——N b
ich erſehntt, ann
T olllommners, der
en, eßen s.
ihäufig die Wirt Uoſen und rohen dſophen dedueiren u des Euripideg, tiven gegen das noch nicht eines ikte ſie mit immer on ihnen größen nd Ehrbarkeit zu⸗
lag wohl in der ls eine Weiſe den te des Schwächern es bald an alle. gegenüber als un⸗ ih dem ſchwächenn es Werthes fühlen. alſt ſittlih ſinen Achtung mehr ent⸗ wurde.
genug, wenn ſi ſen und ſchreiden en, zu Jungfrauen e Bildung holten ngen und Schau⸗ zugänglic. An enäenfeſ, wo ant m das ganße De⸗
und eben ſo ſetll
wenn ſie mit de is an die Schwelt hinter der Behe männliche Geſl⸗ atreffäiu
1 Ochſen tda famücte
Aatz dell en⸗ Platz t Füte⸗ genden Ken,
72(
Feier ſchloß mit der Abſingung des Hochzeitsliedes durch den Chor dSie konnte nicht hindern, daß der Mann, was er bei ihr nicht fand,
der Jungfrauen vor der Thür des Thalamos.
Wenn die Aufregung der Hochzeitstage vorüber war, ſo ſah ſich die junge Vermählte in ein einförmig arbeitſames Leben verſetzt, für das eine mangelhafte Erziehung ſie nicht immer genügend vorbereitet hatte. Sie beſorgte im„Zimmer der Frauen“, die Wollenarbeiten, webte und ſpann, beaufſichtigte die Sklavinnen, pflegte die Kranken im Hauſe, beſorgte die Küche, und wartete, wenn die glückverheißen⸗ den Worte am Hochzeitstage wahr geworden waren, der heranwachſen⸗ den Kinder; zuweilen trieb ſie wohl die Neugierde an das Fenſter nach der Straße, von wo ſie ſich aber, ſobald ſich männliche Blicke nach ihr richteten, ſcheu wieder zurückzog. In den ſeltnen Fällen, wo ſie das Haus verließ, war ſie ſtets von einer Sklavin begleitet. Nur die Frauen geringeren Standes, denen die Sklavinnen fehlten, nahmen naturgemäß wie an den Beſchäftigungen, ſo auch mittelbar an den Ver⸗ gnügungen des Mannes einen verhältnißmäßig größeren Antheil. An einzelnen Feſten, welche ausſchließlich von Frauen begangen wurden, mochten ſie ſich durch ausgelaſſene Fröhlichkeit für die Entbehrungen ihres Stilllebens ſchadlos halten; je höher gebildet aber der Mann war, deſto weniger war die Frau, mit der ihn die Pflicht, welche er ſeinem Stamme ſchuldete, nicht eigene Neigung zuſammengeführt hatte, ihm ebenbürtig, ſo daß ein wirklich inniges Verhältniß ſich nur in ſeltenen Fällen bildete. Und für dieſen Mangel lag kein Erſatz in der kalten und äußerlichen Achtung, welche der Mann der Mutter ſeiner Kinder, welche ſein Geſchlecht fortzuſetzen beſtimmt waren, allerdings ſelten verſagte.
in andern Verhältniſſen ſuchte, welche die Sitte gleichgültig gewähren ließ, und der ſchlagendſte Beweis, für wie wenig dem Mann eben⸗ bürtig dienfreigebornen Frauen geachtet waren, iſt, daß der ernſte und philoſophiſche Staatsmann, deſſen Namen dieſe Epoche trägt, Perikles ſelbſt, eine der gefeierten emancipirten Frauen jener Zeit, eine mileſiſche Hetäre Aspaſia heirathete. Sie bot ihm, was er unter den ehrbaren Frauen kaum hätte finden können, die Möglichkeit eines geiſti⸗ gen Zuſammenlebens. Aber was er ſelber ausſprach, daß die beſten Frauen die ſeien, von denen man in Gutem und Böſem ſo wenig als möglich ſpreche, das erfüllte ſie ihm nicht. Sie war von den be— deutendſten Männern geſucht und ihr Name war in aller Mund. Er mußte ſich's gefallen laſſen, daß dieſes Verhältniß, welches das Glück ſeines Lebens ausmachte, auf der komiſchen Bühne, deren zügelloſen und rohen Scherzen man es nur allzuwohl anmerkte, daß ſie nur vor Männern geſpielt wurden, mit jeder Art von Schmutz beworfen ward. So war es nicht zu verwundern, wenn die männ⸗ liche Jugend, der das ideale Element im Verkehre mit den Frauen ſo ſelten und nur in den Geſtalten des Epos und der heroiſchen Tragödie entgegentrat, auf die Abwege gemeiner Sinnlichkeit gerieth, und es war ein Glück, daß dieſen ſinnlichen Antrieben ein ſtarkes Gegengewicht gegeben war in all jenen mächtigen geiſtigen An⸗ regungen, von denen die damalige Atmoſphäre Athens erfüllt war, und welche für den Athener, auch wenn er aus dem Jünglingsalter ins Mannesalter hinübergetreten war, eine fortwährende Schule bildeten.
