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„Valgame Dios,“ ruft er wie vom Schlage gerührt,„mein
Gaſt, der verbannte Franzoſe.“
„Du irrſt Dich, Freund,“ erwidert dieſer mit ruhiger Stimme und im fließenden Spaniſch...„ich bin der neue Lieutenant, der in Llanes kommandirt...“
Er hatte den Poſadero losgelaſſen, es wäre auch unnütz ge⸗ weſen, ihn länger feſtzuhalten, denn der Schreck war ihm dermaßen
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in alle Glieder gefahren, daß er faſt leblos auf einen Stuhl geſunken
war. Fenſter.
„Kommt nur herein, Ramirez!“ rief der Lieutenant. Tio Pepe ladet Euch ein, einen Schluck Valdepennas mit ihm zu trinken.“
Der Sergeant Juan Ramirez ſtieg durch das Fenſter in das Zimmer.„Holla, mein alter Freund,“ ſagte er ſpöttiſch;„ſo habt Ihr Euch doch endlich fangen laſſen?“
„Wie viel Leute habt Ihr bei Euch, Ramirez?“ fragte der Officier.
„Fünfzig, Ew. Gnaden,“ antwortet der Sergeant.
„Nun dann geht mit zehn nach der Brücke der Rambla, dort wird in drei Viertelſtunden ungefähr der Vortrab der Herren Schmuggler
Einige Minuten ſpäter zeigte ſich ein bärtiges Geſicht am
ankommen, nehmt ſie alle gefangen und bringt ſie nach Llanes; vor⸗ her bindet mir aber den Pepe, und werft ihn in irgend eine Ecke.“ Der Lieutenant verließ das Zimmer und ging zur Thür
hinaus, wo die ihm von Juan Ramirez zugeführten Soldaten
ſtanden; er verbarg ſie ſo gut wie möglich in dem Stall nnd unter dem Dache der venta und ſchärfte ihnen ſeine letzten und präciſeſten Inſtruktionen ein; dann kehrte er wieder in die Wohnſtube zurück und verabſchiedete den Sergeanten.
„Wie werden Sie es mit dem Mädchen anfangen?“ fragte
dieſer im Herausgehen...
Der Lieutenant lächelte:
„Ich habe ganz hagelneue Collonadenpießer in meiner Börſe,“ ſagte er...
„Der hat den Teufel im Leibe,“ murmelte Ramirez im Heraus⸗ gehen...„ſein eignes Geld gibt er, um Schmuggler zu fangen... während er doch nur ein Auge zuzudrücken brauchte, um reich wie ein Marquis zu werden... hm! Wenn er es ſo forttreibt, können ſich die Schmuggler in Acht nehmen, hm! Ich fürchte, er wird nicht alt bei dem Handwerk werden, wenn er es ſo treibt!...“
(Schluß folgt.)
Srlebniſſe eines deutſchen Officiers im nordamerikaniſchen Kriege.
X. Rekruten, Schlangen und Geiſter. Wieder ein verunglückter Scout. Der Oberſtlieutenant und der Oberſt verſchwinden
Unſer Regiment war auf den Beſtand von 200 Mann herabgekommen, Nachſchub alſo dringend nöthig. Dieſer traf denn auch endlich im Lager ein. Es waren jedoch völlig rohe Rekruten, die gegen 800 bis 1000 Dollar Handgeld Dienſt für ein Jahr genommen hatten. Dieſe Leute wurden auf das Pferd geſetzt, mußten auf Vorpoſten ziehen, zu den Scouts mit ausrücken, kurz allen Dienſt ſogleich mitthun, von einem Ausexerciren war bei ihnen ſo wenig die Rede, wie bei der erſten Formation unſeres Corps. Trotz dieſer Verſtärkung blieb der Dienſt ein ſehr beſchwerlicher, hauptſächlich deshalb, weil wir ſo wechſelnde Witterung und in Folge deſſen viele Kranke hatten. Den Tag über war eine Hitze zum Erſticken, in der Nacht dagegen kühlte ſich die Temperatur empfindlich ab, häufig wurden wir von ſündflutartigen Gewitterregen faſt erſäuft und um uns völlig obdachlos zu machen, entführte uns ein zwei volle Tage an⸗ dauernder orkanartiger Sturmwind unſere ſämmtlichen Zelte ohne Aus⸗ nahme auf Nimmerwiederſehen. Eine ebenfalls nicht angenehme Zugabe waren die Schlangen, die ſich im Spätſommer in Unmaſſen zeigten. Ich erinnere mich des Schreckens noch recht gut, den ich hatte, als ich eines Tages in mein Zelt trat und ſah, wie ſich die mir als Lager dienenden Blätter bewegten, ſich höher und höher hoben und endlich ein großer Schlangenkopf daraus hervorblickte.
eines Nachts
mit allen Anzeichen des Schreckens auf mich zukommt.
