Jahrgang 
27-52 (1856)
Seite
443
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derung, indem das Jahr dann um die Mitte des Sommers (9. Auguſt) begann.

Das Jahr der Parſen, Gebern oder Feueranbeter nimmt gleichfalls, wie bei ihren Vorfahren, den alten Perſern, mit dem höchſten Stande der Sonne, deren Ab⸗ bild ihnen das Feuer iſt, ſeinen Anfang. Die Monate dieſes von dem letzten Könige vor der arabiſchen Eroberung ſogenannten jezdegerdiſchen Jahres heißen: Afrudin⸗ meh, Ardiaſcht⸗meh, Cardi⸗meh, Thir⸗meh, Merded⸗meh, Schaharir⸗-meh, Medar⸗meh, Aben⸗meh, Adar⸗meh, Di⸗meh, Behen⸗meh und Affirer⸗meh. Da jeder der⸗ ſelben 30 Tage zählt, ſo ergänzen fünf Schalttage oder Muſteraka das einzelne Jahr; die darüber noch hinaus ge⸗ rechneten 6 Stunden werden in Geſtalt eines alle 120 Jahre eingeſchobenen Schaltmonates nachgeholt, ein Um⸗ ſtand, der zwiſchen den Parſen in Perſien und denen in Indien eine Differenz hervorgebracht hat, da die Letztern jenen Schaltmonat einmal vergeſſen haben. Durch Sultan Dſchelal wurde 1079 dieſe Zeitrechnung auch bei den ſeld⸗ ſchukkiſchen Türken eingeführt.

Auch mehrere Stämme der Griechen ſahen den höchſten Stand der Sonne für den Beginn eines neuen Jahres an, namentlich die Athenienſer, die um dieſe Zeit dem Sonnen⸗ gotte eine Hekatombe oder ein Opfer von hundert Rindern darbrachten. Daher hieß der erſte Monat Hekatombäon; die meiſt auch aus Feſten zu erklären den Namen der übrigen waren: Metageitnion, Boedromion, Mämakterion, Py⸗ anepſion, Poſeideon, Gamelion, Antheſterion, Elaphe⸗ bolion, Munychion, Thargelion und Skirophorion. Die⸗ ſelbe Jahresrechnung hatten die benachbarten Böotier, doch führten ihre Monate andere nicht mehr durchgängig bekannte Namen.

Wie aber die alten Griechen politiſch zerſplittert waren

und durch ihre unaufhörlichen inneren Kriege die Blüthen, welche die Freiheit bei ihnen getragen hatte, gar bald wie⸗ der zerknickten: ſo hatten ſie ſich auch in ihrem Kalender,

der ſich meiſt nach den Feſten der einzelnen Staaten richtete, nicht einigen können. Denn die Korinther, die Macedonier u. ſ. w. hatten zur Zeit der Herbſt⸗Tag⸗ und Nachtgleiche ihr Neujahr; die einzelnen Monate hießen: Dios, Apelläos, Andynaos, Peritios, Dyſtros, Panthikos, Artemiſios, Daiskos, Panemos, Loos, Gorpiäos und Hyperberetäos. Nach der Eroberung Aſiens unter Alexander begannen jedoch die Macedonier ihr Jahr mit dem vormals dritten Monate Andynaos. Unter der Römerherrſchaft verſchwan⸗ den die verſchiedenen griechiſchen Zeitrechnungen.

Mit dem um Herbſts Anfang fallenden Neumonde beginnt auch das nur noch der Feſte wegen fortgeführter Kalenderjahr der jetzigen Juden, urſprünglich das bürger⸗ liche Jahr, deſſen erſter Monat, Tiſchri, dem ſiebenten des kirchlichen Jahres im Alterthume entſpricht, während die damalige erſte Jahreshälfte jetzt als die zweite gezählt wird und das ſonſt in den erſten Monat fallende Oſterfeſt jetzt ziemlich in die Mitte des Jahres zu liegen kommt. Doch iſt es wohl noch als ein Ueberreſt der älteren Rechnung anzuſehen, daß der Schaltmonat, der, weil 12 Mondwechſel kein vollſtändiges Jahr ausmachen, in jedem dritten Jahre eingeſchoben wird, hinter dem vormals zwölften, jetzt ſechſten Monate Adar ſeinen Platz findet und daher als Veadar(und oder nochmals Adar) bezeichnet wird. Mit dieſem bürgerlichen Jahre der Iſraeliten fiel auch das ihrer Nachbarn, der Syrer und Phönicier, zuſammen, nur daß dieſelben ein Sonnenjahr und zum Theil, wenigſtens die Syrer, andere Namen für die Monate hatten, nämlich: erſter und zweiter Tiſchrin, erſter und zweiter Canun, Schabat, Adar, Niſan, Ayiar, Haziram, Tamuz, Ab und Elul.

