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ſchlanker Bau brach welk zuſammen.— Wieder klagte es
aus dem Kranze! Vorwurfsvoll ruhten Aller Blicke auf der
Feuerlilie, um deren Scheitel jetzt eben derſelbe unheil⸗ bringende Strahl von vorhin ein funkelndes Diadem legte. Aber es war ein falſcher, trügeriſcher Glanz! Die Tulpe war gerächt!— Hierhin und dorthin flog der tödtliche Pfeil; immer vereinzelter zitterten die Klagelaute, und als nun der Tag den Purpurmantel um die ſchönen Schultern legte und die Sonne, hinwegeilend, noch einen letzten Kuß hineingeworfen hatte ins Gemach, ſo daß Alles roſig davon erglühte,— da war es drinnen ganz ſtille geworden. Der Kranz hing welk und todt da. bangem, ahnungsvollem Schauer; mein weichherziges Gemahl verging faſt in Thränen und mochte nicht ſchauen. Ich aber legte die Flügeldecke leiſe über jedes Blumenherz und lauſchte. Aber jedes war ſtill, keines klopfte mehr, alle Blumen waren dahin. Nur das Veilchen athmete noch leiſe. Und wir neigten uns zu ihm und es erkannte uns und gab uns Grüße für euch und lächelte noch und da war es nicht mehr,— ſein⸗Duft war Leichenduft! Das Veilchen allein hatte nicht geklagt, ihm war das Herz ſchweigend gebrochen!— Ach, wir konnten uns nicht faſſen vor Jammer! Die ſchönen jungen Blumen waren alle blaſſe lebloſe Weſen! Nur das Bild des Jünglings ſchaute noch eben ſo friſch aus dem Rahmen, mir ſchien es faſt, als ſei die kleine Seele der Männertreue nun in das lichte Auge gezogen; am Morgen hatte ich nicht ſolch lebendigen Strahl darin geſchaut. Es wurde uns unheimlich in dem geiſterhaft ſtillen Raume, noch einmal küßten wir jedes
Blumenhaupt zum Abſchiede und dann enteilten wir der
traurigen Stätte, um zu deinen Füßen, verehrte Frau, dem gepreßten Herzen Luft zu machen.“—
Mit ſprachloſem Staunen hatten die Blumen gelauſcht. Die meiſten der vorhin Schlafenden hatte Marienblümchen mit leiſem Zupfen geweckt; es wollte nicht allein ſo weinen müſſen.
Driitte Jolge.
ihrer Viele die kleinen Antlitzer im bangen Weinen ver⸗ hüllt, und ihr Jammern zitterte durch die ſchweigende Nacht. Die Kaiſerkrone aber ſprach viel ernſte Worte zu den weinenden Blumen; ſie ſchliefen nicht mehr in dieſer Nacht. Drei Tage lang legten alle Trauer an, drei Tage lang wurde geläutet für die Dahingeſchiedenen und der
Himmel ſelbſt weinte drei Tage lang ſanft auf die trauern⸗
Wir flogen hinüber mit
Und als nun Trauermantel geendet, da hatten
den Blumen herab.—
Ob nun das Sehnen und Glühen in den Blumenherz⸗ chen erloſchen iſt, das weiß ich nicht, aber ich glaube, in den Blättern der Trauereſche hörte ich davon plaudern, als der erſte Schmerz ſei ausgeweint geweſen, da habe es auch wieder begonnen ſich ſehnend und verlangend zu regen in den Blumen, und Eine ſpräche bereits zu der Andern heimlich davon, wie es ihnen ſelber ſicher nie ſo troſtlos würde ergangen ſein, die geſtorbenen Blumen trügen wohl am Ende ſelbſt die größte Schuld an ihrem Untergange!
Die Jahresrechnung verſchiedener Völker.
