5 an Reeigneten de begierig ſen ner und imuer eunſtellten, Rfolg Jekrönt, vei und breit Swanzig Jahre ſoſſen, doch wan dagen Keiſtungen z, Als felſenfeſte
—
demerkenswerthe , ſo wie er ſie
„ indem wir uns em. Gleichwohl s Inhalts willen en Bemerkungen
ner wunderſamen Augen gleichſam es, was uns in eu, es entdeckt haften an ihnen. eEntdeckung ge⸗ ennern, die eine j den glückfeligen g zu Entdeckung vußten Kinderzeit bald dieſes bad ngen Eltern oder
„ſo eft man dieſ es nich ſagel zgellt ſich ein Vul noch den härteſen mit Thieren und — ſchon um er⸗ deckungen iſt di zufall ſeyn känne e werden es ſih zur Befriedigung altigen Bedräng⸗
geben, ve Friechen Win
—
homle
7
reinen geiſtigen Luſt des Entdeckens, womit die Wiſſenſchaft ihren
(Ch. v. S. und ihre Freunde),
Cultur, die des Suchens, Durchſuchens und Unterſuchens ohne andern Gewinn, als den der Wahrheit, der Erkenntniß und der
Anfang nimmt. Wenn erzählt wird, Pythagoras habe nach der Entdeckung des berühmten mathematiſchen Lehrſatzes, der noch nach ihm genannt wird, den Göttern in der Ueberfülle ſeines dankbaren Herzens eine Hekatombe geopfert, ſo iſt dies wenigſtens eine Be⸗ zeichnung des unbeſchreiblichen geiſtigen Genuſſes, der überſinnlichen Freudigkeit, welche ſeine Entdeckung begleitete.
Hier läge die Verſuchung nahe, ſich darüber zu verbreiten, ob denn die deutſche Nation ſich auf dieſer dritten Stufe zu erhalten wiſſe, ob ſie nicht gegenwärtig in ihrem Fortſchreiten auch ſchon wieder bedeutende Schritte hinabwärts mache, und worin die Ur⸗ ſache davon liegen dürfte. Ich weiche ihr jedoch aus und kehre zu meiner eignen Erfahrung zurück.
Die mitgetheilte Entdeckung hatte auch mich auf das allerleb⸗ hafteſte erfreut. Sie wurde Freunden und Bekaunten nitgetheilt und war ihnen neu. Dies hätte mich vielleicht veranlaßt, die an⸗ gefangenen Forſchungen fortzuſetzen, wenn nicht ganz äußerliche Gründe mich in der Beſchäftigung mit dieſem Gegenſtande unter⸗ brochen hätten. Auch habe ich ihn nicht wieder aufgenommen. Jetzt bezweifle ich gar nicht, daß die Mathematiker, die ich darüber
nachzuſehn und zu befragen keine Gelegenheit gefunden, die Ent⸗
Schillers
Die großen Männer aller Zeiten werden häufig nach ihrem Tode, wenn nicht ſchon vor demſelben, zum Gegenſtande der Mythe und der Tradition. Die Dichter werden ſelbſt zum Gedichte in der Phantaſie ihrer Bewunderer und Verehrer. Mit welchen Farben malt ſich wohl ein junges Mädchenherz ihren Schiller aus— wir könnten etwas davon erzählen, ſcheuten wir es nicht, indiscret zu ſein. Und wie ätheriſch, himmliſch, wolken⸗ und dornenlos, über alle materiellen Intereſſe erhaben ſtellt ſie ſich ſein häusliches Leben vor! Die junge Leſerin möge es uns darum zu Gute halten, wenn wir in dem Nachfolgenden ihre Träume ein wenig ſtören. Das Leben ſelbſt verfehlt ja überdem nicht, dieſelben früh oder ſpät zu zerſtreuen; und faſſeſt Du es im rechten Geiſte auf, ſo wirſt Du dadurch nur gewinnen.
