Jahrgang 
1865
Seite
433
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Prinz von Arenberg bei Oeverſee. Originalzeichnung von E. Hünten.

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Unſre Leſer werden ſich gewiß jenes jungen Mannes entſinnen, welcher in der Soiree des Arkheimſchen Hauſes, der ſie am Anfange dieſer Erzählung beigewohnt hatten, ihnen unter dem Namender kleine Emil vorgeſtellt worden war, und welcher durch die mit ſeiner kleinen Geſtalt gar nicht in Harmonie ſtehenden hochtönenden Phraſen die Spöttereien Hermann Meyers herausgefordert hatte.

Dieſer kaum achtzehnjährige junge Mann war von ſeinem Vater beſtimmt worden, irgend ein Fach zu ſtudiren, und der gute Vater hatte ihm die Wahl gelaſſen, ſich ſelbſt dasjenige Fach, welches er für ſeine Neigungen am geeignetſten hielt, auszuwählen, und Emil hatte erklärt, daß er nicht ſtudiren wolle! Der Vater, deſſen Abgott dieſes einzige Kind war, hatte ihm den Kaufmannsſtand vor⸗ geſchlagen, Emil war drei Schritte von ſeinem Vater zurückge⸗ wichen... und hatte ihm ein pathetiſchesNiemals! zugerufen. Darauf war der Vater nach und nach zur Landwirthſchaft, zum Beamtenſtand, zum Militär, zur Marine und zu jeglicher

Carriere, die einem jungen reichen Manne offen ſteht, übergegangen und hatte immer dieſelbe Antwort von ſeinem Sprößlinge erhalten. Der gute Herr ſchien ſich aber gar nicht darüber zu wundern, er bildete ſich ein, die geheime Neigung ſeines Sohnes zu kennen; da dieſe Neigung jedoch allen ſeinen Principien zuwider war, er ſich aber ſelbſt eingeſtehen mußte, daß, wenn ſein Emilchen darauf be⸗ harre, er nicht genug Energie haben würde, es ihm zu verweigern, ſo hatte er ſich von vorne herein in eine unvermeidliche Niederlage gefunden; jedoch, wie ein braver General, ehe er die ihm anver⸗ traute Feſtung übergibt, alle ſeine Munition verſchießt, hatte er ſeinem Sohne alle möglichen Carrieren angeboten, und als er endlich die Ueberzeugung gewonnen hatte, daß alles vergeblich wäre, da glaubte er ſeine Pflicht erfüllt zu haben und ergab ſich, d. h. er erlaubte mit einem herzzerreißenden Seufzer ſeinem Sohne, ein Künſtler zu werden!

Aber wie ward dem Rentier Gottlob Wilhelm Wergmann, als