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Lords erſtes Auftreten in dem Parlamente. Vater. Führen Sie mich zu Tiſche!“ Vater und Tochter betraten den Speiſeſaal.
IV. Erneſtine hatte acht Bilder abgeliefert und dafür von
Herrn Crosby vierundzwanzig Guineen erhalten. So reich ſie in dieſem Augenblicke war, ſo unglücklich war ſie
Ihren Arm, Sie denn den Zuſtand meiner Mutter nicht? Wenn Sie
auch. Die Krankheit der Mutter hatte ſich mit jedem Tage mit ihr? Es kommt ja nur auf Sie an, und die Nacht des
verſchlimmert, eine Folge der großen Gemüthsbewegung,
welche, wie wir wiſſen, der klügſte Advocat von London
abſichtlich herbeigeführt. Die gute Tochter zitterte vor der Wiederkehr des Mannes, der einen ſo heilloſen Einfluß ausübte. Zu ihrem großen Schrecken erſchien er eines
Tags. Mit der Unverſchämtheit, die nur engliſchen Gläu⸗
bigern eigen iſt, trat er in das Krankenzimmer, ohne daß es Erneſtine verhindern konnte. Conſtabler zurück, der dem würdigen Rechtsanwalte ge⸗ folgt war.
Frau Robert hatte nicht ſo viel Kraft mehr, um ihr Haupt zu erheben. Sie zitterte heftig, als ſie das ſchreck⸗ liche Geſicht mit den kleinen glühenden Augen ſah.
„Großer Gott,“ dachte ſie,„was ſoll aus meinem armen Kinde werden? Ich habe nur noch kurze Zeit zu leben, dann ſteht Erneſtine allein und hülflos in dem fremden Lande! Und dieſer gräßliche Mann ſtreckt ſeine Hände nach ihr aus!“
An der Thür blieb ein
Roveſlen⸗Zeitung.
ſagte Herr Morton nach einer Pauſe.
Herr Morton vemerkte den Eindruck, den ſein Er⸗
ſcheinen hervorbrachte; trotzdem aber verrieth er keine Spur
manns begann er ſeine Unterhandlungen. „Die Friſt iſt um, die ich Ihnen zur Erwaͤgung meines Antrags geſtellt habe, liebe Frau.
von Mitleiden, mit der Ruhe des gefühlloſen Geſchäfts⸗
Ich erinnere Sie nicht
wieder daran, daß Ihr Schickſal von Ihrem eigenen Willen
abhängt, Sie müſſen es wiſſen. Ein Wort genügt, und
der Advocat Morton ſorgt für Sie, wie für ſeine Mutter.“
„Lieber Herr,“ ſagte ſchluchzend Erneſtine,„ſehen
noch ein Fünkchen menſchlichen Ehrgefühles in der Bruſt haben, ſo müſſen Sie uns eine Scene erſparen, die——“ Sie vermochte nicht weiter zu reden, laut weinend ſank ſie auf das Bett der Kranken, als ob ſie ihr eine Schutz⸗ wehr gewähren wollte. „Liebes Kind,“ ſagte Herr Morton,„Sie ſtehen der Kranken näher als ich; warum haben Sie kein Mitleiden
Unglücks verwandelt ſich ſofort in den hellen Tag des Glücks.“
„Auf mich? Auf mich?“ hauchte Erneſtine, die von, einem eiſigen Schauer durchbebt ward, als ſie daran dachte, der kranken Mutter das Opfer zu bringen.
„Haben Sie Mitleiden mit der Kranken, fügen Sie ſich meiner Forderung, und die Sache iſt abgethan.“
„Sie wollen Geld, mein Herr?“ rief plötzlich Erneſtine. „Mein Gott, ich vergaß, daß ich im Beſitze einer kleinen Summe bin. Nehmen Sie! Nehmen Sie!“
Erneſtine holte ihre Guineen und warf ſie auf den Tiſch. Sie hatte ſich eine beſondere Wirkung davon verſprochen. Der Advocat wunderte ſich zwar bei dem Anblicke des Goldes, das ſich in den Händen dieſer armen Leute befand, aber er antwortete nur durch ein geringſchätzendes Lächeln. Das junge Mädchen erſchrak.
