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Dieſen Stolz beſaß aber der Marſchall Bugeaud nicht.
Dritte folge.
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In der Stunde der Gefahr zeigte ſich Bugeaud in
Er erkannte die Umſtände genau und wußte, was er von ſeiner vollen Größe. In jenen erſten Momenten waren die
ſeinem Feinde zu erwarten hatte. neter Stratege und Taktiker. or Officiere ihre Fähigkeiten den Feldzügen in Afrika ver⸗
danken, ſo hat der Marſchall Bugeaud einen großen Theil
dazu beigetragen, indem er ſie mit ſeinen Kenntniſſen und
Er war ein ausgezeich⸗ Wenn ſo viele vorzügliche
ſeiner Erfahrung unterſtützte. Ludwig Philipp kannte nur
zu gut die ausgezeichneten Talente dieſes Officiers und übertrug ihm deshalb auch die praktiſch militäriſche Aus⸗ bildung ſeiner Söhne. Bugeaud beſaß noch außerdem die lobenswerthe Eigenſchaft, daß er nicht, wie gewiſſe Generale, Alles allein thun wollte. Er gönnte herzlich gern ſeinen Officieren den wohlverdienten Ruhm und war nicht im geringſten eiferſüchtig. Er übte überall große Gerechtigkeit.
Deſſenungeachtet hatte er ſeine Antipathien; er verſtand
es nicht immer, die großen Charaktere herauszufinden, und erkannte leider ſehr ſpät erſt die vortrefflichen militäriſchen Eigenſchaften des General Cavaignac.
Bugeaud war ſtark gebaut, von großer Statur, hatte einen lebhaften Blick, eine hohe Stirn und eine unge⸗
zwungene Haltung. Er ertrug alle Mühen und Beſchwer⸗
den und verſchonte den Soldaten damit, wenn es irgend
möglich war. Er beſchäftigte ſich viel mit ſeinen Soldaten, fragte ſie, ermuthigte ſie, haranguirte ſie und ſprach mit
ihnen von ihrem Vater, von ihrer Mutter und ihrem Lande.
Der Soldat belohnte ihn dafür mit ſeiner Achtung und
ſeinem Vertrauen. Welcher Franzoſe wird jemals dieſe edle Geſtalt und dieſes gute Herz vergeſſen können? In ihrer gewöhnlichen Sprache nannten ihn die Soldaten
„Vater Bugeaud,“ und ſie hatten nicht Unrecht, denn ſeine g)
Fürſorge für ſie war eben ſo groß wie ſeine Liebe. Ver⸗ träglich und umgänglich, fühlte er ſich unter ſeinen Truppen eben ſo glücklich wie in ſeiner eigenen Familie. Sein
freundliches Wort drang tief in das Herz eines jeden
Soldaten.
Blicke Aller auf ihn gerichtet und erwarteten von ihm ſeine Befehle und ihr Heil. Ein König von Caſtilien, ein tapferer und tüchtiger Krieger, hat geſagt:„Murio el Der Marſchall Bugeaud iſt einer aus der geringen Zahl jener Menſchen, deſſen Name für ewige Zeiten fortleben wird; er iſt einer jener ſeltenen Generale, die ein ſchönes Andenken bei allen Sol⸗ daten zurücklaſſen, deren Commandanten ſie geweſen ſind. Zu der Zeit, als Abd⸗el⸗Kader ſeinen Ruf zu gründen begann, erhob ſich auch Jener, der ihn ſpäter vernichten ſollte, der Capitain der Zuaven, Lamoricidère. Lamoricisre iſt einer jener Menſchen, die ſich unter allen Lebensverhältniſſen Bahn brechen. Es war ihm hin⸗ reichend, Algerien und ſeine Kabylen geſehen zu haben, um Alles ſofort durchſchauen zu können. Mit den Ge⸗ bräuchen und der Sprache des Landes vertraut werden, war bei ihm das Werk eines Augenblicks. Jung, uner⸗ ſchrocken und leidenſchaftlich, empfahl er ſich durch ſeinen rrechtſchaffenen Sinn und ſeine Fähigkeiten; unthätig zu ſein, wäre ihm unerträglich, ja unmöglich geweſen! Trotz ſeiner beſcheidenen Stellung, welche er bekleidete, vermochte er die vorzüglichſten Pläne zu entwerfen, um die Araber, ohne die Waffen in der Hand, beſiegen zu können. Ein freundſchaftlicher Verkehr mit ihnen, das war ſeine Abſicht. Aber um dadurch Alles zu erreichen, brauchte man mehr als Intelligenz und Muth. Man mußte ſich den Arabern nähern, mit ihnen Umgang pflegen, die Bekanntſchaft ihrer Häuptlinge machen, das Familienleben der Stämme kennen zu lernen ſuchen, aus ihren Fragen Nutzen ziehen, ſie mit den Sitten und Gewohnheiten der civiliſirten Völker be⸗ kannt machen und ihnen den glühendſten Wunſch nach Civiliſation einzuflößen ſuchen. Die Waffen ſollten nur
ombre, mas no su nombre*).“
*) Der Menſch ſtirbt, aber ſein Name lebt fort.
