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dahin füͤr den jungen Grafen Doſſeuheim fehlte, werde. ſich finden und wollte die von der Komteſſe aufgeſtellte
Moͤglichkeit des Gegentheils durchaus nicht zugeben. Klaudia endigte mit den Worten, daß ſie die Un⸗
gluͤcklichſte auf der Welt ſey.
kein— rief Arminia— nein, das biſt du nicht; das kann nur diejenige ſeyn, die mit ihrem Gewiſſen fuͤr immer zerfallen iſt! Sie erzaͤhlte. Endlich verſtummte ſie und Klandia rief: Ja, Arminia, du biſt ungluͤcklicher, weit ungluck⸗ licher als ich!—
31.
Sechs Wochen vergingen. Von keiner Zeile des Prinzen ward Arminien dieſe qualvolle Ewigkeit er⸗ leuchtet. Dazu kam eine neue, in ihren Verhaͤltniſſen uͤberaus ſchreckliche Empfindung.— Mit Schaudern entdeckte ſie ihrer Vertranten die Ausſicht auf eine
Schmach ohne Ende.
Nur Muth und Foffnung, mein Herz! ſprach
Klandia. Aber von einem Thraͤnenſtrome uͤberwaltigt, ſank die Tiefgebeugte mit wenigem Bewußtſeyn an
ihre Bruſt.
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