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fünglinge bekehrt, von denen einer ſpäter hier den theologiſchen Curſus durchmachte und jetzt als ordinirter Miſſionar unter ſeinen Lands⸗ leuten wirkt. In Mangalur haben wir eine Katechiſtenſchule, welche die nöthigen Nationalgehilfen und Schullehrer liefert, deren wir bereits ca. 60 gebildet und in Thätigkeit haben. Dazu kommen zahlreiche Gemeinde⸗ und Heidenſchulen, namentlich die ſogenannten„engliſchen Schulen“, eine Art höherer Realſchulen, in denen die Erlernung der engliſchen Sprache zugleich eine Hauptſache iſt; endlich ein Schul⸗ lehrer⸗ und ein Predigerſeminar. So wird unter allen Schichten des Volkes chriſtliche Bildung verbreitet, wozu noch die Bibelüberſetzung, Schulbücher und Erbauungsbücher in den verſchiedenen Sprachen mit⸗ wirken, die aus den Händen der Miſſionare hervorgehen.“
„Dieſe Schriften werden wohl meiſt verſchenkt?“
„Keineswegs; im verfloſſenen Jahre verkaufte unſere Buch⸗ handlung in Mangalur allein 18,630 Exempl. chriſtlicher Schriften.“
„Aber glauben Sie, daß dieſe Schriften, ja daß Ihre ganze Thätigkeit in Indien einen wirklichen, nachhaltigen Erfolg hat? Sie wiſſen, wie ſehr viele Leute die ganze Miſſionsarbeit belächeln.“
„Wonach ſoll man den Erfolg bemeſſen?“ erwiderte mein Freund.„Wenn ich Ihnen ſage, daß unſere Gemeinden auf den 16 Stationen 3068 Seelen ſtark ſind, worunter ſich 1522 Commu⸗ nikanten befinden, ſo wird Ihnen die Zahl klein vorkommen. Aber alles Große reift ja langſam heran. Denken Sie daran, wie ſchwer unſer deutſches Volk für das Chriſtenthum gewonnen worden iſt? Und wie viel geringer waren in ihm die Hinderniſſe, als in dem Volke der Indier? Daß aber auch unter den noch fernſtehenden Heiden die Ueberzeugung ſich Bahn bricht, daß wir die Wahrheit verkündigen, davon könnte ich Ihnen zahlreiche Belege aus engliſchen und indiſchen, von Heiden redigirten Zeitungen anführen. Hören Sie nur eine Stelle aus dem„Sadſchana Randſchana“, welchen ein Heide herausgibt. Sie lautet:„Die Bibel iſt das beſte und vortrefflichſte unter allen engliſchen Büchern, und es gibt ſeinesgleichen nicht in der engliſchen Sprache. Gleichwie jedes Gelenk des Zuckerrohres von der Wurzel bis zu ſeiner Spitze voll von Süßigkeit iſt, ſo iſt jedes Blatt der Bibel voll der koſtbarſten Lehren. Ein kleines Theilchen dieſes Buches wird Dich mehr geſunde Sittlichkeit lehren, als tauſend andere Schriften, die von Moral handeln. Kurz, wenn jemand die engliſche Sprache ſtudirt, in der Abſicht, Weisheit zu gewinnen, ſo gibt es kein anderes Buch, das leſenswerther wäre, als die Bibel. Iſt aber dies der Fall, ſo können wir nicht begreifen, wie es einem erleuchteten und vorurtheilsfreien Manne jemals einfallen kann, ſich der Einführung der Bibel in die Regierungsſchulen dieſes Landes zu widerſetzen.“
„Das iſt allerdings ein merkwürdiges Zeugniß.“
