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Koelle, für ſein Werk, Polyglotta Africana, und ſeine Grammatiken der Bornu⸗, Vei⸗ und Yoruba⸗Sprachen, die ohne ſein Wiſſen, ihr vorgelegt worden waren, zuzuertheilen. Der beſte Beweis aber, welche reiche Frucht alle Wiſſenſchaften von dem Baume der Miſſion ernten, iſt unſer erwarteter“——
Die Thüren öffneten ſich. Der Diener meldete:„Dr. Living⸗ ſtone!“ und gleich danach trat der Langerwartete ein.
Eine kleine, ſchlanke aber kräftige Geſtalt; eine von Anſtrengung und Sorgen zeugende Stirn; ein Antlitz, auf deſſen dunkler, ge⸗ bräunter Oberfläche überwundene Schwierigkeiten und beſtandene Gefahren tiefe Furchen gezogen hatten; ein Entſchloſſenheit kündender Mund, den indeß ein dichter ſchwarzer Schnurbart ganz verhüllte, dazu ein Auge von außerordentlicher Gewalt, ein wahres Pfadſinder⸗ auge, rabenſchwarz, das zuweilen plötzlich aufleuchtete und einen Blick in ſeine Seele geſtattete. Sein ganzes Auftreten war unge— wöhnlich einfach und ſchlicht und machte den Eindruck großer Milde und Herzensgüte, wie ſie gerade den größten und ſtärkſten Naturen eigen zu ſein pflegt; ſeine ungekünſtelte Höflichkeit zeugte von der Anſpruchloſigkeit und Beſcheidenheit, die er ſich immer bewahrt hat.
So erſchien David Livingſtone, der ſchottiſche Bauernſohn, der kühne Erforſcher Central⸗Südafrikas, der treue Verkündiger ſeines heiligen Glaubens, in dem eleganten und vornehmen Kreiſe des Weſtendes von London.
In ungeſuchter Weiſe, durch ein Kreuzfeuer von Fragen einge⸗ laden, beherrſchte er bald die Unterhaltung. So lange ſeiner Mutterſprache entfremdet, ſprach er dieſelbe mit etwas ausländiſchem Accente; ja zuweilen hielt er inne, um ſeine Worte zu ſuchen und zu übertragen; ſeine Sätze waren oft fremdartig conſtruirt, aber das Feuer, mit dem er redete, das helle Aufblitzen ſeiner Augen, wenn er ein verwegenes Abenteuer erzählte, die lebhaften Geſten, mit denen er ſeine Worte begleitete, gaben ſeiner Darſtellung etwas beſonders Anziehendes und Feſſelndes. Dabei ſprach er ſo ruhig, ſo beſchei⸗ den und ſo zur Sache, als ob er eine zahlreiche Verſammlung an⸗ redete. In der That war das für ihn ganz daſſelbe. Er hatte ſo viel zu ſagen, was neu und intereſſant war— deshalb ſagte er es überall in der allereinfachſten Weiſe, ohne Effekthaſchen, ohne Rede⸗ künſte. Durchweg fühlte man in ſeiner ganzen Weiſe einen tief ernſten Mann, deſſen Religion zur That geworden war, einen Mann der,— wie es ein engliſches Unterhaltungsblatt ausdrückt— „angeſichts unzähliger Gefahren und Hinderniſſe, ſich durch dieſe Welt ſeinen Weg bahnte, geleitet von„der ewigen Sonne der Ge⸗ rechtigkeit,“ gerade wie er auf bisher unerforſchten Wegen durch Afrika ſeine Straße fand, geleitet von der irdiſchen Sonne und den ihr abgelauſchten Beobachtungen.“
Die Geſellſchaft betrachtete aufmerkſam die von ihm ſelbſt ent⸗
worfene Karte ſeiner Entdeckungen und verfolgte darauf die kleine Spur des Pfadfinders, die zuerſt von der Capkolonie ausging, ſich dann ein wenig hin und her wand, dann um den See Ngami lief, dann wieder tief und kräftig in die Wildniß eintauchte, bis ſie vor⸗ wärts und aufwärts nach Loanda gelangte. Iſt das nicht genug für einen Mann, ja für ein Menſchenleben? Wird er nun nicht ſeine müden Glieder in den weſtlichen Wogen fröhlich baden und dann zu Schiffe ſteigen und nach England oder wenigſtens nach dem civiliſirten Cap zurückkehren? Nein, ſein Auge