Auch Charlotte— oder„Lolo“, wie wir ſie mit ihrem Manne lieber nennen— hatte als junges Mädchen geträumt. Sie ſelbſt ſchreibt am 16 Dezember 1806:„Ich träumte einſt in den erſten Zeiten meiner Bekanntſchaft mit ihm, ich ſäße in einer Hütte auf einer hölzernen Bank, vor mir eine Thür, durch die ich auf eine himmliſche Gegend hinunterſah, und an ſeinem Herzen über Welt und Zeit erhaben.“ Aber der Traum gehörte nicht zu denen, die der Volksmund„Schäume“ nennt; er ſollte in gewiſſem Sinne ſich erfüllen.„Dieſer Traum,“ fügt ſie hinzu;„war eine Deutung meines Lebens; ich konnte über alle Bedürfniſſe hinwegblicken, wo ſein Geiſt zu mir ſprach, und fühlte in den erſten Jahren unſerer Verbindung wie in den letzten das gleiche Glück.“ Ein aus Bosheit und Eiferſucht quellendes Wort mochte ihr für die große Aufgabe ihres Lebens von Nutzen geweſen ſein. Als ſie ſich im Winter 1789 in Weimar aufhielt, empfing ſie folgenden anonymen Brief von
rauenhand:. F ane Perſon, welche immer Wohlwollen gegen Sie gehegt hat, gibt Ihnen den guten Rath, ſich nicht ſo um den Herrn ithe Lahiſe zu bemühen, weil Sie ſich dadurch lächerlich machen, und fohe 8 durch ſeinen Umgang von dem, was Sie ſonſt waren, verloren Peer Ueberhaupt findet man durch den Umgang mit Dichtern kein 3— indem ſie alle, einer mehr einer weniger, Fantaſten ſind und i wahren Glücke des Lebens weit entfernt. Jagen Sie nicht ſo der 1 Poeten, ſondern bilden Sie ſich lieber zu einer uten Hareſtad, enn es gibt wenig Männer, die deei eie at ernähren können. ätte i lück, genauer mi nen unnt ch Büten un aamui ogen, dag d dieſes nicht iſt, achte ich es mir Ihnen ſchriftlich zu agen.“. 3 als Plt ee 35 nien Tochter Emilie(von Glechen uſn en jetzt vollſtändig veröffentlichte Nachlaß und Briefwechſel Charlo
———
755
unt zu ſein, würde ich— 1— hlich Quellen der Briefe und Tagebücher gezeichnet. Welch eine Liebe ſprich
wie der ebenfalls von ihr herausge⸗
deckung ſchon längſt vor mir gemacht haben,*) und wäre ich, ohne mich nach ihnen umzuſehen, auf dem eingeſchlagenen Wege fortge⸗ gangen, ſo hätte ſich mir der Genuß des Entdeckens vielleicht noch oft wiederholt, im ganzen aber wäre damit nichts gefördert worden. Ich hätte Zeit und Kräfte verſchwendet, um höchſt wahrſcheinlich nur zu finden, was andere längſt gefunden hatten. Und damit ſoll auf den großen Nachtheil ſolcher dilettantiſcher Beſtrebungen auf⸗ merkſam gemacht ſein, welche es verſchmähen, ſich der bereits vor⸗ handenen Wiſſenſchaft ihres Gegenſtandes gründlich zu bemächtigen, und mit derſelben wieder von vorn anfangen wollen. Iſt dergleichen, wenn es mit ſeinen Reſultaten in die Welt hinausgeht, in den ſo⸗ genannten exacten Wiſſenſchaften ziemlich gefahrlos, ſo wird es doch in andern Gebieten für die größere Menge gar oft bedenklich und verwirrend. Wir erinnern uns nur jenes Dilettantismus in der Philoſophie, der die alten materialiſtiſchen und atomiſtiſchen Lehren eines Epikur und Holbach in unſern Tagen als ganz neue Ent⸗ deckungen ausbietet und durch deren populäre Einkleidung die Unge⸗ bildeten und Halbgebildeten in die heilloſeſten Irrthümer verwickelt, während dieſe Mißlehren in der ächten Philoſophie längſt überwun⸗ den und abgethan ſind.
