Heft 
(1820) 3
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ten fuͤr gut haͤlt, erlaubt mir jedoch kein öffentliches Aufhaͤngen; auch wuͤrden Sie ſchwerlich dazu gekommen ſeyn, es zu ſehen, wenn ich nicht eben damit beſchäf⸗ tigt waͤre, ihm ein Plaͤtzchen anzuweiſen, wo kein Menſch es gewahr werden ſoll. Sehen Sie hier, dieſe blanken Thaler ſind alle von ihr. Ich lege ſie apart, weil ich hohen Werth auf die großmuͤthige Dame ſetze.

Die Dame, rief ich aus, hat ganz meine Art und Weiſe. Dazu machte ich ihn auf der Stelle zum Mei⸗ ſter der Toͤne, die ihn ſchon vorhin aus meiner Taſche ſo lieblich angeſprochen hatten. Sein dankbares Ge⸗ muͤth floß uͤber. Er erzaͤhlte mir, daß ſeine Goͤnnerin uͤbermorgen zuruͤckkommen werde und verſprochen habe, ſich dann zum erſten Male ſelbſt in ſeiner Behauſung einzufinden. Vor der Hand ſey ihm jedoch durchaus

nicht gelungen, etwas Naͤheres von ihrem Herkommen zu erfahren. Sie muß, ſagte er, ihrer Kammerdie⸗ nerin die gemeſſenſten Beſehle zum Schweigen gegeben haben, weil dergleichen Perſonen ſonſt einer gewiſſen Art von Beredſamkeit, die er angewendet haͤtte, ſelten . widerſtuͤnden. Vielleicht, fuͤgte er noch troͤſtend hinzu, vielleicht gelingt meiner beſonders wohllautenden Art