Ich ſchleuderte ein Stück Holz, welches
mir zur Hand lag, auf das ekelhafte Gewürm und entdeckte bei genauerer
Nachforſchung unter den Blättern ein tiefes Schlangenloch. Die Schlangen waren Klapperſchlangen, die ſich aber merkwürdig ſcheu und furchtſam zeigten, oder die ſ. g. ſchwarzen Schlangen, die zwar dreiſter, jedoch nicht giftig ſind. Von letzterer Gattung hingen Dutzende von den Bäumen herun⸗ ter wie Stricke, und ich entſinne mich, einmal ein Exemplar von über 8“ Länge mit dem Säbel erſchlagen zu haben, als es ſich unter den Füßen meines Pferdes hervorringelte und einen Baum hinaufſchlüpfen wollte. Auch die Alarmirung einer Feldwache durch eine Schlange iſt mir vorgekommen. Ich hatte eben in der Nacht ablöſen laſſen, da fiel von einem Poſten her ein Schuß; ich ging hin und fragte, was denn paſſirt wäre? Der Mann erzählte, er habe einen dunkeln Gegenſtand aus dem Walde heraus ſehr ſchnell auf ſich zukommen ſehen, ihn drei Mal an⸗ gerufen, aber keine Antwort erhalten und dann geſchoſſen. Das ſchwarze Ding ſei ſich hoch emporrichtend auf ihn zugefahren, da habe er mit dem Kolben des Karabiners darauf losgedroſchen und nun bemerkt, daß es eine ungeheure ſchwarze Schlange geweſen ſei. Füßen und maß über 10 Fuß in der Länge.
im Mondſchein die Poſten und kehrte, da ich alles in Ordnung gefunden, zur Feldwache zurück. Plötzlich höre ich etwas hinter mir herlaufen, ich drehe mich um und erkenne den letzten der Poſten, der Es war ein ſchon älterer, ſehr vernünftiger Mann, ein Deutſcher, einer unſerer beſten Leute. Auf mein Befragen erzählte er mir zitternd und athemlos, aus dem dicht neben ihm befindlichen Weiher ſei plötzlich eine weißgekleidete Geſtalt, ein bleiches, glänzendes Frauenbild vor ihm aufgeſtiegen und vor ihn hingetreten. Er habe ſie ganz erſtaunt angeredet, aber keine Antwort erhalten. Da er die Hand nach ihr ausgeſtreckt, um ſie zu ergreifen, ſei die Erſcheinung vor ſeinen Augen zerfloſſen. Der Mann war weder betrunken, noch hatte er geſchlafen, und obgleich ich ihn zu beruhigen und zu überzeugen ſuchte, daß ſeine Phantaſie ihm einen Streich geſpielt habe, konnte ich ihn doch nur mit der größten Mühe bewegen, auf ſeinen Poſten zurückzukehren. Er blieb die ganze Nacht über verſtört, ſah aus wie eine Leiche und konnte ſich auch nach der Ablöſung lange Zeit nicht erholen.
