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Ein deutſches Familienblatt mit Illuſtrationen.
Erſcheint wöchentlich und iſt durch alle Buchhandlungen und Poſtämter vierteljährlich für 15 Sgr. zu beziehen. Kann im Wege des Buchhandels auch in Monatsheften bezogen werden.
1865.
Ausgegeben im April 1865. Der Jahrgang läuft vom October 1864 bis dahin 1865.
N. 30.
Die nächſten Ziele des Rettungswerkes zur See.
In dem Aufrufe des Daheim zur Förderung unſeres deutſchen Rettungsweſens wurde die Hoffnung ausgeſprochen, daß dieſer Gegenſtand beim deutſchen Volke offenes Herz und offene Hand finden würde. Unſere Hoffnung iſt nicht getäuſcht worden. Bis zu dieſem Augenblicke ſind bei der Redaction 820 Thlr. Beiträge einge⸗ gangen. Das iſt ein ſchöner Anfang; er zeugt davon, daß Humanität und Mitgefühl im Herzen unſeres Volkes wach und ſtets bereit ſind, mit der That dort zu helfen, wo es Noth thut.
Die obige Summe reicht bereits hin, um die Ausführung des Rettungswerkes zu beginnen. Es iſt deshalb an der Zeit, mit den Grundzügen des Planes, nach dem die Sicherung unſerer Küſten erzielt werden ſoll, vor die Oeffentlichkeit zu treten und unſeren Leſern ein klares Bild von dem zu geben, was zunächſt dafür zu geſchehen hat.
Allein die preußiſche Oſtſeeküſte hat eine Länge von 111 deutſchen Meilen, in deren Nähe eine jährliche Schifffahrtsbewegung von über 15000 Fahrzeugen ſtattfindet. Es iſt daher nur natürlich, daß jährlich eine bedeutende Zahl Strandungen ſtattfindet, bei denen eine Menge koſtbaren Gutes und noch koſtbarerer Menſchenleben ver⸗ loren geht. Die Zahl der im Jahre 1864 an dieſer Küſte vorge⸗ Der bei weitem größte Theil dieſer unglücklichen Schiffe wird durch die Gewalt der Elemente an die Küſte geworfen und iſt dem Verderben geweiht, wenn ihnen nicht vom Lande aus mit eigens dazu conſtruirten Apparaten Hilfe geleiſtet wird. Dieſe Hilfsmittel beſtehen aus Rettungsbooten, mit denen ich bereits in Nr. 18. dieſes Blattes unſere Leſer bekannt zu machen geſucht habe, und aus Raketenapparaten. Letztere ſind für den Fall, daß das Boot bei beſonders ſchweren Stürmen die Brandung nicht überwinden kann, dazu beſtimmt, mit Hilfe einer Rakete ein Tau über das geſtrandete Schiff zu feuern und dadurch die Mannſchaft in einem daran hin⸗ und hergezogenen Rettungsſtuhle an das Land zu ſchaffen. Unſere meiſtens flach auflaufenden Küſten bedürfen auf den einzelnen Rettungsſtationen ſowohl Boot als Raketenapparat.
Schon ſeit zehn Jahren beſitzen wir an der preußiſchen Küſte 19 von der Regierung eingerichtete Stationen, die theils mit Booten,
theils noch mit Mörſern(Raketen ſind eine neuere Erfindung) aus⸗ gerüſtet ſind. So dankenswerth dieſe ſtaatlichen Einrichtungen ſind, ſo reichen ſie einerſeits nicht aus und können andrerſeits dem be⸗ abſichtigten Zwecke nicht in der Weiſe dienen, wie man erwarten ſollte. Um dies zu erklären, führe ich an, was ich bereits an einem andern Orte über das Rettungsweſen zur See in Bezug auf dieſen Punkt geſagt:„Wo es ſich darum handelt, die Rettung von Mit⸗ menſchen mit eigener Lebensgefahr zu bewirken, liegt es in der menſchlichen Natur, äußerliche vom Staate durch Anſtellung und Gehalt auferlegte Pflichten in den geringſt zuläſſigen Grenzen zu erfüllen. Soll dies zweckentſprechend in äußerſtem Maße geſchehen, ſo müſſen innere Motive mitwirken: Menſchenliebe, Selbſtver⸗ leugnung und Aufopferungsfähigkeit, Eigenſchaften, welche keine Bezahlung von Seiten des Staates, wohl aber der Gemeinſinn und die Unterſtützung der öffentlichen Meinung zu erwecken vermag, wenn das ganze Volk an dem Rettungsweſen thätigen Antheil nimmt, die Mittel zu den Apparaten ſchafft und die Thaten der Bootsbeſatzungen nicht nur mit Geld belohnt, ſondern ihnen auch auf geeignete Weiſe ein dauerndes und ehrendes Andenken der Nation bewahrt.“ Den Beweis für dieſe meine Anſicht glaube ich dadurch liefern zu können, daß in England, wo das Rettungsweſen bis zum Jahre 1850 von der Regierung reſſortirte, in 26 Jahren 6716 Perſonen, dagegen ſeit 1850 bis zum Schluſſe des vorigen Jahres, alſo in nur 15 Jahren, während welcher Zeit das Rettungsweſen in den Händen des Volkes ruht, 7580 Perſonen den Wellen entriſſen ſind. Ebenſo haben die vorhandenen Rettungsanſtalten an unſerer Oſtſeeküſte faſt gar nichts geleiſtet, während die ſeit 1861 an unſern Nordſeeküſten entſtandenen drei Vereine bereits 70 Menſchenleben gerettet haben, obwohl ſie erſt über 12 Stationen verfügen und die ganze gefährliche
Weſtküſte von Schleswig⸗Holſtein noch jedes Apparates entbehrt. Außerdem befinden ſich auf den oben angeführten 19 preußiſchen Stationen nur 4—5 Boote, die den Anforderungen genügen, welche man gegenwärtig an ein wirkſames Rettungsboot ſtellen muß. In dieſer Beziehung hat die Technik in der Neuzeit die wichtigſten Ver⸗ beſſerungen geſchaffen und um glückliche Erfolge zu erzielen, müſſen
deshalb neue Boote beſchafft werden.


