ahrg.
Liehe gethan. ns auf ge und er Auf⸗ Bahn⸗ I iel⸗ d Hit⸗ ich 20)
laſſen
utzten dt auf delten aſſer⸗ Em⸗ mur⸗ inab⸗ Naſe 3 als inns⸗ halle ahen iden äyrt nds aten erg,
4
das Haupt mit einer Mönchskapuze verdeckt.
Nr. 27.]
—ꝛ-:ͤ:-::üo⸗nonõõõ—õ—õ———r————
dahin zog es magiſch, dort mußte es blühen, das klingende Glück, deſſen Ahnung träumeriſch meine akademiſchen Jahre umwoben hatte. Jetzt, wo ich mich ihm ſo nahe fühlte, hätte auch Wolfram von Eſchenbach mit mir als einem andern Tannhäuſer ringen und mir tauſendmal den Namen
*
„Eliſabeth!“ ins indolente Ohr rufen dürfen, ich hätte
der warnenden Mahnung nicht gefolgt:
Die Nachtigall ruft: zurück! zurück! Der Knab' ſchickt nur voraus den Blick; Sein Herz iſt wild, ſein Sinn getrübt, Vergeſſen Alles was er liebt.———
Hinein denn in die Hallen des Spieltempels! Wer hat dieſe geweiheten Räume mit jenem verläumderiſchen Namen des inferno belegt? Wer iſt ſtumpfſinnig genug, um die glänzenden Lichtſeiten zu verkennen, die hier dem Auge entgegentreten? Wer war ſo ſchwarzſichtig, daß er Verderben hauſend wähnete in dieſen lachenden Wohnungen des Plutus und des Mercurs und Fortuna's, der Haus⸗ hälterin jener beiden Junggeſellen; wer hat die Dorfzeitung mit ſo lächerlicher Furcht erfüllt, daß ſie nur mit drei † †³ † das Glücksſpiel wie den Gott ſei bei uns beſpricht? Leſet im Nibelungenlied nach und empfindet, wenn ihr Sinn für Poeſie habt, welch ein Zauber im„rothen Golde“ liegt, um deſſentwillen die Blüthe unſerer reckenhaften Ahnen einſt willig in Tod und Graus ging! Wir traten an den Tiſch, den das Grün der Hoffnung bekleidet.
Der Nachtigall Ruf iſt längſt verhallt, Den Knaben treibt der Luſt Gewalt, Sein Herz iſt wild, ſein Sinn getrübt, Vergeſſen Alles was er liebt.
Ich warf den erſten Gulden aufs Schlachtfeld, indem ich meinem Antlitz das Gepräge olympiſcher Ruhe aufzu⸗ zwingen ſuchte. Die Krücken der Croupiers ziehen herauf,
Dritte Ffolge.
ſie ziehen hernieder, den Gulden bringt keine wieder. Kalt⸗
——y—
blütig einen zweiten, dritten, vierten; auch ſie kehrten nicht; darauf den fünften, ſechsten u. ſ. w.—— und dann?
Und als es wieder taget,
Da liegt er ganz allein
Im Walde, um ihn raget
Verwildertes Geſtein.
Kühl geht die Luft von Norden 4
Und ſtreut das Laub umher,
Er ſelbſt iſt grau geworden
Und ſeine Taſchen leer. F Er ſitzt und ſtarret vor ſich hin Und ſchüttelt das Haupt in irrem Sinn, Die Nachtigall ruft: zu ſpät, zu ſpät! Der Wind die Stimme von dannen weht.
Die franzöſiſchen generale in Algier').
Bugeaud, geboren zu Limoges den 15. October 1784, wurde den 29. Juni 1804 Soldat in der kaiſer⸗ lichen Grenadiergarde. Den 2. Januar 1806 wurde er in demſelben Corps zum Corporal ernannt; den 19. April deſſelben Jahres zum Unterleutnant im 64. Linienregi⸗ mente; den 21. December zum Leutnant in genanntem Re⸗
*) Wir entlehnen dieſe Skizze aus den ſo eben bei Bernhard Schlicke in Leipzig erſchienenen„Caſernen⸗Erzählungen, eine Samm⸗ lung intereſſanter Kriegsthaten. Aus den beſten hiſtoriſchen Quellen der Kriege der neueren Zeit zuſammengetragen und geordnet vom Grafen Alexander Bianco di San Jorioz, Leutnant im Cavalerie⸗ regiment„Aoſta.“ Aus dem Italieniſchen von G. Baumgarten,
werthen Werke, das den ſo umfangreichen Stoff, den die Kriegs⸗ geſchichte in ihren einzelnen Fällen bietet, in ſehr gewählter Weiſe dem Leſer zur Anſchauung bringt.
