in g de Fläche al
gegen Stürm
planaden haben
gel über. bohnungen. Der an der außenn g ihren Rand
ad coneentriſch, 3 mathematiſche wie ſolch
nicht beſchrieben
Xe p 58 „e zwel Ter⸗
Disa Dies
en
ir enge, von größtentheils ge⸗ ückenartige Ver „ſondern com —, welche daſelbſt Hält man diee ärliche Natur art muthmaßen gwälle ein hohes Berg. Wie das hohem Thurme tadt ſteht, ſo iſ des Walles ge⸗
niht größer ſo wäre die oße Erdkugel, cheibe, beſtän⸗ hängen ſcheinte nach Mädlel, parch und Po⸗
uriſten.
ang führte Brieſpoſ hem die Pöſte⸗ eine Damne in auffallenden
je genal
—
1 1
„Günftlnge⸗ eine vonen. 4 1ud denen, ur von⸗
nübt mehr jelt r Nie Anmut zu einel
Bewohne
’ wich langſam von dem Fenſter zurück und ſchwankte davon,
Nr. 46.]
lemäus aus, nach Süden, anfangs in zuſammenhängender Reihe, jenſeits des 36° in getrennten Gliedern... Zwei ihnliche Reihen ziehen ſich 60 0 öſtlich und eine 600° weſt⸗ lich,“ alle drei Reihen beginnen in der Nähe des Aequa⸗ vors; alſo nahe bei dem Punkte, der die Erde im Zenith zat. Dieſe in Reihen ſtehenden Umwallungen ſind faſt ille von gleicher Größe; gewiß kein zufälliges Ebenmaß.
Es werden dort große Veränderungen an den Bauten dorgenommen oder, wenn man vlll, die vulcaniſchen Kräfte wirken dort noch immer fort. Schröter, Gruithuiſen und Schumacher haben das Verfallen von Ringwällen und das Sichtbarwerden anderer an der Stelle oder in der Nähe beobachtet. Nach Mädler ſind„einige der alten Wall⸗ benen durch neue Gebilde bis zur Unkenntlichkeit ent⸗ ſtellt.“
Eckige und flache Dächer können weniger den Stürmen widerſtehen, als die runde Kuppelform. So hat man in den Lagern auf der Krim die Erfahrung gemacht, daß düe orientaliſchen runden Zelte am wenigſten von den Stürmen zu leiden hatten. Auch widerſteht ein Steinge⸗ wölbe beſſer als Holz und aufgelegte Schiefer oder Ziegel. Gei der Schwere auf der kleinen Mondkugel von bloß ⁄% der Schwere auf der Erde ſind Steingewölbe dort eine ſeichte Bauart. Dieſe haben außerdem den Vortheil, gegen Hitze und gegen Kälte zu ſchützen. Daher mögen dort ulle Gebäude eine kuppelförmige Bedeckung haben. Solche kleine Kuppeldächer ſind durch ihre ſtarke Lichtreflexion in neuerer Zeit unzählig ſichtbar geworden, und zwar am häufigſten in den grauen und grünlichen(urbaren) Ebenen, wo ſie nur als Punkte, gleich wie Sterne in den Nebel⸗ llecken, geſehen werden. Dieſe mögen wohl kleinere länd⸗ liche Wohnungen ſein, da ſie, von geringer Höhe, als maulwurfartige Hügel erſcheinen. Schröter gab ſolchen größern Erhebungen in der ausgedehnten Wallebene Gaſ⸗ ſendus eine Höhe von 50 Fuß, alſo nur wie die der ge⸗ wöhnlichen Häuſer auf der Erde. Mädler ſah ſolche Er—
Drilte folge.
hebungen von gleicher Größe zu 10 bis 12 an einander gereiht wie Perlenſchnüre,„in welchem Falle gewöhnlich zwei benachbarte einen gemeinſchaftlichen Wall haben.“ Zwei Cirkel in einem, dies iſt doch zu ſtark für eine vul⸗ caniſche Gewalt, wie auch Hebungen in Perlenreihen. Aber Häuſer reihen ſich ſo an einer Straße. An andern Orten ſtehen ſie in Gruppen oft kaum zu zählen(wie Häuſer eines Dorfes).„Um den 40. Grad nördlicher Breite herum und vom mittlern Meridian des Mondes durchſchnitten, zieht ſich ein faſt 200 deutſche Meilen langer und ziemlich breiter Gürtel von Hügellandſchaften hin; bei Ariſtoteles herum zeigen ſie ſich nach verſchiedenen Richtungen hin in parallele Reihen geordnet.“ So ſind auch bei uns die Straßen einer planmäßig angelegten Stadt parallel. Die⸗ ſelben Anlagen beobachtete auch Schmidt: die Hügel„wie Perlen an einander gereiht,“ auch um den Centralberg in der Mitte der Wallebene Alphons herum„lange kleine Hügelreihen, die rillenartige Thäler bilden. Was ſind Straßen zwiſchen Häuſerreihen anders als Thäler? So werden auch die Straßen der Städte Verſailles und Karls⸗ ruhe von der Höhe der Schlöſſer geſehen; und was ſollte der Centralberg anders ſein, als ein großartiges Bauwerk mit hohem Thurme; aber alles in runder Form und unſerer eckigen Bauart unähnlich. Früher hatte ſchon Schröter die Wallebene Marius als von Hügeln und Straßen be⸗ deckt beobachtet, ſo wie eine 20 Meilen lange Straße bis zu dem Ringwalle Ariſtarch, in welchem er auch unzählige hügelartige Erhebungen erkannte. So werden wohl auch die beobachteten Veränderungen ſich allmählich beſtätigen, welche Gruithuiſen und Schröter für Arbeiten lebender Weſen hielten.
