geldſumme, die mir gehoͤrte, ebenfalls die Beute der treuloſen Kammerdienerin moge geworden ſeyn.
31. Jch.
Vor allen Dingen mußte ich mich jetzt vor meinen Glaͤubigern zu entſchuldigen ſuchen. Ich geſtand ihnen daher, daß ich eigentlich nichts mehr und nichts weni⸗ ger als ein— Student ſey, welcher, da ihm der Hoſ⸗ meiſter im zweiten Jahre der akademiſchen Laufbahn geſtorben, die fuͤr das ganze Jahr beſtimmte Geld⸗ ſumme auf Einmal in die Haͤnde bekommen und ſie fuͤr ſo ungeheuer groß geachtet hatte, daß die Univer⸗ ſitaͤt ihm nicht hinreichend geſchienen, ſolche durchzu⸗ bringen und dem daher eine Reiſe dienlicher dazu vor⸗ gekommen war. Jedoch ſogleich auf der erſten Station meiner Laufbahn hatte ich das Ungluͤck, ſitzen zu bleiben und, wie bereits erzaͤhlt worden, nicht nur mein ganzes Geld zu konſumiren, ſondern auch die erwaͤhnten Sum⸗
men vom Buchhaͤndler und Wucherer ſchuldig zu werden.
Hm! rief letzterer kopfſchuͤttelnd aus, in Ihren Jahren noch Student?
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