Jahrg.
ftliche oder Aubjectivis⸗ uns ange⸗ in, ſondern erhaltungen hen drehen, reffen. Es latſchereien nen möchte 1 neuange⸗ 2 Domino⸗ Charakter illigkeit von ekdoten und keine Per⸗ Räͤnner ſich
der Zunei⸗ a übertrifft e—(der dagegen iſt überdauert begreiflich oft durch oß erleiden. leußerungen ann und die Hauptzorn der vielleicht be zum Un⸗ Umgekehrt au, welche vorziehen vird er im dorde, bei und wenn — em Culni⸗ ns machten; verſchiedenel Dönniges, acht.
ja.
Nuiſ nah
nuptung aus,
an—
den gättlihm man bis
daß zu entdecken
3 ungehemn m rbet⸗Gsdol
V
Nr. 33.]
es einmal erlaubt iſt, den Mann mit dem Thiere, die Frau
mit der Blume zu vergleichen, ſo wird uns der haſſende Mann den blutdürſtigen Tiger, die haſſende Frau die gif⸗ tige Blume darbieten, die limmer— Belladonna bleibt.
Indem ich nun zur rein pſychologiſchen Betrachtung der Liebe übergehe, muß zuerſt das Entſtehen derſelben ins V Auge gefaßt und die Frage beantwortet werden, was den V Mann an der Frau anzieht und was der Frau an dem Manne gefällt. So richtig es nun wäre, wenn ich ant⸗ wortete: dort die Weiblichkeit, hier die Männlichkeit, ſo muß dies doch näher beſtimmt werden. Nach dem, was ich vorhin ſagte, dürfen Sie ſich nicht wundern, wenn ich es als das allein Normale ausſpreche, daß den Mann die Schönheit des Weibes zur Liebe bringt. Eben darum wird es kaum vorkommen, daß ein Mann die Geliebte nicht ſchön fände; und wäre es auch nur die Haarfarbe, wäre es die Hand oder die Naſenſpitze, gleich viel, mindeſtens Etwas wird ihm ſchön erſcheinen, denn ohne Wohlgefallen an der Schönheit einer Frau entſteht einmal normaler Weiſe keine Liebe bei dem Manne. Ich habe es ſehr oft, namentlich von Frauen ausſprechen hören, dies ſei an dem Manne eine unbegreifliche, ja verächtliche Seite, daß die Geſcheiteſten manchmal ſich in eine Gans verliebten, bloß weil ſie hübſch iſt. Ob verächtlich, ob nicht, es iſt einmal und es liegt in der Natur. Uebrigens ſollten die Frauen V doch nicht ſo ſtolz auf uns herabblicken, denn ſie unterliegen ganz wie wir einem Naturgeſetz. Was ihnen an den Män⸗ nern ſo gefällt, daß es ſie zur Liebe bringt, iſt zunächſt nichts als der Ausdruck der Kraft und des Kraftgefühls, der Muth. Hierin liegt der unwiderſtehliche Reiz, den die Söhne des Mars nicht nur für Kindermägde, ſondern für den größten Theil des ganzen Geſchlechts haben, welches V gerade ſo denkt, wie jene Dame, welche von der Civil⸗Ehe nichts wiſſen wollte, weil ſie die Militair-Ehe vorzog. Wer einer Frau in jeder Beziehung als Schwächling er⸗
Dritte folge.
ſcheint, den wird ſie nicht lieben; umgekehrt aber iſt dar⸗ über nichts zu mäkeln, wenn eine geiſtreiche Frau ſich in einen Mann verliebt, nur weil er eine herculiſche Geſtalt, ein martialiſches Anſehen hat. Es iſt eben natürlich. Der Einwand, den man machen könnte, daß nach dieſer Anſicht die Liebe aufhören müſſe, wenn die Frau häßlich, der Mann kränklich oder ſchwach würde, dieſer trifft mich gar nicht, da ich nur vom Entſtehen der Liebe ſpreche, die einmal entſtandene Liebe aber durch ſich ſelbſt dauert, ganz wie
eine Feuersbrunſt nicht aufhört, wenn die Kerze verliſcht,
die ſie hervorrief.
Wichtiger iſt ein anderer: daß ſehr viele Fälle vor⸗ kommen, wo wahre(d. h. Liebes⸗) Ehen geſchloſſen wurden, und erwieſener Maßen das Wohlgefallen nur durch Vor⸗ züge des Herzens und Geiſtes hervorgerufen wurde. Ich leugne dieſe Fälle nicht, allein bei näherer Betrachtung zeigt ſich, daß bei ihnen(wenigſtens am Anfange) das Band auch immer einen andern Charakter hat, als den der eigent⸗ lich ſo zu nennenden Liebe. Wenn ein junges Mädchen einen unkräftigen Mann lieb gewinnt, weil er der Gütigſte der Männer iſt, ſo iſt dies faſt immer ein Greis, und mit töchterlicher Hingebung ſchmiegt ſie ſich an ihn, auch wo er ihr Mann geworden iſt. Unmgekehrt: Geiſtesgaben, intellectuelle Vorzüge des Mannes gewinnen die Liebe faſt nur in dem Fall, wo die Frau älter iſt als er, ihre Liebe bekommt dann Etwas von dem Stolz einer Mutter oder
einer Gouvernante auf ihren Zögling, weil ſie ſo geſchickt
war, dieſen Diamant, wenn auch nicht zu ſchleifen, ſo doch zu erkennen.