durchſchreitet einen Continent von Weſten nach Oſten; und ſiehe da, die kleine, dünne Spur bricht wieder auf, windet ſich aufs neue zurück zu dem Central⸗ punkt und zweigt ſich dann kühn ab, bis ſie in die Gewäſſer des indiſchen Oceans eintaucht. Jene fadenartige Linie hat einen weiten Continent umgürtet. Und da ſteht er nun, vor aller Augen, der Bote, wohlbehalten heimgekehrt aus dem unbekannten Lande; er bringt gute Botſchaft und verkündet, daß die friedvollen Streiter des Evangeliums ſogleich ihm folgen und das Land im Namen ihres Herrn einnehmen können. 1 Wir wünſchten, unſern Leſern Dr. Livingſtones Mittheilungen an jenem Abende wortgetreu wiedergeben zu können. Wir müſſen darauf verzichten. Bald führte er ſeine Zuhörer hinein in die reichen Er⸗ lebniſſe ſeines Miſſionslebens, in ſeine Begegnungen mit Setſchele, dem Häuptling der Bakuena, der ſpäter ſelbſt der Lehrer ſeines Volkes in der chriſtlichen Wahrheit wurde.
„Es iſt ein merkwürdiger Mann, dieſer Setſchele,“ ſagte er. Sie wiſſen, daß mein Schwiegervater Moffat das Wort Gottes in die Sitſchuanaſprache überſetzt hat. Auf dieſe Ueberſetzung warf
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ſich Setſchele mit einem ganz unerhörten Eifer. So unausgeſetzt ſtudirte er, daß er, früher ein eifriger Jäger und faſt mager zu nennen, aus Mangel an Bewegung förmlich corpulent zu werden anfing. Mit großer Leichtigkeit lernte er am erſten Tage das Alpha⸗ bet und nie kam ich zu ihm in die Stadt, ohne daß er mich nöthigte, ihn ein Paar Kapitel aus der Bibel leſen zu hören. Der Prophet Jeſaias war ſein Liebling und oft ſagte er:„Das war ein feiner Mann, der Jeſaias; der wußte, wie man reden ſoll.“ So wuchs er raſch in der Erkenntniß der chriſtlichen Wahrheit und bald ſprach er offen und rückhaltslos vor ſeinem Volke die Ueberzeugung aus, daß das Chriſtenthum die wahre Religion ſei. Nur die Schwierigkeit ſich von ſeinen vielen Frauen zu trennen, hielt ihn lange von der Taufe zurück. Als er endlich um dieſelbe bat, fragte ich ihn, wie er, mit der Bibel in der Hand, nun meinte, handeln zu müſſen. Er ging nach Hauſe, gab jeder ſeiner überzähligen Frauen ein neues Kleid, ſchenkte ihnen alles, was ſie von ſeinem Eigenthum bisher in ihren Wohnungen gehabt hatten, und ſandte ſie zu ihren Eltern zurück mit der Erklärung, daß er durchaus an ihnen nichts zu tadeln finde, daß ihn aber das Wort Gottes lehre, er müſſe ſich von ihnen(bis auf Eine) trennen und danach wünſche er im Gehorſam zu handeln. Nach ſeiner Taufe begannen allerhand Feindſeligkeiten, er iſt aber unerſchütterlich feſt und treu geblieben.“
Und weiter erzählte Livingſtone, wie er Bäume gefällt, ſich ein Haus mit eigener Hand gebaut, in Gemeinſchaft mit ſeiner Frau, die jetzt wieder glücklich an ſeiner Seite ſaß, ein Mahl zubereitet, Lichter und Seife gemacht, und die Kühe gemelkt habe, während er nie ver⸗ ſäumte, zu dem Volke, in deſſen Mitte er ſich niedergelaſſen, von Chriſtus und ſeinem Erlöſungswerke zu ſprechen; bald berichtete er von ſeinen langen Irrfahrten, auf deren erſter ihn ſeine Frau begleitete, und den darauf ausgeſtandenen Mühſalen und Beſchwerden. Dann kam die Entdeckung des Sees Ngami, die Rückkehr zum Cap, von dem aus er Weib und Kinder nach England ſandte; endlich die große That ſeines Lebens, die einſame, kühne, zuverſichtliche Reiſe hinauf gen Norden, weiter zu den weſtlichen Geſtaden und wieder durch das Feſtland hindurch zu dem öſtlichen Meer.