trug Ruy Gomez de Silva, ſein begünſtigter Miniſter. Dann folgte der Herzog(Philibert Emanuel) von Savoyen, allein und
als Prinz von Geblüt mit bedecktem Haupt. Lange Züge ſpaniſcher
und deutſcher Garden bildeten die Escorte des Zuges, der ſich durch die vorzüglichſten Straßen bewegte, die mit Fackeln beleuchtet waren, deren Schein die hereinbrechende Dunkelheit des Abends vertrieb.
1„Einen hervorſtechenden Theil der Proceſſion bildete ein langer Zug von Pferden, jedes durch zwei Edelleute geführt und durch ihre prachtvollen Satteldecken, ſo wie durch die Banner,
welche ſie trugen, die verſchiedenen Staaten bezeichnend, über welche der Kaiſer geherrſcht hatte.
.„Aber kein Theil des Schaugepränges erregte ſo ſehr die Aufmerkſamkeit des Volkes, als ein ſtattliches Schiff, deſſen Seitenwände kunſtvoll mit Schlachtſtücken bemalt waren, welche die verſchiedenen Waffenthaten Karls V. darſtellten, während
deſſen Segel von ſchwarzer Seide durch Inſchriften von goldenen Buchſtaben den Ruhm des Helden verherrlichten.
„Obgleich der königliche Palaſt in nicht großer Entfernung von der St. Gudula⸗Kirche lag, brauchte die Proceſſion zwei
Stunden, um dahin zu gelangen. In der Mitte des Schiffes ſtand eine Art von Kapelle, eigens zu dieſer Gelegenheit errichtet. Deren Dach, oder eigentlich Baldachin, zeigte vier in Gold geſtickte vonen, die auf vier eigenthümlich gewundenen joniſchen Säulen Gh ten. Darunter ſtand ein Sarkophag, behangen mit einer d Dete von ſchwarzem Sammt mit einem großen carmoiſin⸗
* d Kreuz. Die Kaiſerkrone, das Scepter und der Reichsapfel 4.
Seine Schleppe
wurden in dieſe Kapelle gelegt, die durch dreitauſend Wachskerzen beleuchtet war.
„Der Kapelle gegenüber erhob ſich ein ſchwarz belegtes Gerüſt mit einem Throne für Philipp. Die Edlen und Großbeamten⸗ der Krone nahmen die Sitze oder vielmehr die Stufen unterhalb des Thrones ein. Behänge von dunklem Sammt und Goldſtoff, mit dem kaiſerlichen Wappen verziert, hingen zwiſchen den Bogen des Schiffes; darüber lief eine Galerie hin, welche von der Herzogin von Lothringen und den Damen des Hofes eingenommen wurde. a.
Aus der Gegenwart.
Was ſich Berlin erzählt. Edwina Viereck.
Eintritts zum Ereigniß wurde, beherrſcht ſeit einigen Tagen die Unterhaltung faſt ſämmtlicher, auch der verſchiedenartigſten Kreiſe der Geſellſchaft. Die noch vor vier Wochen in jugendlicher Schöne und vollkräftiger Geſundheit prangende Edwina Viereck, unſerer Jünglinge Idol, unſerer Greiſe lebende Erinnerung, der Che⸗ frauen ſtille Beſorgniß und aller Lionnes laut bewundertes
athmende Barometer heutiger Kunſtzuſtände, Edwina Vieteck iſt nicht mehr.
Noch am Montag, den 5. Mai, trat ſie für die Frau Hoppé in Brachvogel’'s„Narciß“ als Marquiſe
7.
423
Oberleutnant der Königl. Sächſ. Infanterie“, einem ſehr empfehlens⸗
Ein erſchütternder Fall, der durch das Ueberraſchende ſeines
lebendiges Modejournal, das ſprechendſte Zeichen der Zeit, der
rhan'e don Pom...
AN
8


