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Ein deutſches Familienblatt mit Illuſtrationen.
Erſcheint wöchentlich und iſt durch alle Buchhandlungen und Poſtämter vierteljährlich für 15 Sgr. zu beziehen. Kann im Wege des Buchhandels auch in Monatsheften bezogen werden.
Ausgegeben im September 1865. Der Jahrgang läuſt vom Ortober 1864 bis dahin 1865.
N 51.
Kus vielen Aeeren.
Erinnerungen eines deutſchen Seeofficiers.
II. Das Shklavenſchiff.
Im Jahre 1838 befand ich mich als zweiter Steuermann auf J. M. Fregatte„Veſtal“. Es war gegen Ende des Auguſt; wir lagen mit leichten Segeln unter der Inſel Grenada auf Kreuzung gegen Sklavenſchiffe; es iſt dies ein unglaublich einförmiger, undank⸗ barer Dienſt, welchen ſelten irgend ein nennenswerthes Ereigniß unterbricht. Da mit einemmale erſchallte, wahrhaft erſchreckend in der ſchwülen Stille, der Ruf des Topgaſten:„Segel am Steuerbord, vorn!“ Da wir völlig außerhalb der Striche uns befanden, welche Kauffahrteiſchiffe in dieſen Meeren zu nehmen pflegen, ſo entſtand natürlich ſofort eine gewaltige Aufregung, die jedoch in der gewohnten Disciplin raſch erſtarb. In wenigen Minuten war unſer gutes Schiff unter allen Segeln, die nur eine Jagd befördern können, und dieſe begann. Jedes Fahrzeug iſt in dieſen Breiten verdächtig. Mit Sonnenuntergang hatten wir ſo viel auf das vor uns fliehende Schiff gewonnen, um mittelſt der Fernröhre zu gewahren, daß es ein Schoo⸗ ner von höchſt zweifelhaftem Ausſehen ſei.
Bei ſechs Glaſen der erſten Wache hatten wir den Schooner im Bereich unſerer langen Kanonen. Gleich die erſte Kugel riß ihm die Beſanſtenge weg, zwei, drei andere ſchlugen ihm in das Heck; da hielt er es denn gerathen, ſich zu ergeben, ließ ſeine Schooten und Fallen laufen, und drehte unter unſerem Lee bei.
Unſere Priſe war die„Negrinha“, ein Schooner unter por⸗ tugieſiſcher Flagge und hatte zweihundertneunzig Sklaven an Bord. Der zweite Lieutenant, Mr. Matthew, ward an Bord geſchickt, um die Mannſchaft zum größeren Theil auf die Fregatte überzuführen und, verſtärkt durch unſere Leute, zu erſetzen; ich ſelber und der Mid⸗ ſhipman Burroughs ſollten mit den Befehl des Schooners überneh⸗ men und ihn im Fahrwaſſer der Fregatte nach Grenada führen. Zum erſtenmal in meinem Leben betrat ich ein Sklavenſchiff und unaus⸗ löſchlich haftet der Eindruck an das auf und unter ſeinem Deck Geſehene und Erlebte in meiner Seele. Ich hätte mir nicht ſogleich zu helfen gewußt; glücklicherweiſe war Mr. Matthew ein ergrauter Officier, welcher lange Jahre an der Küſte von Afrika ſtationirt geweſen
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und mit dem Sklavenhandel ganz genau bekannt war. Sein erſter Befehl galt dem Abnehmen der Lucken; denn während der ganzen Zeit der Jagd hatten die armen ſchwarzen Kreaturen, unter Deck dicht zuſammengepfercht, unbeweglich liegen müſſen, um das Schiff nicht in ſeiner gleichförmigen Segellage durch die Unruhe ſo vieler Menſchen zu ſtören. Sodann begab ſich der Lieutenant mit einem Paar Matro⸗ ſen ſelbſt unter Deck, um die Erſtickten von den Lebenden zu trennen; der erſtern waren neun: vier Weiber, drei Kinder, zwei Männer;“ ſie wurden an Deck gebracht und ohne Umſtände über Oord geworfen.
Mittlerweile hatte ich ſelber mit der disponibeln Mannſchaft auf Deck das laufende Tauwerk herausgefunden und die Segel der Art geſtellt, daß wir aufluven und der Fregatte folgen konnten. Der Mond, in ſeinem letzten Viertel ſtehend, war eben mit unbeſchreib⸗ licher Klarheit aufgegangen; aber er warf ſein Licht auf eine Scene, deren Entſetzen kaum Worte finden läßt.
Die Negrinha war ein kleiner Schooner, nicht einmal 100 Tons groß, und buchſtäblich in ſeinem ganzen Raume vollgepfrapft mit menſchlichen Weſen. Aus den geöffneten Lucken ſtrömte ein Geſtank, der uns den Athem verſetzte, alle menſchlichen Begriffe überſteigend. Nach den Todten wurden die Todtkranken und ſterbenden Neger an Deck geſchafft. Neben dem Kompaßhaus, an welchem ich ſtand, ward ein ſchon alter Schwarzer niedergelegt, der ſich im letzten Stadium der, Blutruhr befand. Aus dem glühend heißen Raum in die kühle Nacht gebracht, zitterte er vor Froſt, daß ſeine Glieder ſchlugen und die Zähne hörbar klapperten. Um ſich greifend fühlte er neben ſich ein Stück Tuch liegen, in das er ſich inſtinktmäßig wickelte. Aber es war dies die von der Gaffel genommene portugieſiſche Flagge. Noch waren die Leute von der Beſatzung an Bord; wüthend riß der portugieſiſche Steuermann dem Neger das Emblem ſeines Vaterlandes unter dem Körper weg und verſetzte ihm gleichzeitig einen ſo fürchterlichen Tritt, daß die Schmerzen des Armen mit einem Male geendet waren. Ich mußte mich dabei ruhig verhalten; wir hatten die ſtrengſte Inſtruc⸗ tion, und ich durfte dem Scheuſal nur die Fauſt zeigen. Aber nichts konnte mich verhindern, vor ſeinen Augen die engliſche Flagge von der Flaggenleine loszubinden und ſie über den Sterbenden zu breiten.
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