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Herr Hans Joachim Magnus von Haidelliſt und Dambach, als ein müder und lebensſatter Greis; der hatte ſich in ſeinem ſpätern Alter erſt beweibt, als ſein älterer Bruder erblos mit Tode abgegangen, und hinterließ bei ſeinem Sterben ein faſt mannbar Fräulein und drei kleine Junker, welche Magnus, Joachim, oder verkürzt Achim und Hans von Gott geheißen wurden. Hans von Gott, im ge⸗ wöhnlichen Leben der„Gotteshans“ benannt, hatte ſeinen Namen: Johannes a Deo, Jean de Dien, von einem mütterlichen Oheim empfangen, der ein Wallone war; die Mutter ſtammte nämlich aus dem großen Hauſe Lanoy de Kirſey.
Als die drei Junker zu ihren Jahren gekommen waren, da thaten ſich die zwei zuſammen, Magnus und der Gotteshans, der Aelteſte und der Jüngſte, und ſprachen zu Junker Joachim ihrem Bruder:„Bleib Du im Lande, Bruder, ſchütze unſere Schweſter und unſere Unterthanen, walte des Erbes unſerer Väter als ein ge⸗ treuer Mann, uns aber gib eine Wegzehrung und laß uns ausziehen, Einfall ſoll der Generalwachtmeiſter zwei Mal heimlich im Hauſe damit wir Ruhm und Ehre, Geld und Gut erwerben in fremden ſeiner Väter geweſen ſein und ſich mit Bruder und Schweſter be⸗ Kriegsdienſten!“ ſprochen haben, was nicht ganz unglaublich iſt, von dem Gotteshans
So ſprachen die beiden, Junker Magnus und der Gotteshans, aber findet man keine Spur, daß er die alte Heimat in der Haide da es aber der Junker Achim zufrieden war, zogen ſie von dannen wieder heimgeſucht hätte. Es ergibt ſich, daß derſelbe, wie ſchon viel⸗ an einem Pfingſtmontag anno 1618 oder 19 mit gar ſtattlichem fach vorher, von dem Könige von Schweden gleich nach der Breiten⸗ Gefolge. Junker Achim und ſeine Schweſter Loyſe blieben auf dem felder Schlacht, in welcher er tapfer neben ſeinem Bruder geſtritten, rothen Hauſe in der Haide und hörten lange Zeit nichts von den mit geheimen Aufträgen in das Reich verſendet worden iſt. Auch un⸗ Brüdern. Erſt nach Jahren kam eine ſichere Botſchaft und die terliegt es keinem erheblichen Zweifel, daß er an einem gewiſſen Hofe lautete gar erfreulich, denn der Gotteshans ſchrieb, daß ſie beide in Süddeutſchlands damals geſehen wurde.
Nach der Lützener Action verging eine geraume Zeit, in welcher
Dienſten der Krone Schweden ſtünden, ſich in Polen gar ritterlich geſchlagen, auch Ehre und Beute gar reichlich gewonnen hätten im Junker Achim, dem es damals in Folge der Kriegsläufte gar kümmer⸗ lich, beinahe jämmerlich erging, nichts von ſeinen Brüdern erfuhr.
