egenw Naterial n nan rzugsweiſe damals ter gemacht, zu gza finden wir in einer mit den Worten be⸗ reine Vahrheit teine vortheilhafter mnir. Durch Krän t der jetzt herr⸗ ufmann das Ge unmt worden, mein um 5 Procent her⸗ wirklichen Werthe nich meinen ſehr zu können, die ſohlhabender Mann
mit großen Lettern
nrum höre ich auf, nd ausverkauft hat. große Weltzuſſehen. r Wunſch, und jett rch die Lotterie reich n ſo leichter dieſem a Jahre nicht mehr mein nicht unbe⸗ ich deshalb ſämmt⸗ ein Geſchäftsführer em wahren reellen nzu können, damit gelfertigen Schiffe eute finden in dem e Nr. 46, Gelegen⸗ aſen zu kaufen, wie rf aus Bromberg.“
Sgr.— Ungenaunt 1 Niederlichtenwal beitrag Thlt. Friedric⸗Waiſm Thlr. 2.— F r. 5.— E. Sch. il Weinheim,„eintt erſchule zu Jſerlohn Waldpries
p
Miſal
6
MW
³
— e
Es iſt ein rauher, tief winterlicher Märztag. Ein kalter die eiſigen Schneeflocken in ſo dichten Scharen und Wirbeln durch meinen Garten, daß ich kaum noch die zu Leichen erſtarrten Baum⸗ ſtämme in demſelben zu erkennen vermag.„Durch dieſes Land ſcheint Gott der Herr niemals hindurchgekommen zu ſein,“ ſeufzte einmal ein anmuthiger, braſilianiſcher Frauenmund, als die dunklen Augen ſeiner ſchönen Inhaberin hier im alten Lübeck zum erſten Mal durch die gefrorenen Blumen der Fenſterſcheiben in ein ähnliches Winter⸗ chaos hinausſchauten! Und kopfſchüttelnd möchte ich an ſolchem winterlichen Frühlingstage daſſelbe ausrufen inmitten einer Scenerie,
Wo ungelöſet von des Morgens Strahl
Schnee ſchwillt auf Schnee entſetzlich himmelwärts!
Der Reiſende, ſelbſt wenn er ein noch ſo treuer Sohn des Nor⸗ dens iſt, ſchließt doch gar zu gern, mag er auch ſchon mehrere Jahre nach ſeinem zwanzigjährigen Tropenaufenthalt dem alten Daheim zurückgegeben ſein, manchmal noch die Augen wieder und verſetzt ſich träumend zurück nach dem Süden, dem Lande ewigen Sommers, Reewiger Wärme, ewigen Grünens, Blühens und Fruchtſpendens! und wer will ihn darum ſchelten? Wer hätte geleſen von den hes⸗ periſchen Gärten Braſiliens um die Bucht von Rio de Janeiro her⸗
um, von ſo manchem lieblichen Palmetum auf der Victoria der
Stadt Bahia, von Pernambucos und Paras lieblichen Hainen, die
ſich friedlich an die ewigen Urwaldungen Braſiliens anlehnen, wer
hätte von ihnen geleſen, ohne ſich nicht einmal nach ihnen hinzuſeh⸗
nen und ſich, wenn auch nur einen einzigen Tag Verweilens, in den⸗
ſelben zu wünſchen, nur einen einzigen Tag!— Ja ſolch ein Tro⸗ ppentag iſt ein wunderbarer Tag.
Und doch— hinweg mit dem Tropentag! Pracht, ſeine Ueppigkeit iſt erdrückend, erſchlaffend, tödtend! W anders die Nacht, die Tropennacht, wenn das glühende Tagesgeſtirn ſchnell hinabgeſunken iſt, und die kurze Dämmerung ebenfalls ein⸗ ſchlummert unter dem leiſen Säuſeln der Palmenfoliolen,— wie ſo ganz anders die Tropennacht, eine braſilianiſche Nacht, wie ich deren
teauſend verlebt habe an der
Seine Glut, ſeine
Ausgegeben im September 1865. Ber Jahrgung läuft vom October 1863 bis dahin 1865.
Sturm heult um den altmodiſchen Giebel meines Hauſes und peitſcht
Wie
Bucht von Rio, im Gebiet des Parana,
Ein deutſches Familienblatt mit Illuſtrationen.
Erſcheint wöchentlich und iſt durch alle Buchhandlungen und Poſtämter vierteljährlich für 15 Sgr. zu beziehen. Kann im Wege des Buchhandels auch in Monatsheften bezogen werden.
Ne. 50.
Braſilianiſche Nächte.
Von Dr. Robert Avé⸗Lallemant.
am Amazonenſtrom mit ſeinen hunderten von Zuflüſſen, ſeinen tau⸗ ſenden von Inſeln, oder an jenen zahlreichen Waldſtrömen, welche in geſondertem Laufe und mäandriſchen Biegungen die geheimniß⸗ vollen Urwälder des langen Küſtenſtriches zwiſchen dem Cap Roque und dem Cap Frio durchfließen und den Ocean erreichen.
Wie mannigfaltig nun auch immer die Eindrücke ſind, die die braſilianiſchen Nächte in allen dieſen ſo fern auseinanderliegenden Gegenden auf mich gemacht haben, ſo gedenke ich dennoch keiner mit ſolcher Freude, mit ſolcher immer wieder von neuem ſich anfachenden Begeiſterung, wie ſo mancher Nächte an der ſchönen Bucht von Bota⸗ fogo, gleich in den erſten Jahren meines braſilianiſchen Aufenthaltes. Die Bucht von Botafogo iſt ein Juwel unter den prachtvollen Scene⸗ rien des Kaiſerthums Braſilien. Da wo eben der mit mächtigen Wogen heranrollende atlantiſche Ocean ſich ein Felſenthor geſprengt hat zwiſchen den mächtigen Granitpyramiden am Fort von Santa Cruz und dem gegenüberſtehenden weltberühmten Zuckerhut von 900 Fuß Höhe, um von dieſem Felſenthor landeinwärts die groß⸗ artige Bucht von Rio de Janeiro zu bilden, ſtiehlt ſich die Bucht von Botafogo gleich links ab, ein reizender Alpenſee, da und dort umragt von gewaltigen Granitmaſſen, oder eingefaßt von lieblichen Landhäuſern, in deren Gärten des wunderbarſten Blumenduftens nimmer ein Ende iſt.— Eins dieſer reizenden Landhäuſer war damals bewohnt von dem däniſchen Geſchäftsträger, einem biedern alten Seeofficier, deſſen Haus und Familienkreis allen Fremden, aber ganz beſonders uns Deutſchen in der uneingeſchränkteſten gaſtlichen Weiſe offen ſtand und eben darum von uns allen hochverehrt ward. Dort kam eine durchweg gewählte Geſellſchaft zuſammen; oft ſah ich die europäiſche Diplomatie vollſtändig vertreten in dem mir ſo lieb gewordenen Hauſe; die feine braſilianiſche Welt miſchte ſich hinzu; und damit der einfach ſchwarze Frack nicht gar zu monoton ſich machte neben den glänzenden Toiletten der in Seite einherrauſchenden Damenwelt, führte jede zahlreichere Verſammlung auch eine anſehn⸗ liche Gruppe von Seeofficieren in das gaſtliche Haus, wie ſie nun grade unter den verſchiedenen Flaggen der im Hafen vor Anker liegen⸗ den Kriegsſchiffe ſich vorfanden.
I. 50.


