 1854
verkauft: 3 Kaninchen.. o Stäc, Haſen... 103,000„ Lerchen. 313,000„ Rebhühner... 145,000„ Schnepfen und Becaſſinen 151,000„ Faſanen. 64,000„ Wilde Enten 60,000„ Auerhähne 57,000„ Brachvögel 46,000„ Birkhühner 53,000„
Zuſammen 1,852,000 Stück Klein⸗ und Federvieh.
V An zahmem Geflügel wurden auf eben dieſen beiden Märkten verkauft:
Hühner und junge Hühner(geſchlachtet). 1,756,000 Stück, v. 4„(lebendig) 60,000 Gänſe......... 1,002,000„ Enten ggeeſchlachtet) 383,000„ „(lebendig) 40,000„