Kriege. Danach wurden die Botſchaften häufiger und Junker Achim, der unbeweibt geblieben, wie Fräulein Loyſe, ſeine Schweſter, ohne Er wunderte ſich auch nicht viel darüber, denn die Wirrniß war ſchreck⸗ Mann blieb, hatte ſeine herzliche Freude daran, daß ſeine Brüder lich überall und er hatte genug zu ſorgen für ſich und ſeine Unter— nach und nach zu hohen Aemtern und großem Anſehen gelangten in thanen, um nicht unterzugehen in dem großen Elend. War kein der ſchwediſchen Armada. Warum Junker Joachim kein Weib ge⸗ Held und kein Adler, der ehrliche Junker Achim von Haidelliſt, aber nommen und Fräulein Loyſe keinen Mann, davon iſt kein Grund er- er hat ſich redlich gemüht für ſeine armen Unterthanen und hat treu⸗ findlich geweſen. Anno 1623 war aber Junker Magnus bereits lich ausgehalten bei ihnen in Mangel und Noth, das letzte mit ihnen Generalwachtmeiſter über ein Regiment zu Pferde; der Gotteshans als ein chriſtlicher Gutsherr getheilt und darum auch bei ſeinem dagegen war ſein Obriſtlieutenant. Der Generalwachtmeiſter hatte Sterben ein geſegnetes Andenken hinterlaſſen bei Alt und Jung. einen großen Namen bei Freund und Feind und wurde überall„die Mehr als er grämte ſich um die abweſenden Brüder Fräulein Loyſe, die rothe Hand“ geheißen. Man hat nicht in Erfahrung zu bringen zumal an dem Gotteshans mit vorzüglicher Liebe gehangen und durch vermocht, ob er ſolchen Namen hatte, weil er ſtets einen rothen ſchwere Träume und dunkle Ahnungen viel gelitten um ihn in dieſen
Handſchuh an ſeiner Rechten getragen, oder ob derſelbige in einer Art Jahren.. von grimmiger Luſt ſich den rothen Handſchuh erſt zugelegt, als man Plötzlich iſt der Generalwachtmeiſter Herr Magnus von Haidel⸗ ihn die rothe Hand genannt. Seltſame und ſchauerliche Geſchichten liſt wieder erſchienen auf dem alten Hauſe in der Haide. Es läßt gingen darob um unter dem Volke über den Kriegsmann, man ſprach ſich der Zeitpunkt ſeiner Rückkehr nicht mehr genau beſtimmen, wahr⸗ iner er der Gener iſter ſeine inli 3 im dritten Jahre nach der Lützener Schlacht. Er
von einer ſchweren That, bei welcher der Generalwachtmeiſter ſeine ſcheinlich war es im dritter Lütz So 3 Hand ſo tief in Blut getaucht haben ſollte, daß er ſie nimmer wieder war aber nicht heimlich gekommen und zu einem flüchtigen Beſuch, rein zu waſchen vermocht hätte; doch läuft dabei erſichtlich ſo viel wie zuvor, ſondern ganz öffentlich und um für immer ſeinen Aufent⸗ Fabelei mit unter, daß man das Gerede, bevor es weitere Unter— halt in dem rothen Hauſe zu nehmen. Es heißt, er habe kurz zuvor ſtützung findet, um ſo mehr auf ſich beruhen laſſen kann, als der ſeinen Abſchied aus ſchwediſchen Dienſten begehrt und darum als Generalwachtmeiſter nirgend für einen grauſamen Holofernes, ſondern nn Iiiſuihee erleaffſeed her ſeen Landocheren eine gute Auf⸗ überall für einen rechtſchaffenen aadr Cinnſt heß drisdönnzu Fehalten aaeſe da ae a deich in aſeae en geh dehednß d
worden iſt und allzeit in höchſter Gunſt geſtanden hat bei Sein glich, daß 3„wer eh, daß d Königlichen Würde von Schweden, dem klugen Guſtavus Woldhnd urn Hne hercnit dndeiihenene Münnern am churbranden⸗
