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nicht beſtimmt verſtehen, aber nur um deſto ſchreck⸗ licher deuten konnte! Aus Allem ging hervor, daß ihre Krankheit hauptſaͤchlich von dem Verhaͤltniſſe herruͤhrte, welches der Prinz mit mir beabſichtige. Beabſichtige! rief hier der Hofmarſchall im hochſten umuthe a So konnte deine Mutter dem Treff⸗ lichen irgend eine ſchlechte Abſicht zutrauen? Denn das verraͤth der Zuſammenhang deiner Mittheilungen. 8 So konnte ſie dir Dinge ſagen, die dir weder noͤthig, . noch zutraͤglich ſind? Daraus ſiehſt dn, mein Kind, am beſten, daß ſie, leider, noch gar nicht ihre Gedan⸗ ken, ihre fruͤhere, ſchoͤne Beſonnenheit wieder bei⸗ ſammen hat! Schon daß ſie, wie ich aus deiner Rede abnehme, nicht Alles in gehoͤriger Verbindung ſprach, daß Manches ſo undeutlich und dunkel war, daß es— einer vielleicht ganz willkuͤhrlichen und falſchen Aus⸗ legung von dir bedurfte, ſchon das beweiſt, daß die Krankheit, keinesweges aber die Weisheit ihr
die Worte in den Mund legte.
Allerdings die Krankheit, mein Vater, auch geſchah alles, was ſie ſagte, nicht wachend, ſondern im Traume 3 des Fiebers. Aber mußten nicht dieſe, ihr ſelbſt unbe⸗ wußten Eroͤffnungen(die ſie mit Bewußtſeyn mir