Die großen Landſtraßen, welche in geraden Linien, wie die Natur keine bildet, über die ganze Mondfläche von Stadt zu Stadt oder, wie es heißt, von Krater zu Krater führen, hat man früher durch ihre Lichthelle für erhabene Bergrücken gehalten. Mädler berichtigt dies durch die
Marie Taglioni, ſonſt Göttin und Sylphide, wartete jetzt an dem Schiebefenſter der Briefpoſt gleich dem erſten beſten Sterb⸗ lichen!— Auch ich wartete und ſchob mich langſam mit ihr hinter der verſammelten Menge vorwärts. 1 Endlich hatte ſie das Fenſter erreicht und mit geheimniß⸗ vollem Ton und verlegenem Weſen flüſterte ſie kaum hörbar: Marie Taglioni. O Eitelkeit der Citelkeiten! Der Poſtbeamte kannte dieſen maohlklingenden Namen nicht. Während er unter dem Buchſtaben 1 nach dem von ihr gewünſchten, vielleicht ſehnſüchtig erhofften Briefe ſuchte, folgte ſie ſeinem Finger mit den Augen, als wollte ſee vor ihm die Adreſſe leſen. Ihre ganze Seele war ohne Zweifel l dem Briefe, den ſie empfangen ſollte. Was hatte er ihr zu ſagen?— daß er ſie noch immer liebte?— das wird fortwährend giſagt;— daß er ihr bis an das Ende der Welt folgen würde?— dergleichen ſagt man nicht mehr. 4 Indeß hatte ſie ſo lange gewartet, daß ihre Hoffnung nur nech auf drei bis vier Briefen beruhte. Der Poſtbeamte beſichtigte deſe langſamer, als erkenne er die Qualen, welche die Wartende qusſtand. Sie ſtützte ihre Hand, mit einem zarten Handſchuh be⸗ ſeddei, mit der Bewegung lebhafter Ungeduld auf den Fenſter⸗ denn in Italien geſchieht, wie man weiß, beinahe Alles auf dr Straße oder am Fenſter. ebe Alles auf „Niente,“ ſagte endlich der Poſtbeamte. Dieſes Wort traf das Herz der Tänzerin wie ein Dolchſtoß.
alem Anſchein nach als wüßte ſie nicht, wohin ſie ginge
i 21 ginge. O Du me Fee, die Du den goldnen Zauberſtab pellodſ Vor zehn lar hätteſt Du nicht auf einen Brief zu warten brauchen, doch
heute rächte man an Dir alle die, welche Du einſt warten ließeſt. — Das iſt die Geſchichte ſo vieler berühmten Schönheiten!— Erſt wird man angebetet, vergöttert; doch ſo ſehr man auch Göttin ſei, muß man dennoch endlich die Augen der Wirklichkeit öffnen, wenn die Illuſionen entfliehen, und ſo wie ich hier Marie Taglioni ſehnſüchtig wartend auf einen Brief fand, ſo findet man nach Jahren viele der Göttinnen, welche einſt unter dem Himmel der Oper und des Ballets unumſchränkt herrſchten. a.
Literatur.
Die Natur im Dienſte des Menſchen. Für die er⸗ wachſene Jugend und alle Freunde der Natur dargeſtellt von Friedrich Körner, Oberlehrer an der Realſchule zu Halle. Dritter Band. Leipzig, Bernhard Schlicke, 1857.
Wir haben die erſten Bände dieſer ſehr empfehlenswerthen, elegant ausgeſtatteten Volksſchrift angezeigt. Der erſte führt den Titel:„Aus dem Reiche der unorganiſchen, der vegetativen und animaliſchen Natur,“— der zweite:„Das Feuer, ſeine Wirkungen und deren Benutzung.“ Dieſer dritte Band heißt ſpeciell:„Das Waſſer, ſeine Wirkungen und deren Benutzung.“ Die⸗ ſer mächtige Stoff wird uns vorgeführt: 1) in ſeiner elementaren Bedeutung als ſchaffendes und zerſtörendes Element; 2) als erd⸗ geſtaltende und belebende Macht; 3) als Arbeitskraft, woran eine Schilderung der Waſſer⸗, Strom⸗ und Uferbauten, der Schiffs⸗ induſtrie u. ſ. w. geknüpft iſt.
1 11