;. Frau Eleonora, ſo eine chur- burgiſchen Ho ndungen unterhielt. And be eſen Ginahlin⸗ der fubminen a rkgräfi 40 ſen Ein Aber die rothe Hand war nicht allein nach Haidelliſt gekommen brandenburgiſche Prinzeß und rechte Markgräfin gewe en. che Ho ¹ nach H liſt gek 3 herber und rauher Kriegsmann von eiſerner Strenge im Dienſt, auch ſondern er hatte ein kleines Mädchen, welches vier oder fünf Jahr alt 25 3 3. eiſter geweſen ſein, geweſen ſein ſoll, mit ſich gebracht; mit dieſem kleinen Mädchen war —n lihem Sorn veneigt, wes der henedelnereteneſhen dne 853 eu n Frau als Er herin dkunuunen und ein zeiner Diener von Blutdurſt aber und Grauſamkeit findet ſich in ſühnein e a keine V deltſe ane onde Spruhe eheee Cs in 4 nünin ui dur S in Herr ruder ni und)„— C 8. 4 L das Spur. Der Gotteshans war ſeinem Perun ritdo 4 di 1 icht über dieſe drei Perſonen, das klein Mädchen, die Erzieh i und den Strenge und Feſtigkeit, ja er übertraf denſelben darin vielleich— 3 e Mädchen, die Erzieherin und
nuct d e mer Lanh nicht rauh, ſondern fein und glatt; er war feinen Diener, welche eine fremde Sprache redeten, erfahren. Von ſchmeidi und ſchmeidig wie eine edle Stahlklinge. Wir können nicht dem kleinen Mädchen wird uns berichtet, daß es ſehr wild und un— ſügen u der Gatteohans ſeinem ältern Bruder an Geiſtesgaben bändig geweſen, ſo daß man es für einen verkleideten Knaben ge⸗ eigentlich überlegen geweſen, obgleich etliche behaupten wollten, der halten; die Erzieherin ſoll ſehr ſchön geweſen ſein, der feine Diener
i*ſt eine grundloſe Behauptung. Allerdings hat der Gotteshans ſeine großen Gaben nicht ausſchließlich als Kriegsmann erwieſen, ſondern er iſt im Rath geſeſſen mit den Weiſen und der ſchwediſche König Guſtavus Adolphus, der ſich auf der Menſchen verſchiedene Gaben ſehr wohl verſtanden, hat ſich ſeiner vielfach bedient bei ſubtilen Geſchäften und Unterhandlungen, namentlich im deutſchen Reich, bevor er ſeinen gewaltigen Kriegszug antrat, der ihn zu dem blutigen Stein auf der Lützener Feldmark, wo er ſein Heldenleben aushauchte, und zur Un⸗ ſterblichkeit geführt.
Als der ſchwediſche Krieg gegen den Kaiſer begann, gehörten die Gebrüder von Haidelliſt zu denjenigen Märkiſchen von Adel, welche den Avocatorien ihres Churfürſten nicht gehorchten und bei der ſchwediſchen Fahne blieben, doch konnte ihnen das keinen Schaden thun, da ihre Güter ſchon lange in der Hand ihres Bruders Achim waren und verblieben. In dieſen erſten Jahren nach dem ſchwediſchen
; the Hand aber eben nur die Hand aber große Anſprüche in Eſſen und Trinken gemacht haben. Es Sotah vepſan s ndch warden, daß die beiden Brüder ſcheint, daß bee Noth der Zeit damals zu groß war, denn ſelbſt dieſe von Haidelliſt immer einig geweſen ſind in ihrem ganzen Leben, ſich auffallenden Perſönlichkeiten erregten kaum mehr als eins hi niemals entzweit und immer gehandelt haben einer für den andern. Regung der Neugierde. Viel wichtiger dochte es der enlen Dedoe⸗ Es gibt viele Züge einer wahrhaft erquicklichen Liebe ſo dieſe beiden ſein, daß der Herr Generalwachtmeiſter nicht hne lentethen hedamn Brüder für einander gebegt. Wenn einige behaupten wollen, der beute heimgekehrt war in das alte Haus und nnit ſeinen ichen meittein
dideen l ſenn s Bruders böſer Genius geweſen und habe ihn nicht kargte. Die rothe Hand war immer offen zum Geben und die weſenhene 1 ſe 1 ſ hat das letztere wohl ſeine Richtigkeit, Unterthanen von Haidelliſt kamen nachweisbar um ein Menſchen⸗ ne n beranf Nüunürer ſätnn klar werden wird, das erſtere aber alter früher aus dem entſetzlichen Kriegselend heraus, als die der
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