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Sieh da, rief Roſſelli, die Villa des urbildes mei⸗ uer Geſichtsſkizze. Es waͤre der Muͤhe werth, dem Feſte naͤher an den Leib zu treten.—
Ja wohl— erwiederte Allori— die ungeladenen, die nur verſtohlen hinter einem Strauche hineinſchielen in ſolche Herrlichkeiten, ſind oft am beſten dran. Er⸗ ſtens brauchen ſie ſich den Launen des Wirths nicht zu fuͤgen und koͤnnen ihren Theil an der Sache aufgeben, wenn ſie wollen. Zweitens ſchweben ſie gleichſam wie die alten Goͤtter uͤber all dieſem Treiben⸗ 4
Und— verſetzte Roſſelli— wenn ſie Kuͤnſtler ſind, muß es ja wohl auch wenigſtens einiges fuͤr ihr Stu⸗ dienbuch abwerfen.—
Die Freunde verſorgten ſich hierauf auf einem be⸗ nachbarten Meierhofe, welchem das Feſt doch noch einige Lebensmittel uͤbriggelaſſen hatte, mit einer frugalen Mittagskoſt, gingen der Villa naͤher und nahmen auf einer Wieſe Platz, hinter deren Gebuͤſch ſie ungeſehen alles beobachten konnten, was bei dem Sl vor⸗ ging.—
Auf einem von hohen, herrlichen Eichen uͤberſchat⸗ teten Platze verſammelte ſich jetzt alles zum Mittag⸗ eſſen. Aber der Ueberfluß an Speiſen und Getraͤnke


