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Ein deutſches Familienblatt mit Illuſtrationen.
Erſcheint wöchentlich und iſt durch alle Buchhandlungen und Poſtämter vierteljährlich für 15 Sgr. zu beziehen.
Kann im Wege des Buchha 1865.
Ausgegeben im Juni 1865. Der Jahrgang länſt vom October 1864 bis dahin 1865.
ndels auch in Monatsheften bezogen werden.
Die Frauenſchlacht auf Borkum.
Geſchichtliche Novelle von Ludwig Roſen.
(Fortſetzung.)
Drängender fuhr Julio fort:„Du haſt mir verſprochen, Du wollteſt, ſobald Du reich genug wäreſt, ein Schloß mit ſchönem Gar⸗ ten kaufen dort wo das ſüdliche Meer mein herrliches Vaterland beſpült, fern von dieſen Meeren, wo man Dich kennt, und fern von den Küſten Biscayas, von wo ich Dir gefolgt bin und wo man mich Dir wieder wegnehmen würde.“
„Ich hab' es Dir verſprochen, Julio, aber erſtens hab' ich noch nicht ſo viel erworben, daß wir immer in reichem Ueberfluſſe leben können und zweitens kann ich noch nicht ablaſſen von einem kühnen thatenreichen Leben; wollte ich mich ſchon jetzt zur Ruhe begeben, ſo ergriffe mich an Deiner Seite vielleicht die Sehnſucht nach dem Meere. Darum laß uns immer noch eine Zeitlang fahren. Du haſt ja keine Furcht.“
„Bei Dir kenne ich keine Furcht. Du biſt ja ſo tapfer, daß Dir jede Unternehmung gelingt.“
„Ich kenne auch keine Furcht, aber in meinem Berufe muß man dennoch immer auf einen unglücklichen Ausgang vorbereitet ſein; der Tod lauert uns auf in jeder Geſtalt.“
„Wenn Dich der Tod ereilt, mein Meiſter, ſo ereilt er mich auch; wir bleiben auch im Tode vereint, darum fürchte ich ſelbſt den Tod nicht, ſo lange ich bei Dir bin.“
Rolf blickte zärtlich auf Julio, ſtreichelte ihm die Wange und ſagte:„So iſt's recht, meine Julia. Des Freibeuters Liebchen muß ein ſtarkes muthiges Herz haben.“
Der Leſer wird ſchon längſt bemerkt haben, daß der Julio eine Julia war. Sie galt auf dem Schiffe für den Sohn des Capitäns, und wenn auch die Mannſchaft das wahre Geſchlecht kannte oder ahnte, ſo herrſchte doch ſtillſchweigend das Ueberein⸗ kommen, das verkleidete Mädchen als Jüngling zu betrachten und zu behandeln.
Mit Plaudern und Tändeln verſtrich die Zeit, bis leiſe an die Kajütenthüre gepocht wurde. Auf den Ruf Rolfs trat ein See⸗ mann ein, welcher die Stellung eines Lieutenants einnahm. Er hatte ein wildes und düſtres Ausſehen, in ſeinem Gürtel ſteckten
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einige Piſtolen, an ſeiner Seite hing ein langer Säbel, in der Hand trug er einen Fiſchſpeer.
„Was gibt's?“ fragte Rolf kurz.
„Capitän, wir ſind dicht vor Borkum, Eure Anweſenheit auf dem Verdeck iſt nöthig.“
In dieſem Augenblick ging eine merkwürdige Veränderung mit Rolf vor. Aus den vorher ſo glanzloſen Augen ſprühte ein ener⸗ giſches Feuer, er ſteckte zwei Piſtolen in den Gürtel, langte eine wuchtige Streitaxt von der Wand und rief:„Wohl, aufs Verdeck!“ In der erwachenden Kampfesluſt ſchien er vergeſſen zu haben, daß auf Borkum ihm keine ſtreitbare Mannſchaft gegenüber ſtand, aber die Wahrnehmung, auf welche er oben ſofort hingelenkt wurde, gab ſeiner kriegeriſchen Aufwallung Grund genug.
Nahe vor der Spitze des Schiffes lag die Südküſte der Inſel, eine völlig ſandige weitausgedehnte Ebene, über welche weg man im Norden wieder die Meeresbrandung ſehen konnte. Links in der Entfernung einer halben Stunde erhob ſich höheres, von Dünen eingefaßtes Land mit grüner Oberfläche voll weidenden Viehes; noch eine halbe Stunde weiter ragte hoch der mächtige viereckige Thurm des Dorfes empor. Rechts in nicht ſo weiter Entfernung zeigte ſich ebenfalls ein höherer, bewohnter und bebauter Raum, der auch durch Dünen eingeſchloſſen war. Man befand ſich alſo vor dem„Tüskendohr,“ und zwar an derjenigen Stelle, wo in den ſoge⸗ nannten„Balgen“ das Fahrwaſſer dem ſonſt ſo flachen Strand nahe kommt. Alles dieſes beſchäftigte die Aufmerkſamkeit des See⸗ räubers nicht, und ſein Steuermann, ein entſprungner Matroſe von der Inſel Juiſt, kannte die Ankerſtelle genau. Es war ein ganz andres Schauſpiel, das Rolfs Augen auf ſich zog und das ſchon längere Zeit von ſeiner Mannſchaft mit Spannung beobachtet worden war.
Auf dem Strande, zunächſt der Stelle, wo das Schiff ankern mußte, hatte ſich in langer aufgelöſter Linie eine Anzahl von wenig⸗ ſtens ſiebzig Männern vertheilt, die offenbar bewaffnet waren; in der Mitte befand ſich eine undeutliche Gruppe, worin ſich nur einige Pferde unterſcheiden ließen.


