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Nr. 45. Dritte
und dann wirſt Du Geiſter ſehen und zu den Auserwähl⸗
in gehören, denen Vergangenes und Zukünftiges vor den
langen liegt. So kämpfe tapfer fort, mein Kind! Aus
deinem tiefen Gemüthe kann nur die Wahrheit ſiegen!—
Umd nun geh', überlaß mich meinen Arbeiten, und nicht
wahr, Du wirſt meinen Geboten folgen? Wenn Du ver⸗
pprichſt, an mir nicht zu zweifeln, ſo darfſt Du heute den
Vrinzen ſehen. Es bedarf nicht des Zeichens, das Du
orn gabſt, um Dich heimlich zu beſuchen, er mag offen
dieſe Schwelle betreten. Aber dann— ich weiß es, Ade⸗ nide, das Beſſere in Dir hat wieder geſiegt; Du beugſt duch meiner Uebermacht und wirſt nicht von meinen Be⸗ ſhelen weichen!“
„Ich kann es ja nicht,“ ſeufzte Adelaide, indem ſie das zimmer verließ,„Sie haben mich ja ganz unſtrickt, nann wird mir Aufklärung, von wannen wird mir Ret⸗ nng kommen?“
Noch einmal legte Belmont prieſterhaft ſegnend ſeine hand auf ihr Haupt, aber ſo wie ſie ſeinen Blicken ſich utzogen hatte, flammten ſeine Augen diaboliſch auf. Satan!“ lachte er ihr nach,„Du willſt Dich mir wider⸗ ſtzen? O, ſo lange Ihr noch an das„Höhere“ glaubt unid an die„Tiefe“ Eures Gemüthes, ſeid Ihr Alle im Bann des Grafen Caglioſtro! Du biſt wieder einmal
gedemüthigt— mir zur Locktaube: der Prinz liebt Dich, ſlaubſt Du an mich, ſo glaubt auch er, und dann— hab' ch gewonnen Spiel!— Doch was iſt das, was in ihr,
hings um mich vorgeht? Bei Tafel hieß es, man habe nich doppelt geſehen,— es wäre doch zum Todtlachen— dder auch zum Todesſchrecken,“ ſo ſetzte er düſterer hinzu, wwenn die Geiſter, die ich beſchworen, mir zum Poſſen nun wirklich erſchienen! Ich habe ſchon lange an meine Kunſt nicht mehr geglaubt, aber wie— wenn nun doch Wahr⸗ jeit darin wäre und die Experimente, da ich es nicht mehr vermuthe, wider Vermuthen mir gelingen ſollten?— Aber dennoch— die Geiſter könnten mir nur günſtig ſein!
folge. 711 Sollte der Himmel dieſe ſchöne Erde geſchaffen haben, da⸗ mit dieſe Ignoranten und geiſtloſen Faullenzer auf ihr ſich wohl befinden, während wir großen und originalen Geiſter hungern und darben? Nein! Das wäre ein Fehler in der Schöpfung, den wir ausgleichen wollen. Wozu gab uns ſonſt die Natur Talent? Hahaha! Wahrheit, Ver⸗ nunft und Religion, ihr verſchmäht alle Eins, was mir als oberſte Gottheit gilt,— die kleine, kluge, allerliebſte Liſt! Drum müßt ihr Alle mir euch beugen und dem Genie in mir!“
V.
Am andern Tage nahm der Prinz ſich endlich den Muth, die Kraft des Ringes zu prüfen, den Adelaide ihm heimlich zugeſteckt hatte. Er ſagte ſich:„Und wenn der Zauberer mich vernichten ſollte, ich muß ſie ſehen, muß ſie verſtehen lernen!“
Aber wie war er erſchreckt und doch auch freudig über⸗ raſcht, als er Vivona, den Famulus des Marquis, ver⸗ ſtohlen aufgeſucht hatte und dieſer beim Anblick des Ringes ſogleich ausrief:„Aha, weiß ſchon! Sie können herein zu Mademoiſelle; es iſt des Ringes aber nicht nöthig. Mein Herr weiß Alles und erlaubt Ihnen hereinzutreten, denn ſonſt— um alle Welt würde ich es nicht wagen, gegen ſeinen Willen Sie einzulaſſen, und wenn meine ſchöne Herrin mich himmelhoch bäte! Meinen Meiſter V kann Niemand hintergehen, denn der merkt es, ehe wir das Böſe gethan haben. Neulich war ich einmal ungehorſam geweſen und wollte mich den Prügeln entziehen, die iche
verdient hatte, und wie ich aus dem Hauſe will, ſteht Extrapoſt unten und der Portier bittet mich einzuſteigen, weil der Herr Marquis die Chaiſe für mich beſtellt habe, damit ich gutes Fortkommen fände! Natürlich fuhr ich vor Schreck faſt in die Erde und blieb. Nein, gegen Den
Dämons berührte ihn, ſeine Sinne ſchwanden und ſein Glaube
wich. Da ſtand plötzlich der kleine ſchwarze Mann wieder neben himn.„Wie, Bos,“ ſagte er,„Du biſt zur Hochzeit Deiner Frau
nicht eingeladen worden? Eben jetzt heirathet ſie der Sire von Angles. Freund Bos, das finde ich von ihm nichtz artig.“
„Du von Gott Verfluchter, was willſt Du hier?“ rief Bos.
