Heft 
(1820) 2
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kein Prieſter das Recht zur Erzielung geſetzlicher Nach kommenſchaft ertheilen duͤrfte. Denn die allzuverzerr⸗ ten Geſichter von Maͤnnern und Weibern muͤßten vom Traualtar fuͤr immer ausgeſchloſſen werden.

Und nicht wahr fiel Roſſelli lachend ein den unverheiratheten aus dem Kuͤnſtlerrathe muͤßte dann, wie zuweilen gewiſſen Perſonen bei gewiſſen Grund⸗ ſtuͤcken und andern Dingen der Vorkauf, Falls eine Braut gar zu huͤbſch ſeyn ſollte, die Vorheirath zuge⸗ ſtanden werden?

Auch das meinetwegen! antwortete Allori, wie denn uͤberhaupt alles zu billigen iſt, wodurch der Kunſt,

oder ihren Prieſtern, ein Vortheil erwaͤchſt.

Unter ſolchen Scherzen hatte Allori ſein Zeichen⸗ papier wieder eingepackt und war mit dem Freunde un⸗ willkuͤhrlich den Weg gegangen, welchen dieſer zuruͤck⸗ gekommen. So gelangten ſie auf eine Anhoͤhe.

Der Anfang der gewoͤhnlichen Villegiatura belebte die ganze anmuthige Gegend wunderbar mit Menſchen. Vor allem aber hob ſich dem ſcharfen Auge der beiden Fuͤnſtler der bunte Glanz des Stadtlebens 4f dem einen Landhauſe hervor.