*) Ein Nachweiſung hierüber, vielleicht in dieſen Blättern, wäre mir ſehr erwünſcht.
Daheim.
gebene„Calender Schillers vom 18. Juli 1795 bis 29. April 1805“ beweiſen, daß der großee Dichter durchaus kein Phantaſt und ſein Weib keineswegs eine ſchlechte Hausfrau geweſen.
Einfach und ohne Prunk traten die beiden in den Stand der Che; in der Stille, ohne andere Zeugen als Charlottens Mutter und Schweſter, wurden ſie am 22 Februar 1790 in dem Kirchlein von Wenigen⸗Jena getraut.„Den Abend brachten wir ſtill und ruhig miteinander in Geſprächen zu beim Thee,“ ſchreibt Charlotte 16 Jahre ſpäter in ihr Tagebuch. Und kurz nach der Trauung ſchrieb Schiller an Körner:„Ich fühle mich glücklich und alles überzeugt mich, daß meine Frau es durch mich iſt und bleiben wird.— Mein Daſein iſt in eine harmoniſche Gleichheit gerückt; nicht leidenſchaftlich geſpannt, aber ruhig und hell gehen mir die Tage dahin.“ Faſt gleichzeitig ſprach Charlotte ſich gegen ihren Vetter ganz ähnlich aus:„Ich ahnte nie ſoviel Glück in der Welt, als ich nun gefunden.“
Und in der That war über das Daheim, in welches ſie nun zogen, und das uns des Künſtlers Hand in einem charakteriſtiſchen Momente vergegenwärtigt, viel Glück ausgegoſſen trotz der vielfachen Trübſal, die es in den fünfzehn Jahren ſeines Beſtehens heimgeſucht hat. Unſer Bild verſetzt uns in den ſtillen kleinen Kreis, in dem der Dichter ſo gerne weilte. Es iſt Sommer, vielleicht 1803— durch das ge— öffnete Fenſter ſtrömt die warme Luft und der Wohlgeruch des Gar⸗ tens in das Gemach. Lolo ſcheint ſo eben geſpielt zu haben, was er gerne hörte, wenn er neuen dichteriſchen Gedanken nachging und ſie zu geſtalten begann. Doch wie deuten wir weiter das Bild? Spricht ſie zu ihm, wie ſie ihm einſt im Juli 1790 ſchrieb und wozu ſie jetzt vielleicht noch mehr Veranlaſſung hatte:„Um unſerer Liebe willen ſtrenge Dich nicht zu ſehr an, mein einziger Lieber, ar⸗ beite nicht zu viel: es kann mir ſo angſt werden, daß Du Dir doch wirklich ſchaden könnteſt.“ Oder hat er ſie gerufen, um ihr eine neue gelungene Stelle aus ſeinem Wilhelm Tell vorzuleſen, den er am 25 Auguſt 1803 zu ſchreiben begann, nachdem er die Idee des⸗ ſelben lange mit ſich herumgetragen hatte. Dann lauſchen wohl die beiden Söhne, der bald zehnjährige Karl und der ſiebenjährige Ernſt, das„Goldmännnchen im Hauſe“ den ſchönen Worten des Vaters und auch die vierjährige Karoline, Goethes Pathchen, hat ihr Spiel unterbrochen und ſchmiegt ſich koſend an die Mutter.“
Wie dem auch ſei, ein Bild des ungetrübteſten, irdiſchen Familien⸗
glückes haben wir vor uns, treu nach den jetzt ſo reichlich eröffneten
aus beider Briefen! Wie kann er ohne ſeine Lolo, ohne ſeine„lee Maus“, ſo ſchwer fertig werden! wie denkt ſie an alles!„Adi ſo viel zu thun haſt, Liebſter,“ ſchreibt ſie an ihn aus Rudar 7 ſo wollte ich Dich erinnern, ehe Du gehſt, den Zettel ans
—


