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ſin im Garten“ und ging darauf zu der lichen Erzeugniſſes ſeines Pinſels über wie man ſagt, über dem Hochaltar von St. Juſt gehangen haben oſt und den ſterblichen Ueberreſten des Kaiſers nach dem Escurial folgte.
Deckrieth ei i i Kranten ein heftiges Fieber.
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Dieſe Anncherung desjenigen, über welchen ſo eben ver⸗ handelt wurde ſteigerte unſere Spannung. Geiſte ſchon Frau Profeſſor Steffens ſich umkehren und hörte ſie in hren tiefſten Alttönen ausrufen:„Dieſer Mann ſtellt ſih wie ein Lamm dar und iſt doch ein wilder Tiger!“
Siehe da, die Damen kehrten ſich wirklich um, doch nicht ehe ſie unter ſich ein helllautes Gelächter aufgeſchlagen,
welches den hinter ihnen Stehenden veranlaßte, ſich nach
der Urſache ihrer Heiterkeit zu erkundigen.„Sie, Sie ſelbſt, liebſtr Manſo,“ riefen Beide, ſprangen auf und machten ihm von fortdauerndem Lachen unterbrochen, eine kurze Mitthälung. Kaum hatte er den Sinn ihrer Worte aufgefaßt, p verfiel auch er in eine Art von Lachkrampf, der anfänglch gar nicht zu ſtillen war. Mittlerweile hatten
beide Damſt ihre Nachbarinnen eingeweiht; dieſe, nicht
minder lachuſtig, gaben die Parole weiter und ſehr bald jauchzte Alls um uns her;— nur wir ſtanden verdutzt, verblüfft, wrrathen und verkauft.
Endlich ſollte denn auch die Reihe an uns kommen. Und was par es nun? Menzel hatte allerdings nach dem Frühſtück mit ſeiner Frau am Fenſter geſtanden; es war allerdingsſein gebrechliches Weib an Krücken über den Kirchhof gſſchlichen; dieſes Weib war auch der Frau Pro⸗ rectorin nohl bekannt, empfing ſogar Unterſtützungen von ihr; und dem Klange nach hatte auch der gewiſſenhafte Hiſtorikez gewiſſenhaft wiedergegeben, was er empfangen. Nur dem Sinne nach waltete ein leicht begreifliches Miß⸗ verſtändniß ob. Denn Menzel's Frau hatte der Wahrheit gemäß geſprochen:„Sieh nur, Menzel, das iſt die Frau, die der Mann ſo gemißhandelt hat.“ Jener Frau ihr Mann nämlich, des zerſchlagenen Weibes Mann war der Miſſet äter. Kaspar Friedrich Manſo hatte die Arme nie geſhen, die er lahm geſchlagen haben ſollte.
entſtehen manchmal Gerüchte,— und ſo ſchreibt man(uch manchmal Geſchichte.—
Dritte Folge.
Ich ſah im
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An jenem Abende trank der akademiſche Klub mehr Thee wie gewöhnlich und war heiterer als je.
Nachſchrift: Es fällt dem Schreiber dieſer Zeilen plötzlich aufs Herz, daß von ſämmtlichen Zeugen jener luſtigen Scene Keiner mehr lebt, Keiner,— außer ihm. Das iſt aber gar nicht luſtig.
Eine fahrt nach den goldgruben von Nauheim“).
Mir iſt es— ſo begann ich zu Freund Stramin, meinem ſtudentiſchen Hauscamiſol, beim Mittagstiſch— mir iſt es ſeit einigen Tagen wie dem Immermann'ſchen Münchhauſen, die metalliſchen Bezüge regen ſich in mir, ich muß wieder meine mineraliſchen Mittel requiriren.— Der Unglückliche verſtand mich nicht. Er ahnte nicht, daß ich den letzten halben Gulden ſchon am geſtrigen Morgen mit ſchmerzlicher Inbrunſt an mich gedrückt hatte und nun faſt ganz entledigt irdiſcher Schwere— wenigſtens was Conventionsmünze anging— mich in jenem elegiſchen Gemüthszuſtand befand, in welchem wir dem geräuſchvollen Verkehr, dem lauten Treiben der Menſchen den Rücken kehren, die glatten Parketböden der Cultur und Sitten⸗ überfeinerung verlaſſen und uns der ewig treuen Natur an ihr großes Herz werfen, das uns gleich laut und innig
*) Aus: Was Ihr wollt. Unterhaltendes und Belehrendes aus Heimath und Fremde. Erſter Band. Mit Beiträgen von E. Koch, F. Löher, K. Altmüller, Ch. Dickens, J. Braunhofer, E. Bernhardi u. ſ. w. Göttingen. G. H. Wigand. 1856— ein neues billiges Unternehmen, das in Form kleiner Bändchen eine Mitte zwiſchen Journaliſtik und Zeitungsliteratur einhalten will.
