Freue dich nicht zu ſehr auf dieſen, gute Tochter. Die Zeiten ſind dem Wunſche deiner Neltern zuwider, dich durch recht ſtattliche Gaben zu erfreuen.
Als ob's die Gaben wären, peſte Mutter, und nicht rielmehr der Glanz, der ſie umleuchtet und der Gedanke an das hoͤhere Licht, der den eigentlichen Kern dieſes Glanzes ausmacht? Darum eben wuͤnſchte ich den Chriſtabend hauptſaͤchlich auch durch die Kerzen des Himmels verherrlichet.
Theuerſte Arminia— ſprach die Mutter— bei dieſer Geſinnung iſt jeder Abend ein Chriſtabend für dich und der Himmel auch dann ein Chri abendhimmel⸗ wenn dicke, ſchwarze Wolken ihn verhüllen. Darfſt du doch nur in die eigene Bruſt ſchaue wo ſeine im hoͤchſten Glanze leuchten.—
a knarrt noch druͤben eine Thuͤre i .. Schloſſes auf, rief Arminia. C Mantel watet heruͤber nach unſerm Flügel du bahnloſen Schnee. Das muß wohl einer vom C prinzen ſeyn. Außer dem wohnt ja Niemand im dor⸗ tigen Erdgeſchoſſe?
Fran von Sendow ſtarrte ſowelent den Kom⸗ menden an.