Der längſte und der kürzeſte Tag des Jahres und die beiden mitten dazwiſchen fallenden Tag⸗ und Nachtgleichen, hervorgebracht durch den höchſten Grad der nördlichen und der ſüdlichen Neigung der Erde gegen die Sonne und durch den zweimaligen Uebergang von der einen Neigung zu der andern, deutete den nur einigermaßen cultivirten Völkern ſchon frühzeitig die Länge des Jahres an und veranlaßte ſie, daſſelbe in vier Jahreszeiten zu theilen. Welcher der genannten Zeitpunkte aber der geeignetſte ſei, den Anfang des Jahres zu bilden, darüber ſind die ver⸗ ſchiedenen Völker nicht einſtimmig geweſen, vielmehr in
daß Ludwig XV. die Kochkunſt als Meiſter trieb. Dieſer Gamin
iſt derſelbe, der ſpäter den berüchtigten eiſernen Schrank verrieth, an dem er ſelbſt mit Ludwig XVI. gearbeitet hatte, und der ſogar einen Jahrgehalt dafür empfing, ein heilig gegebenes Wort ge⸗ brochen zu haben.— a.
Die erſten Nachrichten von dem Schießpulver.
Gewiß iſt, daß das Schießpulver, oder doch wenigſtens eine demſelben ähnliche Subſtanz, welche dieſelben Wirkungen hervor⸗ brachte, ſchon ſehr früh bekannt war. Ein Commentator eines Geſetzbuches der Hindoſtaner behauptet, es ſei in dieſem Lande ſeit undenklichen Zeiten im Gebrauch geweſen. Marcus Gracchus, der zu Anfang des neunten Jahrhunderts lebte, erwähnt zwei Arten von Feuerwerken, die, wie er ſagt, beide mit Kohle, Schwefel und Salpeter bereitet wurden, die in einem Mörſer fein geſtoßen und untereinander gemiſcht wurden. Das iſt alſo ganz die Zuſammenſetzung des Pulvers. Roger Bacon kannte ebenfalls
daß der König von Tunis dem mauriſchen Könige von Sevilla eine Schlacht geliefert habe und ſich in derſelben eiſerner Röhren bediente, die wie der Donner krachten. Die Venetianer verwendeten das Schießpulver 1380 in einem Kriege gegen die Genueſer und
ganz Italien beſchuldigte ſie, dadurch die edlen Geſetze des Krieges
dieſe blitzerzeugende Materie, aber er fürchtete, ein Geheimniß zu allgemein bekannt zu machen, von dem das Volk einen ſchlechten Gebrauch machen konnte, und in ſeiner Abhandlung: De secretis operibus artis et naturae deutete er die verſchiedenen Beſtandtheile des Pulvers mit folgenden Worten an: lurv mope can ubre, f
welche ein Anagramm von carbonum pulvere ſind. Bacon ver⸗ muthet, daß Gideon mit ſeinen 300 Mann die Midianiter vermittelſt des Pulvers ſchlug. Die erſten Nachrichten, welche
verletzt zu haben.
Cervantes, der, wie man weiß, eine Menge moraliſcher Sentenzen in den Mund ſeines Don Quixote legte, läßt dieſen ſagen, daß der Erfinder des Schießpulvers ohne allen Zweifel in der Hölle ſei. Milton ſchreibt in ſeinem verlornen Paradieſe die Erfindung der Kanonen dem Oberhaupte der hölliſchen Geiſter zu. Swift macht es in ſeinen Reiſen Gullivers der neueren Geſellſchaft zum bittern Vorwurf, daß ſie die Geometrie, die Chemie, die Mechanik zu Werkzeugen der Zerſtörung benutze. Ungeachtet der Meinung dieſer Schöngeiſter iſt es erwieſen, daß die Schlachten unſerer Tage, in denen die Menſchen ſich aus der Ferne vernichten, ungleich weniger mörderiſch ſind, als die früheren, in denen ſie Mann gegen Mann mit einander kämpften. a.
Portrait der Königin Eliſabeth von England.
Von dem Aeußern der Königin Eliſabeth bei ihrer Thron⸗ beſteigung, oder vielmehr zwei Jahr früher, gibt Prescott in ſeiner Geſchichte Philipp's II. folgendes Bild:„Die Prinzeß, gegenwärtig dreiundzwanzig Jahr alt, iſt eben ſo reizend an Geiſt wie an Köͤrper, obgleich ihr Geſicht eher durch den Ausdruck
man von der Anwendung des Schießpulvers in Europa hat, gehen gefällig als regelmäßig ſchön iſt. Sie iſt groß und wohlgewachſen;
bis zum neunten Jahrhundert zurück. Ein alter Chroniſt ſagt, ihre Haut iſt weich, doch etwas dunkel gefärbt
; ihre Augen ſind
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