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fallen dürfe oder nicht. Da trat der Erbprinz heran. Sein ernſtes Geſicht benahm den Lachenden ſogleich den Athem. Kurz und trocken erzaͤhlte er, daß der Ring von ihm ſey, und unter welcher Aeußerung er ſolchen der Tochter vom Hauſe uͤbergeben habe.
Jetzt vewunderte man natuͤrlich ſeine Worte dabei noch weit mehr, als den Ring ſeibſt.
unmittelbar nachher trat eine lange Pauſe ein, welche erſt ganz auſgehoben wurde, als man die Gewinne der veranſtalteten Lotterie hereinbrachte.
Die Verlooſung geſchah. Unter den mancherlei allerliebſten Galanterieſtuͤcken, welche große Freude machten, war das mit koſtbaren Steinen beſetzte Bildniß des Erbprinzen bei Weitem der groͤßte Gewinn. Arminia trug ihn davon.
Sie wurde vor Freude ganz zum Kinde. Der auffallendſte Reid in den Geſichtern der meiſten Gluͤck⸗ wuͤnſchenden entging ihr ſo gut, wie die Troſtloſigkeit der Mutter, welche aus dieſem Umſtande ſchon allein die ſchlimmſte Vorbedeutung fuͤr den Ruf ihrer trefflichen
Lochter ſog und überdies aufs Genaueſte beobachtet
hatte, wie der Gewinn durch des Prinzen Kammerherrn in Arminia's Haͤnde geleitet worden⸗
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