Neben dieſen Beſtimmungen, die aus der Natur der beiden Geſchlechter folgen und darum allgemein gültig ſind, wird bei dem Entſtehen der Liebe noch die indivi⸗ duelle Wahlverwandtſchaft eine wichtige Rolle ſpielen, welche ſich darauf gründet, daß jedes Individuum als nach ſeiner Ergänzung nach dem verlangen wird, was ihm abgeht und was ihm die geſuchte Hälfte zubringt. Wenn ich nun auch
Nachdem Herr von Saulcy hierauf über den Ghor⸗Djahir geſetzt war und die ſtille Küſte des todten Meeres erreicht hatte, traf er auf einen Krater—
„an deſſen Fuße. die beträchtlichen Ruinen liegen, die ſchon
1 on bezeichnete und die nach ihm vergeblich durch die afrika⸗ 8. d pedition aufgeſucht wurden. Dieſe Ruinen werden von
eern Kherbet⸗Oumran oder Goumran genannt.“— Herr
den Saulcy glaubt, daß es ſchwer ſei, in dieſen Trümmern nicht das durch den göttlichen Zorn zerſtörte Gomorrha zu erkennen. a.
Der Anterricht in den Vereinigten Staaten von Nordamerika.
Die Regierung der Vereinigten Staaten ſucht mit allen ihren Mitteln den Unterricht in den Maſſen zu verbreiten, und die einzelnen Bürger folgen dieſem Beiſpiel. Nach einem Documente, welches Henry Barnard in dem letzten Machen der hiſtoriſchen Geſellſchaft von Connecticut vorgeleſen hat, betrugen die ſämmt⸗ lichen Ländereien, welche die Generalregierung dem öffentlichen Unterricht überwieſen hat, am 1. Januar 1854 nicht weniger als 52,970,231 Acker, was nach dem heutigen Werthe mindeſtens
200 Millionen betragen muß. Die Privatunterſchriften und Schenkungen überſteigen das, asde Geebaann des Staates bewilligt hat, noch bei weitem.
Barnard las eine Liſte von Schenkungen und Vermächtniſſen, welche im Laufe der erſten Hälfte dieſes Jahrhunderts durch Bürger der Stadt Boſton gemacht worden ſind und deren Summe allein über vier Millionen Dollars beträgt. a.
85
Mannigfaltiges.
Ueber die Abkunft berühmter Männer fanden wir kürzlich folgende mehr oder minder bekannte Notizen: Euripides war der Sohn einer Fruchthändlerin, Sokrates einer Hebamme, Pindar eines Flötenſpielers, Aeſop eines Sclaven, Aeſchines eines Gauklers, Virgil eines Bäckers, Horaz eines Freigelaſſenen, Voiture eines Thorſchreibers, Sixtus V. eines Schweinhirten, Flechier eines Seifenſieders, Maſſillon eines Drechslers, Molisère eines
Tapezierers, Jean Jacques Rouſſeau eines Uhrmachers, Jean
Baptiſte Rouſſeau eines Schuhmachers, Beaumarchais eines Uhr⸗ machers, Ben Johnſon eines Maurers, Shakeſpeare eines Schlächters, Sir Thomas Lawrence eines Zollbedienten, Thomas Moore eines Gewürzkrämers, Addiſon eines Landvicars, Rem⸗ brandt eines Müllers, Thorwaldſen eines Brauers, Thomas Payne eines Schnürbruſtmachers, Burns eines Hirten, Seume eines Ackermannes, Augereau eines Fruchthändlers, Tallien eines Thürſtehers, Luther eines Bergmanns, Tiſchbein eines Bäckers, Pizarro einer Dienſtmagd, Pichegru eines Soldaten, Mungo⸗Park eines Dorfbarbiers, Franz Drake eines Matroſen, Oudinot eines Krämers, Beranger eines Schneidergeſellen, Richard Bentley eines Hufſchmieds, Beethoven eines herumziehenden Sängers, Baſedow eines Friſeurs.
In einem alten Buch(Oratio de Radewitz contra German)
heißt es pag. 838 von der Schwelgerei des 16. Jahrhunderts⸗
folgendermaßen:„Ehemals diente ein bloßer Brei von Hafergrütze den⸗Deutſchen zur Speiſe; jetzt iſt es dahin gekommen, daß der
(größte Theil ſein höchſtes Gut in einer würzhaften Speiſe ſucht,
8
——