Am Familientiſche
Meine kleine Geſellſchaft im Menagerieſchiff.)
Theils um die Einförmigkeit einer längeren Seereiſe zu kürzen, theils auch wegen der zarten Natur verſchiedener Thiere, nahm ich eine Anzahl der letzteren als bevorzugte Paſſagiere in meine Cajüte, wo ich ihnen ſowohl die ſorgſamſte Pflege angedeihen laſſen, als ſie auch beſtändig beobachten konnte. Als ich Java, den letzten oſtindiſchen Stationsort verließ, war dieſe meine kleine Geſellſchaft ziemlich zahlreich und beſtand aus zwei javaniſchen Zwerghirſchen, drei Loris, zwei großen weißen Kakadus mit rothem Kamm, einem ſiameſiſchen Papagei und einer Voliere voll kleiner ſiameſiſcher Körnerfreſſer.
Die beiden Zwerghirſche lebten nur wenige Wochen und wahrſchein⸗ lich war der Mangel an grünem Futter die Urſache ihres Todes. Eben⸗ ſo ſtarben zwei der Loris, noch ehe wir das Cap der guten Hoffnung er⸗ reichten. Die Loris ſind prachtvoll gefärbte papageiartige Klettervögel von der Größe und Geſtalt des Sperbers, die von den oſtindiſchen Damen vielfach als Ziervögel gehalten werden und ihren Namen ihrem Rufe ver⸗ danken. Sie ſind außerordentlich zart und werden ſehr ſelten lebend nach Europa übergebracht. Ich habe es auf jeder meiner acht oſtindiſchen Reiſen verſucht, aber nur einmal iſt es mir gelungen und auch dies Thier ſtarb ſofort, als es von Bord an Land geſchafft war. Der geringſte kalte Zug iſt ihnen gefährlich. Sie bekommen plötzlich Krämpfe und ſind ge⸗ wöhnlich ſchon nach wenigen Minuten todt. Auf dieſelbe Weiſe ſtarben auch die beiden erwähnten Loris, ohne mir jedoch viel Kummer zu bereiten, da es ganz abſcheulich biſſige und wilde Thiere waren, die ſich auf keine Weiſe zähmen ließen und mir einige Male die Finger bis auf den Knochen durchbiſſen.
Der dritte dagegen war ein höchſt liebenswürdiges Geſchöpf und ein wahres Muſter von Zahmheit. Ich hütete und pflegte ihn auf das ſorgſamſte. Sein Käfig war ganz behängt, um ihn gegen jeden Zug zu ſchützen und ich ließ ihn nur bei ſchönem warmen Wetter heraus, oder wenn die Thüren meiner Cajüte verſchloſſen waren. Ich konnte mit dem Thiere in wahrem Sinne des Wortes machen was ich wollte, ohne ſeinen Zorn zu erregen, obwohl er bei andern Anläſſen ſehr leicht gereizt und böſe wurde. Oft ſpielte ich halbe Stunden lang mit ihm, ohne daß er ſeinen guten Humor aufgab. So z. B. hielt ich die Spitze ſeiner äußerſten Flügelfeder und ſchwang ihn daran zwanzig bis dreißig Mal hin und her, aber er verſuchte nie ſich aus dieſer Lage zu befreien und gab auch nicht zu erkennen, daß ihm dieſe jedenfalls ſonderbare Stellung unangenehm ſei. Oder ich legte ihn mit dem Rücken auf meine Hand⸗ fläche und neckte ihn mit der andern Hand. Er gerirte ſich dann wie ein kleiner Hund, mit dem man ſpielte, ſchlug mit Klauen und Schnabel nach mir, ohne ſie jedoch je ernſtlich zu gebrauchen und blieb ruhig auf dem Rücken liegen, ſo lange es mir gefiel, mich mit ihm zu beſchäftigen. Sein Käfig ſtand zu meinen Füßen, wenn ich auf meinem Sopha ſaß. Sobald ich die Thür öffnete, ſprach er in einem Baßton, welchen man dem kleinen Körper gar nicht zutrauen konnte, das Wort„Biſturi„was wahrſcheinlich ein Laut der Freude war, kletterte ſehr geſchickt an mir in die Höhe bis zur Schulter und ſteckte ſeinen Schnabel in meinen Mund, weil er wußte, daß ich regelmäßig etwas für ihn hatte. An warmen Tagen ließ ich ihn baden. Dies war ſein größtes Vergnügen und er trieb es in einer Weiſe, daß ich ihn öfter unterbrechen mußte, weil ich fürchtete, er würde ſich ſchaden. Er machte es nicht wie andere Land⸗
*) Vgl. S. 535.
vögel, ſondern tauchte in der Schale gleich unter, legte ſich auf den Rücken und wirthſchaftete in dem Waſſer umher, als ob es ſein Element wäre. Wenn ich glaubte, er ſei fertig, begann er das Spiel immer von neuem und konnte kein Ende finden.