„Sie bieten mir kaum den zehnten Theil der Schuld,“
„Ich biete Alles, was ich beſitze, mein Herr! Hätte ich mehr, ich würde es ohne Zögern geben.“ „Um nur einen Ma raſch als möglich abzufertigen,
den Sie haſſen, obgleich er Ihnen große Dienſte geleiſtet
hat und noch größere zu leiſten Ihnen vorſchlägt. Be⸗ halten Sie Ihr Geld, mein Kind. Frau Robert, Sie
wollen mich alſo nicht bezahlen?“ wandte er ſich zu der
befehle ich meinen Geiſt“ und erwartete ruhig den Streich des Scharfrichters.. Die leiſen Klagetöne, die von Zeit zu Zeit aus der Mitte
des Volkes aufgeſtiegen waren, verſtummten jetzt, indem der Voll⸗
ſtrecker der Gerechtigkeit auf der Platform erſchien; er näherte ſich ſeinem Opfer und trennte mit einem einzigen Streiche des Schwertes das Haupt vom Rumpfe. Ein Schrei des Entſetzens erhob ſich unter der Menge; außer ſich vor Schmerz durchbrachen Mehrere die Reihen der Soldaten und tauchten ihre Tücher in das Blut, das von dem Schaffot herabſtrömte, und verbargen ſie, wie der Chroniſt ſagt, als koſtbares Andenken der Liebe und als Sporn der Rache.— Der Kopf Egmont's wurde darauf auf einen Pfahl am Ende der Platform geſteckt und ein Mantel über den ver⸗ ſtümmelten Rumpf gebreitet, ihn dem allgemeinen Anblick zu entziehen. a.
Die Pariſer Börſe. VIII. Die Parabel vom Credit Mobilier.
Saint⸗Simon, der Socialiſt, der von den Capitaliſten der
Bourgeois⸗Monarchie als Ketzer und Empörer gebrandmarkt worden, war der Heilige, der zu ſeinen Schülern geſagt hatte: „Che ich ſterbe, werde ich Euch eine Idee hinterlaſſen, welche die Geſtalt der Erde verwandeln wird.
„Dieſe Idee iſt der Credit Mobilier.
„Mit dem Credit Mobilier wird Euch nichts mehr unmöglich
ſein: Ihr werdet die Berge verſetzen und die Thäler ausfüllen
arme Krank
vorgegange V liche überg chen Gla der A trotzden al 4„Siez V grefkn, di ar! Thür zu g entgegen. „Mein ſlüterte ſie es ſteht ein di Abſchl zer Zei⸗ Und dittend die
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Mutter. Difſe „Du lieber Gott, ich kann ja nicht!“ ſchluchzte die ſede Kr
6 machen, Euch und Eure Freunde und die Freunde Eurer Freunde, Rr Eure Dienſtboten und die Dienſtboten Eurer Dienſtboten bis iin das dritte Glied. Ilia „Der Credit Mobilier wird Euch machen zu Herren der A Börſe, durch die Börſe zu den Herren Frankreichs, und durch Ihr de Frankreich zu den Herren der ganzen Welt. iihm Au „ Von dem Tage an, wo Ihr keine Schranke in der Ausgabeihn um Eurer Actien ſetzen werdet, werdet Ihr den Reichthum der ganzen Monat Welt in Eurer Hand zuſammen haben. Wenn Euch der Gedanke di in den Sinn kommt, die Börſe über den Haufen zu werfen, mit Schüler einem Schlage die Wechſelagenten, die Couliſſiers, die Petits⸗ hauchte Couliſſiers und die Contre⸗petits⸗Couliſſiers, gen ſämmtliche Erde d Clienten und überhaupt alle Welt zu ruiniren, ſo wnnt Ihr Euch 3 mit Leichtigkeit vermittelſt des Credit Mobilier dieſes Vergnügen di machen. ſi 7 5 4 5 3 enig f Der Geiſt hat mir den Credit Mobilier offenbaoy um die geful 3 Hauſſe und die Baiſſe in Eure Hand zu legen, vine ts an 8 der Börſe ohne Euren Willen geſchehe und damiM7,Hama nn’s So Euch gefällt„alle Actien aufkaufen könnt, um Tbiin,ſen. Sbe⸗ machten ſtimmen, und wenn ſie ſo zahllos wären wie di s h Hut, m⸗ und zeig mel und der Sand im Grunde des Meeres. SNer die, wie.(s „Ihr aber werdet die Macht nicht mißbraus N K jentuch. èch 8 d verleihe; Ihr werdet ſie anwenden, um öffente ete ihn Julian Bdnd Werk zu ſetzen, um nützliche induſtrielle Urdeed 6, Comman⸗ 1 Lrd
und die Meere ableiten, und vor Allem Ihr werdet Euch reich
Maſſe zu vermitteln; Ihr werdet Geld auslev mungen, die das leibliche und geiſtige Wohl de n wollen, welche die zahlreichſte iſt, aber zu unb; 1 ihr Wohl zu befördern.
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