Heft 
(1820) 1
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Darf ich meinen Antrag ihrer Unterſtuͤtzung empſfehlen, liebe Sendow?

Die Hofmarſchallin aͤußerte, daß ſie alle Wuͤnſche des Erbprinzen an ſie fuͤr Befehle achte und bald ver⸗ dunſtete das Geſpraͤch in dem Nebelſchimmer gegen⸗ ſeitiger Hoͤflichkeit.

Als der Prinz hinweg war, entſtand eine lange Pauſe. Endlich nahm die Mutter das Wort: Was, mein Kind, verſprichſt du dir von den neuen Einrich⸗ tungen, welche der Erbprinz im Sinne hat? Sie ſind mir, antwortete Arminia, noch viel zu unklar, gls daß ich davon etwas hoffen oder fuͤrchten moͤchte.

ochter verſetzte Frau von Sendow reinen Sinn für das Unvergaͤngliche. te die Menſchen, mit denen das Schickſal unſer umgab, als Theilnehmer an einem großen alle. Wie auch dieſer ſich geſtalten moge, ſein Veſen wird immer daſſelbe: Schein und Larve, bleiben. Bewahre um auf unſer voriges Geſpräch zuruͤckzu⸗

kommen bewahre die Sterne des Zn in deiner Bruſt.