„Und iſt dort wirklich ein Arbeitsfeld für die chriſtliche Miſ⸗ ſion?“ unterbrach ihn eine Stimme aus dem andächtig lauſchen⸗ den Kreiſe.
„Gewiß,“ erwiderte er;„überall erregte mir das Heidenthum ein gemiſchtes Gefühl von Mitleid und Ekel, überall aber auch den Wunſch, dieſen verkommenen Leuten das Wort des Lebens zu ver⸗ kündigen. Ja, ich kann es aus eigener Erfahrung beſtätigen, überall iſt die menſchliche Natur dieſelbe, nur äußerlich verſchieden nach klimatiſchen und ſonſtigen lokalen Einflüſſen, und ſie bleibt dieſelbe, bis die göttliche Gnade ſie umwandelt und neugeſtaltet.“
„Aber glauben Sie wirklich, daß die Miſſionsarbeit Ausſicht auf Erfolg hat, daß man je hoffen darf, in jenen fernen Ländern chriſtliche Völker leben und emporblühen zu ſehen?“ fragte Mr. Oswald.
„Ganz ſicherlich glaube ich das; habe ich doch ſelbſt in meinen bisherigen, geringen Erfolgen, noch mehr aber in den Erfolgen meines Schwiegervaters Moffat, einen erfreulichen Anfang der Er⸗ füllung ſolcher Hoffnung geſehen. Freilich gehört zur Miſſionsar⸗ beit unter den Heiden noch viel mehr, als man ſich gewöhnlich unter dem Bilde eines Miſſionars zu denken pflegt, mehr als ein Mann, der auszieht und umhergeht mit der Bibel unter dem Arm. Der⸗ ſelbe ſollte ſein beſonderes Augenmerk dahin richten, einen geſunden Handelsverkehr in Gang zu bringen, weil dies mehr als etwas anderes dazu beiträgt, jenes Gefühl der Iſolirung, das ein echtes Erzeugniß des Heidenthums iſt, aufzuheben und die Stämme in gegenſeitige Abhängigkeit von einander und zu herzlichem Wohlwollen gegeneinander zu führen. Von dieſem Geſichtspunkte ausgehend, erhielten die Miſſionare in Kuruman von der Colonialregierung des Caplandes die Erlaubniß, daß ein Kaufmann ſich dort niederlaſſe und das Emporkommen eines beträchtlichen Handelsverkehrs war das Ergebniß. Jene Geſetze, welche ſelbſt unter civiliſirten Nationen noch immer den freien Handelsverkehr hemmen, ſcheinen mir nichts anders als ein Reſt unſeres eignen Heidenthums zu ſein. Meine eigenen Beobachtungen in dieſer Hinſicht haben in mir den lebhaften Wunſch erweckt, dazu mitzuwirken, daß in Afrika die Rohſtoffe für die europäiſche Manufaktur zubereitet und Wege. für ihren Abſatz eröffnet werden; denn auf dieſe Weiſe werden wir nicht blos dem