„Es gibt deren zahlreiche. Außerdem iſt es eine unbeſtrittene Thatſache, daß an allen Orten ſich die Miſſionsſchulen mit der Hindujugend füllen, ja daß der Unterricht in denſelben, einſt gefürchtet und gemieden, von den Schülern jetzt bezahlt wird. Gerne geben die Eltern ihren Schilling(10 Sgr.) jeden Monat und unter⸗ werfen ſich aller Ordnung, die ein chriſtliches Erziehungsſyſtem ver⸗ langt. Der Götzendienſt, wenn auch noch lange nicht ausgetilgt, andert und mildert doch überall ſeine Form. Unzüchtige und barba⸗ riſche Gebräuche werden abgeſchafft oder ziehen ſich in ein Dunkel zurück, das ſelbſt von der zunehmenden Verfeinerung des Volksgeiſtes zeugt. Die heidniſchen Feſte verlieren ihren fanatiſchen Charakter, die ſklaviſche Andacht der Menge ſchwindet; Prieſter und Gebildete fühlen es, daß die Tage des Heidenthums gezählt ſind. So urthei⸗ len alle unbefangene Kenner Indiens und das iſt mehr, als wenn ich Ihnen Zahlen vorführte, als wenn ich Ihnen z. B. ſagte, daß es im Jahre 1862 in Indien, Ceylon und Barma, nach ſtatiſtiſchen Berichten, bereits 213,182 eingeborne Chriſten gab u. ſ. w.“
„Da haben Sie ganz Recht,“ entgegnete ich.„Zahlen haben nur einen ſehr geringen Werth. Die Hauptſache iſt, daß das Hei⸗ denthum anfängt ſeine Macht zu verlieren und der Geiſt be criſt⸗ lichen Religion ſich Bahn bricht. Aber wie geht es Ihnen in China?
„Dort haben wir nur fünf Miſſionare auf drei Stationen und erſt 272 Seelen bilden die dortigen, Gemeinden. An der Spitze dieſer Arbeit ſteht Miſſionar Lechler in Hongkong, der auch eine Knabenſchule leitet und deſſen Frau einer Mädchenanſtalt vorſteht, die von 32 Schülerinnen beſucht wird.“.
„Außerdem,“ fuhr er fort,„haben wir unſerer Zöglinge nach
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den Vereinigten Staaten von Nordamerika
Staaten
ausgeſendet, von denen jetzt gegen 80 in den verſchiedenen der Union, namentlich aber im Weſten des großen Feſtlandes, als Paſtoren, Lehrer und Profeſſoren thätig ſind. In den letzten Jahren ſind auch ſieben unſerer Brüder als Prediger und Lehrer nach den deutſchen und ſchweizeriſchen Colonien in Braſilien gegangen. End⸗ lich ſind kürzlich zwei unſerer Zöglinge einem Rufe von Auswan⸗ derern nach Auſtralien gefolgt, um auch dort in deutſchen Ge⸗
meinden als Paſtoren zu wirken.“
„Das ſind ja alſo über hundert Sendboten, die Sie allein an deutſche Gemeinden in vier Welttheilen geſchickt haben?“
„Ganz recht; wir freuen uns, ſo unſern deutſchen Brüdern dienen zu können. Unſere Hauptthätigkeit iſt und bleibt aber immer unter den Heiden. In dieſes große und herrliche Arbeitsfeld ſind ſeit 1816 ausgeſendet 441 Miſſionare, von denen bis jetzt 134 geſtorben ſind. Die Zahl der Chriſtengemeinden aus den Heiden auf unſerem Arbeitsfelde beläuft ſich auf 33, die alle Kirchen und Schulen mit einer Reihe anderer Anſtalten und ſelbſt Kirchen⸗ und Schul⸗ fonds beſitzen.“
„Hat es Ihnen nie an Mitteln gefehlt, Ihre Miſſionare zu unterhalten?“ fragte ich weiter.
