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Ein deutſches Familienblatt mit Illuſtrationen.
Erſcheint wöchentlich und iſt durch alle Buchhandlungen und Poſtämter vierteljährlich für 15 Sgr. zu beziehen. Kann im Wege des Buchhandels auch in Monatsheften bezogen werden.
Ausgegeben im Juli 1865. Der Juhrgung läuft vom October 1864 bis dahin 1865.
Der Flüchtling.
Eine Erzählung von Gottfried Flammberg.
I. Eine blutige That.
„In ſolcher Wuth habe ich ihn noch nie geſehen,“ ſprach Gott⸗ fried, der Kammerdiener, zu Peter, dem Stallknecht.„Das will was ſagen!“ erwiderte dieſer, indem er den Braunen zu ſtriegeln fortfuhr;„ich meine, er brauſt bei jeder Gelegenheit ſo heftig auf, daß es ſchwer zu ſagen wäre, wann er's am tollſten macht.“„Nun,“ ſagte Gottfried,„Du haſt nicht Urſache, Dich zu beklagen. Hitzig iſt er freilich auch gegen unſer einen, aber er beſinnt ſich ſogleich, nachher ſagt er irgend ein Wort des Lobes, um ſeinen Fehler wieder gut zu machen.“„Aber was mag er nur gehabt haben, daß er ſo wüthend war?“ fragte der Stallknecht.
„Weiß ich's?“ ſagte Gottfried.„Mit dem Junker Meinhard hat er's gehabt; ſoviel iſt klar. Als ich in die Kammer hinauf ging, des Herrn Perrücke zu kräuſeln, hörte ich, wie ich an unſers Junkers Zimmerthür vorbei kam, beide in lautem Wortwechſel be⸗ griffen, und als ich wieder herunter kam, war der Wortwechſel zum erbitterten Streit geworden; es war gut, daß ich zeitig mich die Treppe hinunter machte; denn eben flog die Thür auf und Junker Meinhard, roth vor Zorn, fuhr heraus und jagte die Treppe hin⸗ ab, aus dem Hauſe fort.“
„Und wenige Minuten darauf rannte auch unſer Junker zum Hofthor hinaus, dem Walde zu. Ob er ihm nachgeeilt iſt?“
„Er wird doch nicht!“
„Junker Meinhard hat den Weg nach Walchenbrunn einge⸗ ſchlagen; der führt ihn nach ſeinem Schloſſe. Unſer junger Herr iſt in den Wald hinausgeſtürmt; auf dem Pfad, der durch denſelben führt, ſchneidet er ab und kann dem Meinhard den Paß abge⸗ winnen.“
„Er hatte den Degen an der Seite,“ bemerkte Peter.
„Um Gotteswillen, da wird doch kein Unglück paſſiren?“ rief Gottfried.„Wir ſollten ihm nacheilen!“
„Könnte uns übel bekommen,“ meinte Peter. ihre Sache miteinander ausfechten!“
„Ausfechten?! Herr Gott! wenn ſie die Schwerter zögen!
I. 44.
„Laß die Herren
Und daß nun der Herr mit dem Fräulein gerade verreiſt ſein muß! — Was ſollen wir thun?“
„Nichts, meiner Meinung nach,“ erwiderte Peter,„wir wollen ruhig warten. So heftig ſein Jähzorn aufbrauſt, ſo ſchnell ver⸗ raucht er auch wieder. Weißt Du denn, ob er ihm wirklich nach⸗ geeilt iſt? Er kann in den Wald gegangen ſein, um ſich abzukühlen.
„Du magſt Recht haben,“ ſagte Gottfried.„Aber wenn nur kein Unglück geſchehen iſt!“
„Möchte doch wiſſen, worüber ſie ſich ſo erhitzt haben,“ ſagte Peter nach einer Weile.
„Ueber das Fräulein iſt der Streit losgegangen,“ ſagte die Stubenzofe, die eben aus dem Hauſe getreten war.
„Was weißt Du? und wer hat Dir das Recht gegeben den Herrn zu behorchen?“ fuhr Gottfried die Zofe an.
„Ich habe nicht mit Willen gehorcht,“ ſagte dieſe.„Ich war im hintern Zimmer beſchäftigt, des Fräuleins Reifrock zu glätten; und daß ich's nur geſtehe: wie ich den Namen meines Fräuleins hörte, und wie der Junker Meinhard Uebles von ihr ſprach, da hätten mich zehn Pferde nicht fortgebracht.“
„Uebles vom Fräulein hat er geredet?“ fuhren Gottfried und Peter wie aus Einem Munde entrüſtet auf.
„Er neckt gern, das iſt ſein alter Fehler. Und ſo meinte ich auch diesmal anfangs, es ſei nur Neckerei. Aber bald überzeugte ich mich, daß ein giftiger Groll gegen unſer gutes Fräulein ihm Worte der Schmähung und Verleumdung eingab.“
„Und was ſagte denn der Burſche?“ rief Gottfried.
„ Jawohl,“ ſagte er,„ſie iſt auch ſo ein Tugendexemplar, wie die anderen alle. Daheim das ſanfte, fromme Lämmchen und Lärvchen, ſchüchtern wie ein Kind, und wenn ich ihr eine Artigkeit ſage, ſich verſchämt abwendend; aber freilich, wenn ſie mit ihrem Vater nach der Stadt fährt und dort den jungen Kaltenberg ſieht, dem ſie Dein Vater beſtimmt hat, dann kann ſie kokettiren!“— „Kokettiren?“ rief Karl;„kokettiren nennſt Du es, wenn ſie mit dem Manne, der ihr zum Verlobten beſtimmt iſt und den ſie von Herzen liebt, in aller Ehrbarkeit freundliche Worte wechſelt?“—„Sie liebt