Es wurde inzwiſchen Herbſt und das Wetter immer ungünſtiger. Tagelanger Regen durchweichte den Boden, ſo daß jede taktiſche Bewegung unmöglich wurde. Die Zelte gewährten keinen Schutz mehr, oft blieben wir mehrere Tage gleichſam im Waſſer, denn es floß aus den Kleidern in demſelben Maße nach unten ab, als es von oben zuſtrömte. Endlich hellte ſich der Himmel wieder auf; da meldeten die Vorpoſten eines Abends, daß auf einer nahen Anhöhe ein Feuer ſichtbar ſei, um welches ſich Geſtalten be⸗ wegten. Das mußte eine Guerillabande ſein, und ſogleich rückten 100 Pferde unter Major S. zu einem Scout aus. In der Nähe des ver⸗ meinten Lagerplatzes angekommen, mußte der dritte Theil der Mannſchaft abſitzen, um an den Feind heranzuſchleichen und ihn zu überraſchen. Wir ſchlichen uns bis auf die Höhe, aber das Neſt war ausgeflogen, und wir ſelbſt fielen in eine Falle. Als wir nämlich etliche Meilen weiter ge⸗ ritten waren, gelangten wir an einen mit Geſtrüpp bewachſenen Hohlweg; die Avantgarde ging im Galopp hindurch, nichts rührte ſich. Der Major glaubte ſich ſicher und folgte mit dem Gros im Schritt, aber kaum waren wir in der Mitte, als von oben herab von beiden Seiten ein mörderiſches Feuer auf uns eröffnet wurde. Es gab eine heilloſe Verwirrung, alles ſchrie vorwärts! aber niemand konnte vorwärts kommen, weil die zu⸗ ſammengeballte Maſſe den Weg ſtopfte. Obgleich der Mond hell leuchtete, ſahen wir doch keinen Feind, nur die rothen Blitze ſeiner Gewehre zuckten aus dem Gebüſch unaufhörlich auf uns hernieder und die Kugeln ſchlugen
in unſere Reihen. Die Vertheidigung war rein unmöglich. Endlich löſte
ſich der wirre Knäuel nach vorwärts und rückwärts auf, und es gelang
Sie lag todt zu ſeinen Daß Leute von Klapper⸗
ſchlangen gebiſſen wurden, geſchah 2 oder 3 Mal, allein man hatte ein
probates Mittel. Der Patient mußte ſich bis zur Sinnloſigkeit in Whisky betrinken; war der Rauſch ausgeſchlafen, ſo war auch die Gefahr beſeitigt.
Die Sommernächte in den Wäldern auf Vorpoſten waren übrigens trotz Schlangen und Guerillas ganz wundervoll. Nicht einen Augenblick iſt es ſtill, man hört ein Gewirr von ſummenden, ſurrenden, quakenden, ſchnarrenden, gurgelnden Tönen und ſieht tauſende von Käfern und Inſekten, die dieſes Concert aufführen; der Wald iſt über alle Beſchreibung üppig
mir, aus dem Hohlweg herauszukommen. Zu 10 oder 12 hatten wir uns eben um einen Officier geſammelt, da jagte ein halbes Dutzend von unſern Reitern wie toll auf uns zu, ſprengte unſern Trupp auseinander und riß alles mit fort in die Flucht. Ich blieb etwas zurück und verſuchte, ob ich nicht einige Leute zum Stehen bewegen könnte, aber es ließ ſich keiner mehr blicken, und ich mußte, da mein Pferd einen Fehltritt gethan hatte
und anfing zu lahmen, auf die eigene Rettung Bedacht nehmen. Langſam
und ſchön, der Mond ſtrahlt in ſilbernem, hellem Lichte, die Sterne leuchten mit einer ſo wunderbaren Pracht, wie man es in Europa niemals ſieht.
Vögel gibt es wenige, Singvögel gar nicht, die Blumen ſind ſchön, aber ohne Geruch. Auch an romantiſchem Spuk fehlt es nicht, es mag ſo manche biedere Rothhautſeele in dieſen Gefilden herumſtreifen und den weißen Eindringling, der die Jagdgründe occupirt hat, verwünſchen und
trottete ich ganz allein von dannen und kam am folgenden Tage glücklich zu einem Vorpoſten bei Alexandria und von da in das Lager bei Vienne, tief beſchämt, daß ich einer Truppe angehörte, die bis jetzt nur ſchmähliche Niederlagen erlitten hatte. 3
Nicht lange währte es, ſo verließen uns unſer Oberſtlieutenant und unſer Oberſt raſch nacheinander. Der letztere war ſtreng und barſch, aber ein Ehrenmann, der erſtere dagegen ein nichtswürdiger Tyrann, welcher
Officiere und Soldaten quälte, dabei faſt immer betrunken, oft an Anfällen
necken; ſogar das in Deutſchland Jedermann bekannte Geſchlecht der Nixen
treibt in Virginien ſein Spiel, wie ich ſelbſt erfahren ſollte. J. 38.
Ich revidirte
des Delirium tremens leidend und dann voll der wunderlichſten Launen. So ließ er eines Tages meinen Capitän T. rufen und herrſchte ihm zu, ſofort 5 Mann zu holen und mit ihnen wiederzukommen. Als der
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