und ſi
ulun chen Ge⸗ ſammelte atwerfen. lſiter, er tholiſchen wird er⸗ dat, doch Hymne: Königin, ich hielt. erüchtigte es einige n ganzer iſerlichen mponirte Dautefort
nd Land⸗ rwähnten set mili- von ſeiner ein Kam-⸗ rankreicchh
der euro⸗ d aus 62 m Jahre lis, nach⸗ don zwölf 3, die im rthümern eben hat. onaparte
ln, durch Thlr. 3. vmnü nehr geben 19 21 Gr. ch in Hal⸗ nz Thlr. l. z in Bres⸗ e Thlr.2 n Thlr. l. k in Bonn Abonnenten L. 1 bſter. Ronneburg in Peetzen Francſche 3. C. Poſt trag einer Gayette in chmann in ilkening in & S.
Sys in .5. Unge⸗
——õům— —
rm
ö
Jn
F),M=
Ein deutſches Familienblatt mit Illuſtrationen. Erſcheint wöchentlich und iſt durch alle Buchhandlungen und Poſtämter vierteljährlich für 15 Sgr. zu beziehen.
ᷓQQᷓAQᷓAQᷓAQÖAQÖO’;O;- RᷓRᷓRQᷓQᷓAᷓAQᷓAQᷓÖQÖROQ‚ÖOAQ‚;OQ’‚;O;’;
1865. Gusgegeben im April 1865.
——
Kann im Wege des Buchhandels auch in Monatsheften bezo
Der Jahrgang läuft vom October 1863 bis dahin 1865.
gen werden.
——
M 31.
—
Künſtlers Leid und Freud.
Novelle von H. Marcotin. (Fortſetzung.)
Als das junge„Werkzeug des Schickſals“ auch in den Zügen Hermann Meyers eine auffallende Aenderung, ſo wie in ſeinem ganzen Weſen etwas Fieberhaftes bemerkte, als er in einer ganzen halben Stunde keine einzige jener beißenden Bemerkungen, welche derſelbe ſonſt unaufhörlich auf der Zunge hatte, äußern hörte... da begriff Emil Wergmann wohl, daß bei ihm etwas Außergewöhnliches vor⸗ gefallen ſein mußte, um dieſen Mann, den er wie einen Coloß be⸗ trachtete, ſo gänzlich aus ſeiner ihm eigenthümlichen Lebensart gebracht zu haben. Er hätte ſich niemals getraut, eine Frage an ihn zu richten,— als er aber Hermann und Ernſt einmal über die Straße gehen und ihr eifriges Geſpräch, ſo wie ihre eigenthümlichen Blicke nach allen Richtungen hin ſah— da wurde es ihm klar, daß an dem ihm unbekannten Vorgefallenen ſeine beiden Freunde be⸗ theiligt ſein mußten. Solch eine Gelegenheit, ſeine Erdenmiſſion auszuführen, war ihm noch nie geboten worden. Er fühlte für Ernſt Arkheim eine aufrichtige Freundſchaft;— aber Hermann!.. Hermann war für ihn, wie für alle ſeine jungen Bekannten und Schüler ein wirkliches Idol und wurde von ihnen, beſonders aber von Emil, mit einer Art von Cultus verehrt. Auch begriff der junge Mann ganz gut, daß, um Hermann Meyer zu erſchüttern, etwas Unerhörtes vorgefallen ſein mußte, und daß, wenn es ihm gelänge, in dieſem Verhältniſſe eine Rolle, vielleicht eine hilf⸗ reiche Rolle zu ſpielen, es gewiß die bedeutendſte ſeines ganzen Lebens ſein würde. Emil gab ſich ganz ſeiner neuen Aufgabe hin, er öffnete in den folgenden Tagen kein Buch, beſuchte keine Vorleſung mehr, aß und ſchlief faſt nicht mehr und brachte in einem Worte ſeine ganze Zeit damit zu, den beiden Freunden Hermann und Ernſt nachzu⸗ ſpüren. Bald hatte er einen ganzen Vorrath von Erfahrungen ein⸗ gezogen, die ihm aber zu nichts weiter dienten, als ſeinen Geiſt noch mehr zu verwirren, ihm aber täglich die feſtere Ueberzeugung ein⸗ flößten, daß im Leben ſeiner Freunde ſich etwas Unerhörtes vor⸗ bereite. Es war ihm leicht geweſen, jetzt, wo er ſich die Mühe gab, ſich darum zu kümmern, zu erfahren, daß Meyer ein zweites Atelier hatte, in dem nur Ernſt der Zugang geſtattet war;— auch daß
.
Hermann und Ernſt zuſammen den erſten Arzt der Reſidenz beſucht, und daß letzterer lächelnd, doch der Bildhauer leichenblaß nach einiger Zeit deſſen Wohnung verlaſſen hatte, auch das wußte er. Dann war es ihm aufgefallen, daß, als er einmal Meyer und den Aſſeſſor Merkel im freundſchaftlichem Geſpräche im Kaffeehauſe geſehen, Ernſt vorbeigegangen war und alles aufgeboten hatte, damit die beiden ihn nicht bemerkten. Endlich jedoch glaubte er einen Leitfaden für dieſes Labyrinth gefunden zu haben, als er den Namen Lia in beider Geſpräch zufällig hörte. Nun kam ihm auch das auffallende Be⸗ tragen des Herrn Falk in den Sinn,— und es wurde ihm klar, daß das Drama zwei Perſonen mehr hatte,— den Kaufmann und ſeine Braut.
Jetzt beſchloß Emil Wergmann ſeine Thätigkeit zu entfalten. Es mag lächerlich erſcheinen, aber es lag etwas eigenthümlich Rührendes in der Erſcheinung dieſes kleinen, ſchwächlichen, jungen Mannes, der auszog,— einen Hermann Meyer zu beſchützen. Er zeigte ſich faſt gar nicht mehr im Hauſe ſeines Vaters,— brachte ſeine Zeit auf der Straße und in Kaffeehäuſern zu;— beſuchte Meyer, Ernſt, Falk und auch die Sellingſche Familie und verfehlte vor allen Dingen nicht, ſich am jour fixe im Arkheimſchen Hauſe einzufinden.
Wiederum führen wir, wie vor drei Wochen unſre Leſer in die Salons des Herrn Guſtav Arkheim ein und weiſen ihn auf die Be— ſchreibung, die wir am Anfange dieſer Erzählung zu geben verſucht haben, zurück, denn die jours fixes haben noch den Vortheil, ſich einander ſo ähnlich zu ſehen— ſo wohl in den Perſonen, als in den Unterhaltungen der Geſellſchaft,— daß wenn man in der ganzen Saiſon zwei oder drei derſelben beſucht hat, man ebenſo bewandert iſt, als wenn man ihnen wöchentlich beigewohnt hätte. Wiederum ſpielten die ältlichen Herren Whiſt,— wiederum plauderten die Damen und wiederum ward ihr Geplauder durch die Anzeige Huldas, daß Fräulein Salomon ſpielen würde, unterbrochen.—
Eine merkwürdige Veränderung war ſeit der letzten Woche in dieſem jungen Mädchen vorgegangen, eine Veränderung, die faſt einem jeden aufgefallen war,— ſie ſtrahlte von Schönheit und