Als die nach Ludwig's XVI. Gefangennehmung ge⸗ gründete franzöſiſche Republik eine neue Zeitrechnung ein⸗

weil um dieſe Zeit im Jahre 1792 dieſe Ordnung aufkam.

Zwar ſcheint, nach einigen von uns ſelbſt geſehenen Do⸗

Wette angetragen, er wollte ſich ſo umwandeln, daß Niemand, ſelbſt Héritier ihn nicht erkennen ſolle. Kaum iſt die Wette ange⸗ nommen, da Heritier ſicher iſt zu gewinnen, ſo tritt ein Kellner durch die Thüre der Bedienung ein, ſetzt einen Präſentirteller auf den Tiſch und ſchenkt ſämmtlichen Anweſenden Kaffee ein, aber dabei wirft er der Dejazet eine Untertaſſe in den Schooß, ſpritzt Bouffé heißen Kaffee auf die Naſe, wirft Ozy's Taſſe um und gießt Ravel die braune Flüſſigkeit in die weiße Cravatte. Alle Welt fährt räſonnirend auf den ungeſchickten Gargon los, der einen ſchwarzen Backenbart, dicke Augenbrauen und die Miene eines Taugenichts hat, vor der Frédéric Lemaitre ſelbſt noch hätte erſchrecken können. Der geſcholtene Bediente aber, anſtatt verlegen zu werden, nimmt ein Stück Zucker, taucht es in die Taſſe der Dejazet und ſteckt es in den Mund. Da packt Heritier ihn beim Arm, aber als er ihn zur Thüre hinauswerfen will, hört er eine bekannte Stimme:Du haſt die Wette verloren!

Was, iſt das Levaſſor? ſchreit Héritier auf, und die ganze

Geſellſchaft antwortet:Bei Gott, es iſt Levaſſor! 1 ½

Miscellen.

Etwas vom Monde.

Es war in den erſten Jahrzehnten des vorigen Jahrhunderts, als ein Benedictiner⸗Mönch, Namens Jacques Alexandre, eine Abhandlung über Ebbe und Fluth ſchrieb, in welcher er das allgemein angenommene Verhältniß zwiſchen Mond und Erde

umkehrte und behauptete, daß der Mond Planet der Sonne, unſere ein Präſident und ein Vi

Erde aber Trabant des Mondes ſei. Damals lebten Aſtronomen, wie Lacaille, Lalande, d'Alembert, Wilhelm Herſchel, deren Namen noch jetzt mit Achtung genannt werden. Und ſpotteten dieſelben etwa über den genannten Benedictiner? Nein. Sie hörten ſeine Anſicht aufmerkſam an, und die Akademie zu Bordeaux V krönte ſogar ſeine Abhandlung im J. 1727. Wer ſeine Kennt⸗ niſſe vom Weltall nur aus den ſogenannten populär⸗wiſſenſchaft⸗ lichen Schriften entlehnt hat, möchte ſich darüber wundern, weil er denkt, unſere Zeit ſei ſo tief in die Natur eingedrungen, daß ihr nichts mehr verborgen ſei. 8.

Der engliſche Nagelorden.

Wenige Leſer werden von dieſem engliſchen militairiſchen Orden jemals etwas gehört haben und doch ſteht er in der eng⸗ liſchen Armee im größten Anſehen. Um ſeine Entſtehung zu ſchildern, müſſen wir etwas weit ausholen. Es iſt bekannt, daß unter allen Völkern die Engländer am innigſten von dem Sprich⸗

worte überzeugt ſind:Im Weine wohnt die Wahrheit. Die Engländer trinken deshalb auch gern und viel, und kein Engländer ſchenkt einem Andern ſein Vertrauen, bevor er nicht mit ihm getrunken und ſich mit ihm betrunken hat. Am eifrigſten aber iſt die Vorliebe für das Trinken und Betrinken ſtets in der Armee geweſen. Sonſt, vor vierzig Jahren,(es kommen aber auch heute

Bekannten einladen konnte. Den Vorſitz bei dieſen Diners führten

fuͤhrte, begann ſie ihr Jahr ebenfalls mit Herbſts Anfang,

noch Beiſpiele vor) gaben wöchentlich die Officiere, welche zuſammen zu ſpeiſen pflegen, ein öffentliches Diner, zu dem jeder ſeine

ſident, von denen der eine an dem