„Du biſt nicht dankbar. Ich brachte Dich von Egypten merher, und Du armer Narr weinſt wie ein Kind. Willſt Du⸗ drine Frau wiederhaben? Opfere mir Deinen Glauben, nichts wäter.— Geh, die Selaverei hat Dich feig gemacht. Du wagſt z nicht, Dich zu rächen, lege Dich alſo hier ſchlafen auf den Schnee, edler Ritter. Dort, wo die Kerzen brennen, umarmt der Sire von Angles Deine Frau.“
Da fühlte Bos ſein Herz dem Zerſpringen nahe.„Herr uein Gott,“ ſagte er, indem er auf die Kniee fiel,„erlöſe mich don dem Verſucher.“
Durch das fromme Gebet vertrieben, entfloh der Teufel, Bos aber drückte voll Freuden die Hände auf die Bruſt; da fühlte er ſenen Trauring, den er hier verborgen trug.
„Herr, mein Gott, ich danke Dir,“ rief er entzückt,„jetzt laß nnſch mein Ziel erreichen.“ Und er lief, als hätte er Flügel, er⸗ Peiler. Der Brautzug kam mit Fackeln näher. Als die Dame ih den Ring. Sie erkannte ihn und warf ſich in feine Arme. dr wendete er ſich zu den Umſtehenden und ſagte:„Ihr Männer
näne Freunde, wie Ihr es ehedem waret.“ 2 Am nächſten Tage ſchüttete Bos eine Schüſſel voll Nüſſe in
teſcchte die Thür des Schloſſes und verbarg ſich hinter einem
in ſeiner Seite war, trat Bos vor, ergriff ihre Hand und zeigte
non Bigorre, die Ihr mich mißhandelt und verleugnet habt, ſeid
einen ſchwarzen Abgrund, aus dem man öfters die Stimme des Teufels ertönen hörte; dann reiſte er zum Papſt, um zu beichten. Nach ſeiner Rückkehr wurde er Eremit in einer Höhle des Berges und ſeine Frau Nonne in einem Kloſter zu Tarbes. a.
Zur Geſchichte des Theaters. Anglücksfälle auf den Cheatern.“
In ſeinem„Geſchichtchen von Mondori“ erzählt Tallemant de Réaux: Im Jahre 1649 gerieth die Beaupré, damals alt und häßlich, auf dem Theater des Marais mit einer jungen Schau⸗ ſpielerin in Streit. Auf der Scene ſelbſt ſagten ſie ſich gegen⸗ ſeitig die derbſten Wahrheiten, bis endlich die Beaupré ausrief: „Ich ſehe es wohl, Mademoiſelle, Sie wollen mich mit dem Degen in der Hand erblicken.“— Indem ſie dies ſprach, rannte ſie in die Couliſſen und holte zwei ſcharfe Degen. Das Mädchen ergriff davon einen, indem ſie glaubte, es ſei nur Spaß, doch die wüthende Beaupré verwundete ſie am Halſe und würde ſie getödtet haben, wenn man nicht hinzugeeilt wäre.
Dies iſt nicht das einzige Beiſpiel, welches ſich von einem Duell zwiſchen Schauſpielerinnen anführen läßt. Im 18. Jahr⸗ hundert ſchlugen ſich Mlle. Theodore und Mad. Beaumesnil von der Oper auf Piſtolen. Nebenbuhlerſchaft in der Liebe war die Veranlaſſung zu dem Zweikampf, der vor dem Thore Malliot ſtatt⸗ fand. Die Erſtere hatte zu Zeuginnen die Damen Geslin und Quinard, die Zweite die Damen Fel und Chamoy. Ein Bariton von demſelben Theater, der zufällig vorüberkam, ſuchte ſie zu tren⸗


