Hier Matteo, ſprach er endlich, nachdem ſie von den Fluͤgeln ihres Scherzes leicht getragen, kaum wuß⸗ ten, daß ſie ſchon uͤber eine Stunde Weges zuruͤckgelegt hatten, hier iſt das Plätzchen, wo ich mein Netz auf⸗ ſtellen will nach dieſer wunderſchoͤnen Eiche. Eine al⸗ liebſte Mitte giebt jene Villa dort ab und die reizenden Berge von Fieſole ſchauen von Weitem frenndlich auf das Ganze hin. Das Hoͤlzchen gewaͤhrt uns nebenbei einen allerliebſten Aufenthalt, und willſt du mehr als den, ſo arbeiteſt du dich kaum vierzig Schritte durch die dicken Baͤume und du findeſt auf dein Verlangen die koſtbarſte Milch in reinlichem Gefaͤße, von einem Juͤngferchen dargereicht, das, ohne je einen Tanzmeiſter gehabt zu haben, die Fuͤßchen ſetzt, daß du ſie gleich ſo hinmalen mochteſt. Und nimmſt du dir, wie ich hoffe, die Zeit, dich mit deinem Geſicht etwas Weniges unter ihren großen Strohhut zu bemuͤhen, ſo ſiehſt du ein
Oval und ein Paar Augen, beides ſo brennend, daß
man ſich fuͤrchten muß, es zu Papier zu bringen. We⸗ nigſtens gehort eine Standhaftigkeit dazu, wie die meinige, wenn man ſein Herz nicht verſengen will.—
Die Veſchreibung, welcher Allori noch einiges hin⸗
zufuͤgte, machte, daß ſeinem Freunde ſogleich nach


