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Ein deutſches Familienblatt mit Illuſtrationen. Erſcheint wöchentlich und iſt durch alle Buchhandlungen und Poſtämter vierteljährlich für 15 Sgr. zu beziehen.
Ausgegeben im Juli 1865. Der Jahrgang läuft vom October 486½ bis duhin 1865.
Kann im Wege des Buchhandels auch in Monatsheften bezogen werden.
*ö 40.
Line ITrbtochter.
Mittheilungen eines Landedelmannes, herausgegeben von Victor von Strauß. (Fortſetzung.)
Aus Adelgundens Briefen an ihre Mutter.
Nachdem wir noch einmal die Pferde gewechſelt hatten, langten wir ſpät Abends in B. an, einem kleinen Orte mit ſehr ſchlechtem Pflaſter und lauter finſteren ſchmalen Häuſern mit ſpitzen Giebeln. In dem Gaſthofe war es recht eng und unbequem, aber reinlich, das Eſſen gut gekocht, aber ganz gewöhnlich. Karl war ſehr unzufrieden, ſchalt mit dem Wirthe, und da dieſer ungezogen antwortete, ward er ſo heftig, daß ich in Todesſchrecken gerieth und von Kopf bis zu Füßen zitterte. Hernach wollte ich der Frau einige freundliche Worte ſagen, aber Karl ſah ſo unwillig drein, daß ich verſtummte. Die ganze Nacht konnte ich mich von dem Schrecken nicht erholen. Es war wohl recht albern von mir, aber ich habe die Männer ja eigent⸗ lich nur noch im geſelligen Umgange geſehen und bin ſo etwas noch gar nicht gewohnt. Wie ſchrecklich iſt ein Mann in ſolcher Leiden⸗ ſchaft, wenn man ihn auch noch ſo lieb hat. Am andern Morgen hatten wir zeitig wegfahren wollen, aber es war etwas am Wagen zerbrochen, es währte lange, ehe die Leute damit fertig wurden, und ich konnte es Karl nicht verdenken, daß er übler Laune war. End⸗ lich kamen wir fort, und dann hatte ich wieder meine Freude an der
ſchönen wechſelnden Gegend. Ich mußte aber immer wieder an Dich denken, und wie ſchade es ſei, daß Du das ſchöne Land nicht auch ſäheſt, da Du ſo viel Freude an der Natur haſt. O Du liebe, liebe Mama! Warum kann ich nicht einen Augenblick bei Dir ſein und meinen Kopf an Deine treue Bruſt legen? Nicht, daß ich nicht glück⸗ lich wäre! Gewiß nicht, liebe Mama! Karl iſt ſo gütig und nach⸗ ſichtig gegen mich, und ich bin recht glücklich; aber Du fehlſt mir allenthalben.— Am Abend noch lange vor Dunkelwerden kamen wir hier in F. an, kehrten in einem prächtigen großen Gaſthofe ein und Karl beſtellte gleich ein reiches Diner, das auch geſchwinder fertig war, als ich gedacht hätte. Wir aßen auf unſerm großen Balcon⸗ zimmer, ſahen durch die offe. re
Straße hinaus und Karl wurde ſehr aufgeräumt. Nach Tiſche wollte er noch ins Theater. Ich ließ ihm nicht merken, wie müde ich war, machte noch ein bischen Toilette, und wir fuhren hin. Es war, glaub' ich, ein ganz luſtiges Stück, Karl kannte es und
nen Balconthüren in die ſchöne breite
amüſirte ſich ſehr daran. Weil wir aber erſt während des zweiten Actes kamen, konnte ich nicht klug daraus werden und die Müdig⸗ keit ließ mich auch nicht aufpaſſen. Ich war herzlich froh, als wir wieder zu Haus und endlich zu Ruhe kamen. Heute Morgen iſt Karl gleich nach dem Frühſtück ausgegangen, um Geld zu erheben und allerlei zu kaufen, während ich Dir ſchreiben wollte.— Eben war er wieder hier, um das Geld einzuſchließen. Er hat ſich eine neue goldene Uhr gekauft, einen Ring, ein Paar ſchöne Meerſchaum⸗ pfeifen, ein Fernglas und noch allerlei. Es machte mir großes Vergnügen zu ſehen, welche Freude er daran hat. Mir hatte er ein wunderſchönes Stück parfümirter Seife mitgebracht.— Nun aber, liebe Mama, muß ich ſchließen. Wir ſollen noch ausfahren und der Brief muß auf die Poſt. O meine liebe Mama, mein ganzes Herz möchte ich Dir mit dem Briefe hinüberſchicken. Gott der Herr behüte und beſchütze Dich! Mit der innigſten Liebe Deine getreue Tochter Adelgunde———
— Wir ſind noch immer hier, fahren in der Umgegend herum, gehen Abends ins Theater und Karl iſt viel mit andern Herren aus, die er kennen gelernt hat. Er iſt immer gut und ſehr rückſichtsvoll gegen mich, und ich bin gewiß recht glücklich, aber ich fürchte, er hat Grund, mit mir nicht ganz zufrieden zu ſein. Ich weiß noch nicht, worin es liegt und woran ich es fehlen laſſe, und ich ſcheue mich, ihn ſelbſt darnach zu fragen, aber ich bitte Gott, daß er es mir zeigen wolle. Ich habe den aufrichtigſten Vorſatz mich zu beſſern, wenn ich es nur erſt weiß. Vielleicht iſt es auch Einbildung und es kommen mir ſolche Grillen, wenn ich in dem großen Zimmer allein ſitze. Ich denke, wir reiſen bald weiter, aber es ſcheint Karl hier ſehr zu ge⸗ fallen. Um Beſchäftigung zu haben, und um ihm eine Freude zu machen, habe ich eine ziemlich große Stickerei für ihn angefangen. Geſtern traf er mich dabei, lobte das Muſter, ſetzte aber voraus, ich arbeite das für mich ſelbſt. Ich widerſprach nicht, denn ich hoffe, er hat um ſo mehr Freude daran, wenn er dann das Fertige erhält. Ach ich zeigte ihm in allem ſo gern, wie ich nur für ihn leben, ihm gehorchen, ihm Freude machen will. Seitdem er es ge⸗ lobt hat, bin ich noch viel fleißiger dabei.—