„Wir ſind durch ſchwere Zeiten hindurchgegangen; aber ſtets hat uns der Herr geholfen zur rechten Zeit. Im Jahre 1820 beliefen ſich unſere Einnahmen auf 44,553 Franken; im Jahre 1864 auf 773,915. Auch die Mehrausgaben der letzten Jahre ſind durch beſondere Beiträge getilgt worden, und es hat ſich noch ein Ueber⸗ ſchuß ergeben. Das Erfreulichſte aber iſt, daß die Heiden⸗Chriſten⸗
gemeinden ſich nicht nur mehr und mehr ſelbſt unterhalten,
ſondern uns auch durch Beiträge reichlich unterſtützen.“
Viel Intereſſantes ließe ſich noch mittheilen über die Vorberei tung der Miſſionszöglinge, die ſeit ſechszehn Jahren durch den In⸗ ſpector Joſenhans geleitet wird, und an der bis zu vorigem Jahre einer unſerer erſten Theologen, Profeſſor Geß(jetzt in Göttingen) mitgewirkt hat. Der Curſus iſt für die meiſten Zöglinge ein ſechs⸗ jähriger. Außer den theologiſchen Disciplinen wird auch Unterricht in lateiniſcher, griechiſcher, hebräiſcher und engliſcher Sprache wie in anderen Wiſſenſchaften ertheilt. Zur Stärkung des Kör⸗ pers, zugleich aber als Vorbereitung für den Miſſionsdienſt ſelbſt, arbeiten ſämmtliche Zöglinge ſowohl im Garten und Feld als im Holzſtall, wo ſie Holz ſägen, ſpalten und in den verſchiedenen Werkſtätten(Buchbinderei, Schreinerei, Dreherei, Glaſerei, Schloſſerei) und verwalten eine Reihe von kleinen Aemtern im Hauſe. Zu öko⸗ nomiſchen Arbeiten bietet der Miſſionsgarten und ein außerhalb des Ringwegs der Stadt gelegener großer Acker, welche ganz von den Zöglingen beſorgt werden, Raum genug. Außerdem wird tüchtig geturnt, wozu der Garten ausreichende Geräthſchaften enthält.
Das ganze Miſſionswerk wird durch ein Committee von 11 Perſonen dirigirt; an ſeiner Spitze ſteht als Präſident der Raths⸗ herr Chriſt Saraſin; Sekretär iſt Pfarrer E. Burkhardt; der In⸗ ſpektor Joſenhans führt den Briefwechſel zwiſchen dem Committee und den Miſſionaren.
Außer dem Miſſionshauſe iſt noch eines Beſuches ſehr werth die Miſſionskinderheimat, die aus einer Knaben⸗ und Mädchen⸗ anſtalt in zwei getrennten Gebäuden beſteyht. Darin werden die Kinder der Miſſionare erzogen. Die Miſſionare der Basler An⸗ ſtalt haben nämlich kein regelmäßiges Gehalt. Alllährlich ſtellt das Committee ein Budget für die Ausgaben einer jeden Station feſt und darin wird das Einkommen des Miſſionars für das laufende Jahr beſtimmt, je nach den Mitteln der Anſtalt. Es wird dabei angenommen, daß der Miſſionar, als ein Mann des Glaubens, nicht mehr für ſich nehmen will, als er für die unentbehrlichen Be⸗ dürfniſſe des Lebens braucht. Aber die Anſtalt ſorgt für ihn, wenn er invalid wird, für ſeine Wittwe, wenn er ſtirbt, für ſeine Kinder von ihrer Geburt an. Für die letztern erhält er entweder einen Zu⸗ ſchuß, wenn er ſie bei ſich behalten kann, oder er darf ſie auf Koſten der Geſellſchaft nach Baſel ſenden, wo ſie frei erzogen werden.
So ſieht es aus in der Miſſionsanſtalt von Baſel, die ſeit fünfzig Jahren danach ſtrebt, heidniſche Völker zu bilden nach dem Einem Bilde, das ihr als nachahmungswürdig erſcheint und ihnen alle Vortheile und Segnungen der Civiliſation, die ſeit Jahrhunderten uns aus dem Chriſtenthum erblüht ſind, mitzutheilen. R. K.