gab, An Zeichen, daß er ſeine Seele dem Allmächtigen übergäbe.“ — Uertrieben durch ſpätere Zuſätze iſt es demnach, daß Karl V. ſich zim Schluß der Ceremonie in eine für ihn bereitete Gruft gelegt habe, hier mit Weihwaſſer der Reihe nach von allen An⸗ weſenzen beſprengt worden ſei und ſich durch Zugluft in der Gruft
die ihn unmittelbar auf das Krankenlager warf, von dem er nicht
wieder erſtand.
Prescott ſagt über ſeinen Tod nun weiter: Wie es aber auch um dieſes Leichenbegängniß ſtehen möge, ſo ſcheint doch ſo viel gewiß, daß Karl V. am 30. Auguſt von einem Unwohlſein befallen wurde, das ſchon an dem nächſten Tage ſehr beunruhigende Symptome annahm. Am Abend des 31. ließ ſich der Kaiſer ein Bild der Kaiſerin, ſeiner Gemahlin, bringen. Er ließ ſeine Blicke längere Zeit auf den reizenden Zügen weilen, als wollte er die Verſtorbene anflehen, für ihn einen Platz in der himmliſchen Wohnung zu bereiten, zu der ſie vorangegangen war.
Dann betrachtete er ein anderes Gemälde: Titian's„Todeskampf
f Beſichtigung jenes unſterb⸗ „Die Verklärung“, welches,
Er blickte ſo lange und mit ſo geſpannter Aufmerkſamkeit uf das Gemälde, daß er die Beſorgniß ſeines Arztes erweckte, er die Wirkung einer ſolchen Anſtrengung ſeiner Nerven fürchtete.
arl endlich aus ſeiner Träumerei erwachte, wendete er ſich zu
und die Näſſe des Weihwaſſers jene Erkältung zugezogen habe,
s war guter Grund zu dieſer Beſorgniß vorhanden, denn als ſilbernes
wurden, ließ ſein Arzt ihm zur Ader, jedoch ohne günſtigen Erfolg. Als die Regentin Johanna von der Krankheit ihres Vaters hörte, ſendete ſie ſogleich ihren eigenen Leibarzt zu ſeinem Beiſtande ab. Aber irdiſche Hülfe konnte nichts mehr wirken. Bald zeigte es ſich, daß des Kaiſers Ende nahe ſei.. „Karl vernahm die Kunde nicht nur mit Faſſung, ſondern mit Freuden. Er ſagte, er habe dies lange erſehnt. Seine erſte Sorge war, einige Anordnungen über ſeine Angelegenheiten zu beendigen. Am 9. September fügte er ſeinem letzten Willen ein Codicill hinzu. Das Teſtament, einige Jahre zuvor aufgeſetzt, war ſehr lang und das Codicill hatte nicht das Verdienſt der Kürze, deſſen Hauptgegenſtand war, für die zu ſorgen, die ihm nach St. Juſt gefolgt waren. Seines(natürlichen) Sohnes Don Juan d Auſtria geſchieht in dem Codicill keine Erwähnung. Er ſcheint ſeine Abſichten in Beziehung auf denſelben ſeinem Major⸗Domo, Quixada, anvertraut zu haben, der einige Tage vor ſeines Ge⸗ bieters Tode mit demſelben eine geheime Unterredung von ziemlicher Länge hatte. Karls Beſtimmungen in dieſer Beziehung ſcheinen von Philipp gewiſſenhaft befolgt worden zu ſein.———— „Am 21. September, dem St. Matthias⸗Tage, gegen zwei Uhr nach Mitternacht, fühlte der Kaiſer, der längere Zeit ſprachlos geblieben war, daß ſein letzter Augenblick gekommen ſei, und er rief:„Jetzt iſt es Zeit!“ Die heilige Kerze wurde ihm ange⸗ zündet in die rechte Hand gegeben, wie er auf die Schulter ſeines treuen Quixada gelehnt daſaß. Mit ſeiner Linken verſuchte er ein Crucifix zu umklammern.
u. Es diente ſeiner Gemahlin in ihrer Sterbeſtunde zum Troſte, und Karl hatte Quixada En Doctor und beklagte ſich über Unwohlſein. Sein Puls geboten, es für dieſe Gelegenheit bereit zu halten. Es hat
halten. te einige Als die Symptome beunruhigender Zeit auf ſeiner Bruſt geruht und wurde jetzt ſeinem e


