Dder Erblaſſer, war als eKammerdiener des alten Lords
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Rovellen-Zeitung.
V W
in Deutſchland, an ſeinen jüngern Bruder, den Maler
Schutzgeiſl. Vrude
Der Schutg ſt Herrn Robert— Ihren Vater, mein Kind— zurück.
* Novelle. Der Erblaſſer hatte zwar kein Teſtament hinterlaſſen, aber den Erben in einer Notiz deutlich bezeichnet. Der Maler (Fortſetzung.) Robert, überzeugt von ſeiner Rechtmäßigkeit, kommt an
und ſtreckt ſchon die Hand aus, um die halbe Million in
Rechtsanwalt, indem er ſeine kleinen Augen auf das reizende. Empfang zu nehmen, als plötzlich der Sohn des verſtor⸗ Mädchen richtete.„Erwägen wir die Umſtände und ziehen benen Lords Derby aus dem Teſtamente ſeines Vaters wir einen Schluß daraus. Ihr Vater kommt nach London, nachweiſt, daß der Kaufmann Robert die zehntauſend Pfund, um einen Bruder zu beerben, der vor zwanzig Jahren hier mit denen er ſein Geſchäft begründet, nicht geerbt, ſondern in Handlungshaus gegründet hat. Die Erbſchaft iſt ſo nur als ein Capital erhalten habe, mit dem er ſein Glück bedeutend, daß es ſich wohl der Mühe lohnt, zu ihrer Er⸗ verſuchen ſolle. Hinterließe er keine Kinder, ſo ſolle nicht langung Alles aufzubieten. Ich tadele Ihren verſtorbenen nur das Capital, ſondern auch das Vermögen, das auf Vater nicht, daß er ſein kleines Vermögen daran ſetzte, Grund deſſelben erſt entſtanden, an die Familie des Lords denn er war offenbar der rechtmäßige Erbe, und in dieſer zurückfallen. Der dankbare Kammerdiener hat unter dieſen Ueberzeugung unterzog ich mich auch auf ſein Anſuchen der Bedingungen das Capital angenommen und darüber einen etreibung der Angelegenheit. Ich forderte keine Garantie Revers ausgeſtellt, den der Sohn des Lords beigebracht. ir den Lohn meiner mühevollen Arbeit, denn ich war, wie Gegen ein ſolches Argument war nichts einzuwenden, und ſehhr Vater, eines günſtigen Erfolgs nur zu gewiß. Die der Maler Robert ward abgewieſen. Der arme Mann, — pfulperdur begann und es ſtellten ſich uns Schwierigkeiten der mit ſo gegründeten und glänzenden Hoffnungen nach egen, an die kein Menſch gedacht hatte. Wir hofften London gekommen war, befand ſich nun mit ſeiner Familie beſiegen, und ich arbeitete mit doppelter Anſtrengung. in der troſtloſeſten Lage— ich habe mich nicht gewundert, We Aufentha t ig London nahm die kleine Baarſchaft als ich hörte, daß ihn der Schlag getroffen hat. Nun 2 ihn in Anſpiüſh, die Ih Vater mitgebracht hatte, und habe ich zwei Jahre gearbeitet und dreihundert Guineen ich beſeritt nun die 3 ueſa reſ erforderlichen Koſten, Koſten verlegt— für meine Arbeit fordere ich Nichts; daß die mir aFoppelt ünd eiſach, wie Herr Robert ſagte, zu- ich aber das baare Geld nicht einbüßen will, wird mir kein rieneneänande ſollten. Ich bin keiner von den eigen⸗ oillig denkender Menſch verargen.“ nützigen Advoitnaten, das Recht geht mir über Alles, und Die kranke Mutter weinte. Die Tochter ſah traurig ſo ſtrebte ich dandench, es meinem Elienten in vollem Maße auf ihre bunten Bilder, von denen ſie einen Ertrag nicht hoffen durfte, der die Forderung des Advocaten deckte. Den kaum gelichteten Horizont der armen Familie umzogen
„Glauben Sie, mein liebes Kind?“ fragte der engliſche
zu verſchaffen. Der Sperſtorbene Kaufmann Robert, alſo
Derby nach London gekomme Fn. Der Lord hatte ihn auf neue, ſchwere Gewitterwolken.. Die Aufmerkſamkeit des Advocaten war ausſchließlich
einer Reiſe in Deutſchland keni en gelernt und, da er in ihm einen zuverläſſigen, intelligentg en Mann gefunden, in ſeine auf Erneſtine gerichtet; ſeine lüſternen Blicke ſchienen die
Dienſte genommen. Herr und 6 Diener bereiſten die Schweiz, reizende, jugendliche Geſtalt verſchlingen zu wollen. ſagte nach einer Pauſe die Kranke,
und hier hatte der Dienerufe Gelegenheit, ſeinem Herrn bei„Mein Herr, einer gefährlichen BergyePartie das Leben zu retten. Der„wir ſind ehrliche Leute, und Sie werden gewiß an unſerm
alte Lord war dankbaget dafür; als er einige Jahre ſpäter guten Willen nicht zweifeln——
auf dem Krankenbeteig e ſein Teſtament machte, bedachte er„Es kommt darauf an!“ antwortete lächelnd der rothe ſeinen Kammerdien Nißr, der damals ein junger Mann von Advocat. fünfundzwanzig 5 deßren war, mit einer Summe von zehn⸗„Wie?“ „Ich habe die Abſicht, Ihnen einen Vorſchlag zü
iſe.. tauſend Pfundehaupteher Lord, der einen Sohn von vier Jahren hinterl der eitltarb, und der Kammerdiener, der von SHauſe aus eires Proceſſmann war, gründete mit ſeinen zehn⸗
machen, der, wenn Sie ihn annehmen, nicht nur Zoren
beſaß er eingewaltiger Eſtillion
mit der er k. hätte nichtſer gezeugt, war ſchon früher geſtorben,
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tauſend Pfu. ſein mag, Glück, bei Hhenbla, a ode, der vor zwei Jahren erfolgte,„Ich höre!“ ſagte die angſterfüllte Me ne d asne Pfund Sterling. Seine Gattin, was Herr Morton vorſchlagen wolle.
„Ich meine es gut mit Ihnen, Frau Robert, und die
guten Willen bethätigt, ſondern auch Ihre traurige Lage kaufmänniſches Geſchäft. Er hatte ſofort in eine glückliche, vielleicht glänzende, umwandelt.“
—. Gott od Vermögen an den einzigen Verwandten Zukunft Ihrer Tochter liegt mir am Herzen. Wie mir 1 „