machte, war jene Grundehrlichkeit des Gemüths, jene Seelen⸗ wahrheit, die ſie nie verleugnete, die ſie oft unbezwingbar antrieb, auf eigene Gefahr hin, mit echt ritterlichem Triebe gegen alles offen aufzutreten, was ſie für unrecht hielt. Der Leichtſinn, mit dem ſie dabei jede Gefahr für ſich ſelbſt überſah, kann den Werth ſolcher Handlungen nicht ſchmälern, die den Titel der Hochherzigkeit verdienen.
Sdwina’s Kunſttalent war von keiner großen Bedeutung. Es mangelte ihr die ſchöpferiſche Phantaſie; ſie hatte Gefühl, aber es fehlte ihm jener warme friſche Erguß, der ſeine Urſprüng⸗ lichkeit verräth; ihre Empfindung erſchien wie abgenutzt und gewaltſam aufgeregt, um Anderer Gefühle zu erwecken; Feuer hatte ſie, aber es erſchöpfte ſich fruchtlos im Vortragen, weil ihr die Kunſt der Rede gebrach; der Mangel jedes höheren geiſtigen Schwunges übertrug ſich ſogar auf ihre ſchöne Geſtalt, die immer anziehend und reizend blieb, aber der idealen Hoheit entbehrte. Aus alle dem läßt ſich leicht ſchließen, daß die Tragödie nicht die ihr natürliche Sphäre der Wirkſamkeit war. Dagegen beſaß ſie eine glücklich Auffaſſungsgabe, große Leichtigkeit, Geſehenes zu reproduciren, unendlich viel natürliche Anmuth wie in der Erſchei⸗ nung, ſo in Haltung und Bewegung, eine reiche Fülle von Laune und einen Schatz an Humor, vorzüglich wirkſam, wo er mit Gutmüthigkeit gepaart erſcheinen konnte. Ihre größte Gabe war ein vollendeter Geſchmack und unübertreffliche Kunſt der Toilette, deren Werth ſie, leider! zum Nachtheile der wahren Kunſt, in ihrer Schätzung über alle Gebühr ſteigerte. So weit ſie ferner ihre Kunſt zu 5 diren verſtand, war ſie von einer raſtloſen Thä⸗ tigkeit, die ſie uch in Haltung des Repertoirs mit großer Ge⸗ wiſſenhaftigkeit bethätigte; in dieſer Beziehung verliert die Bühne
ein unſchätzbares Mitglied an ihr, das Publicum eine ihm lieb gewordene Künſtlerin, in der es mehr als bei jeder Anderen die Individualität mit den Leiſtungen identificirte, Gerſon— einen ſeiner einträglichſten und modemachendſten Kunden, und die Collegenſchaft endlich— ein liebenswürdiges, ſtets heiteres, offenes und vor Allem bis zur Uebertreibung wahres Gemüth!
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Eine aſtronomiſche Curioſität.
Sie ſprachen: Die Viſſenſchaft muß umkehren!— und ſiehe! die Wiſſenſchaft kehrte um. Dr. Carl Schöpffer ward einer der gehorſamen geſchäftigen Leute, der mit der Schnelligkeit des Gedankens jene Nothwendigkeit begriff und es unternahm auszu⸗ führen, daß jener Fortſchritt in der Welterkenntniß, den wir den großen Aſtronomen Copernicus, Keppler, Newton u. ſ. w. ver⸗ danken wollen, nur auf Aberglauben beruht, daß es doch nicht wahr ſei, daß die Erde ſich um die Sonne drehe, ſondern daß die Sonne unſerer Erde gehorſamer Trabant iſt, zu dem jener jüdiſche Anführer, obgleich er kein Aſtronom war, mit Recht ſagen konnte: Stehe ſtill!— Dieſes„Stehe ſtill!“ vielleicht war es, was dem altteſtamentariſchen Helden die Sympathie unſeres Schöpffer ſo weit eroberte, daß er zum Schöpfer nun ſchon einer zweiten Brochüre geworden iſt, die für ihn, für Joſua, und ſeine trans⸗ alpiniſchen Freunde eine verwegene Lanze einlegt.„Uranos. Populäre Vorleſungen über Sternkunde“(Leipzig, R. Henning, 1856) heißt das Buch, über das ein enthuſiasmirter Freund des Verfaſſers wie folgt ſchreibt:
„Wenn ein Laie dieſe Vorleſungen lieſt, ſo muß er durch die
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