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Im Rehgehege. Originalzeichnung von Guido Hammer.
Schönheit einer ſolchen Natur! Jubelnden Sinnes ſchreiten wir deshalb tiefer und tiefer in den kühlen Forſt hinein, doch heute nicht, um auf der Jagd das tödtende Blei zu entſenden, ſondern diesmal nur, um am vollen friſchen Leben uns zu erquicken. Schützt doch ohnedies jetzt das weiſe Geſetz auf Monden alles Wild vor jeglicher Verfolgung, wovon freilich das Raubzeug— unter dieſem aber beſonders Mosje Urian Reinecke— ausgenommen iſt. Und als ob die Pardonirten das wüßten, ſo zutraulich benehmen dieſe ſich jetzt zumeiſt dem Menſchen gegenüber; fromm äugen ſie dem Kommenden entgegen und bleiben dicht am Pfade ſtehen, ihn vorüberwandeln zu laſſen.
So begegneten wir heute bereits manchem ſchmucken Rehe, die nicht fern von uns von den Gehauen in den ſchützenden Wald ein⸗ zogen, und weithin konnte man ihre friſchen Fährten verfolgen, die ſich als dunkle Streifen durch die thaubeperlten Gräſer der Wald⸗ blößen kennzeichneten. Mit Hochgenuß ſahen wir dem trauten Wilde nach, aber noch mehr freuen wir uns jetzt, als ein altes Reh mit ſeinen Kitzlein dahergezogen kommt. In toller Luſt umſpringen die reizend niedlichen Kälbchen die ſorgliche Mutter, die, immer wachſam, ſofort den warnenden Ruf ertönen läßt, wenn die muntern, harm⸗ loſen Sprößlinge ſich ihrer ſchützenden Nähe entziehen. Darauf kehren auch ſofort die buntgefleckten Kleinen im Wettlauf zurück, ſich an die dadurch beruhigte Alte anſchmiegend, oder ſie be⸗ nutzen in kindlicher Begehrlichkeit die kurze Raſt, ein Mäulchen
voll Muttermilch zu ſaugen. Nicht lange aber dauert ſolch idylliſche Ruhe; im ſauſenden Galopp geht's wieder ins Weite, das alte Spiel zu wiederholen. So wechſelt das Bild durch fortwährende Beweglichkeit der jugendlichen Springinsfelde und nicht müde kann man es werden, den ſo lebendigen Scenen zuzuſchauen. Dazu flötet von hoch oben, von der äußerſten Spitze einer überge⸗ haltenen Tanne herab, die auf dem Gehau ſteht, eine Droſſel, während von den ſchwanken Zweigen der friſchgrünen Birken, die den Pfad ſäumen, die Goldammern vor uns herflattern, dabei ihre ein⸗ fachen aber gar ſo lieben Klänge zwitſchernd, die der Volksmund ſo bezeichnend durch:„wie hab' ich Dich lieb, lieb, lieb, lie— b!“ überſetzt. Aus tiefſtem Herzensgrunde erwiedern wir den harmloſen goldgefiederten Sängern ihren trauten Gruß! Aber noch bezaubern⸗ der wirkt auf uns der melancholiſch ſüße, unbeſchreiblich liebliche Sang der einſamen Haidelerche. Eben ſchwingt ſie ſich vom dürren Wipfel einer dunkeln Tanne empor nach dem blauen Aether, dabei ihr ſeelenvolles Lied aus kleiner Bruſt entfeſſelnd. Unwillkürlich folgt das Auge der Lieblichen auf ihrem Himmelsfluge ſo lange, bis ſie in ungemeſſener Höhe den Blicken entſchwindet, während das Ohr noch immer die Stimme der Unſichtbaren vernimmt.— Inzwiſchen iſt die Sonne höher geſtiegen, ſchon haben ihre heißen Strahlen das perlende demantſchimmernde Naß, den Thau, aufgeſogen, und gern enteilt man den freien, ſonnigen Plänen, um wiederum unter das kühlende Laubdach des geſchloſſenen Waldes zu


