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Gellert im Roſenthal zu Leipzig.
ſelbſt zu lernen, wie glücklich ich ſei und wie man Leiden mit Dank gegen Gott ertragen müſſe. Machen Sie es auch ſo, lieber Freund, gehen Sie in ſolche Schule.“
Während ſie ſo ſprachen, kam von ferne die Poſtſchnecke in Sicht und Gellert beeilte ſich aufzubrechen. Der junge Mann ſtand ihm hilfreich bei, dann faßte er ihn bei der Hand und ſprach:
„Lieber Herr, ich gebe Ihnen mein Wort als Edelmann, ich will meine wilde Natur zähmen und lernen, mich in Gottes Wege in Geduld zu fügen. Aber ſchwer wird's halten!“
„Gewiß, junger Freund, wäre die Tugend ſo leicht, ſo wäre es ja nicht der Mühe werth, darnach zu ringen. Gott ſegne Ihren Entſchluß!“
„Aber nun noch ein Wort, Sie haben meiner Seele einen großen Dienſt erwieſen, und er wird nicht vergebens ſein. Wer ſind Sie? Ich bin Freiherr Adolph von B.. ow preußiſcher Ritt⸗ meiſter, wer ſind Sie?“..
„Fragen Sie nicht nach meinem Namen, auf den kommt's nicht an. Lieber Freiherr, ein rechter Adliger iſt und ſoll ein Freiherr ſein, frei von der Sünde und Herr ſeiner Leidenſchaft! Das be⸗ denken Sie und leben Sie wohl; gedenken Sie meiner als eines dem Namen nach Unbekannten, der Sie herzlich lieb gewonnen hat.“
„Alſo Ihren Namen ſoll ich nicht wiſſen?“ ſagte der Officier faſt traurig;„aber dafür will ich Ihr Geſicht mir einprägen.“ Damit ſah er ihm lange und feſt in die Augen; dann ſagte er: „Nun weiß ich, was mich an Ihnen ſo ergriffen hat, daß ich nicht widerſtehen konnte. Sie haben die Augen meiner guten, ſeligen Mutter, die oft, und noch auf ihrem Todtenbette über meine Heftig⸗ keit in Thränen ſchwammen. Wär ich ihr gefolgt! Aber nun ſoll und muß es anders werden, verlaſſen Sie ſich auf mein Wort!“
„Auf Ihr Wort verlaſſe ich mich nicht; aber ich freue mich Ihres redlichen Entſchluſſes, und verlaſſe mich auf den Gott, der das gute Werk in Ihnen angefangen hat; Er wird es auch vollenden. Leben Sie wohl, Herr Baron.“
Damit ſtieg Gellert in die geräumige Landkutſche, wo ihn ſein Famulus, Herr Sauer, mit dem Reiſegepäck erwartete. Der Officier fragte alle, die in der Nähe waren, nach dem herrlichen, wunderbaren Manne, aber keiner kannte ſeinen Namen. Endlich ſagte ihm der Wirth:„Im Stalle iſt der Reitknecht mit ſeinem Pferde, vielleicht können Sie's dem entlocken. Aber er iſt ein ſchlitzöhriger Burſche; mir lachte er ins Geſicht, als ich ihn fragte, und meinte: wenn ich's wiſſen ſollte, hätte mir's ſein Herr ſchon ſelber geſagt!“