Er hörte wie der beſtdreſſirte Hund auf ſeinen Namen. Sobald ich ihn rief, antwortete er zuerſt„Biſturi“ und dann gleich darauf Lori im durchdringendſten Discant. War ich auf dem Deck, wenn er in der Cajüte umherlief und rief ihn, ſo kletterte er an der Thür in die Höhe und ſah durch deren Fenſter. Ließ ich dann die Thür öffnen, ſo flog er direct auf meine Schulter; jedoch durfte ich dies nur bei ganz ſtillem Wetter wagen, weil er ſchwerfällig flog und durch den Zug der Segel leicht hätte über Bord gehen können. Bei allen dieſen liebenswürdigen Eigenſchaften war er jedoch oft ein kleiner wüthender Geſelle und gegen ſeine Mitbewohner in der Cajüte ein wahrer Tyrann. Beſonders merkwürdig zeigten ſich ſeine Wuthausbrüche, wenn mein Bedienter die Cajüte reinigte oder etwas darin abwiſchte. Letzteres machte ihn vollſtändig raſend. Sobald er es ſah oder merkte, wurde er in ſeinem Käfig unruhig, flatterte hin und her und ſchmetterte beſtändig ſein„Lori“ dazwiſchen. Ließ ich ihn dann heraus, ſo fuhr er wie ein kleiner Teufel mit geſträubten Federn auf den Bedienten los, biß ihn in die Füße und zwang ihn jedesmal das Feld zu räumen, ſo daß ich ihn zuletzt während des Reinigens ein⸗ geſperrt halten mußte. Daß ihm nur die Beſchäftigung, nicht aber die Per⸗ ſon des Bedienten unangenehm ſein mußte, ging daraus hervor, daß er letzteren vollſtändig ignorirte und ſich ſogar von ihm anfaſſen ließ, wenn er nur nicht wiſchte. Mit den Kakadus und dem ſiameſiſchen Papagei ſtand er auf dem geſpannteſten Fuße. Erſtere faſt dreimal ſo groß, wie der kleine Lori, ſaßen auf einem Bambusgeſtell und zwar ungefeſſelt da ſie beide ſehr zahm waren. Oft verließen ſie jedoch das Geſtell, um Kletterübungen anzuſtellen und gelegentlich dabei die Kraft ihres Schnabels an Spiegelrahmen, Stuhllehnen und Kommodenecken zu erproben. Wenn ich in der Cajüte war, ſo genügte ein Zuruf oder das Zeigen eines Stockes, ſie von dieſem Zeitvertreib abzuhalten. Sobald ich jedoch den Rücken wendete, ſuchten ſie ſich zu entſchädigen. Da fand ich denn in meinem Lori einen vortrefflichen Stellvertreter und ließ ihn während meiner Abweſenheit als Wächter meiner Mobilien zurück. Er verſah dies Amt mit der größten Gewiſſenhaftigkeit. Sobald ein Kakadu ſich vom Geſtell wagte, wurde er auf das heftigſte vom Lori angegriffen und zerzauſt. Die großen Thiere ſetzten ſich auch nie zur Wehre, ſondern ſuchten ge⸗ waltig ſchreiend ihren Stock auf, den ſie ſehr bald gar nicht mehr zu verlaſſen wagten, ſobald ſie ihren Feind außerhalb des Käfigs wußten.
Der arme ſiameſiſche Papagei, welcher ebenfalls frei herumlief und ungefähr dieſelbe Größe wie der Lori hatte, durfte ſich in Gegenwart des letzteren aber gar nicht ſehen laſſen. Er wurde bald ſo zerpflückt, daß er unter die Kommode flüchtete und dort ſeinen permanenten Wohn⸗ ſitz aufſchlug.
Am Cap der guten Hoffnung vermehrte ſich meine kleine Geſellſchaft noch um ein höchſt intereſſantes Individuum. Ich machte einen Beſuch auf einem franzöſiſchen, von Madagaskar kommenden Kriegsſchuner. Als ich das Deck betrat, ſah ich eine ſo komiſche Thiergruppe, daß ich laut auflachen mußte. Es waren drei madagaſſiſche Halbaffen, zur Species der Katzenmakis gehörig, welche ſich mir präſentirten. Dieſe Katzenmakis ſind Vierhänder, haben aber ſehr viel Aehnlichkeit mit einer Katze, ſchnur⸗ ren und manzen wie dieſe und haben davon ihren Namen erhalten. Rücken und Pfoten ſind bräunlich grau, Bruſt und Geſicht weiß mit ſchwarzer
—
—,


