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Ein deutſches Familienblatt mit Illuſtrationen. Erſcheint wöchentlich und iſt durch alle Buchhandlungen und Poſtämter vierteljährlich für 15 Sgr. zu beziehen. Kann im Wege des Buchhandels auch in Monatsheften bezogen werden.
1865.
Ausgegeben im März 1865. Der Jahrgung läuft vom October 186 ½ bis dahin 1865.
Barkolomaeus von Bruſchaver.
Hiſtoriſche Novelle von Ludwig Ziemßen. (Fortſetzung.) 1
Während der Zeit war die Jagd abgeblaſen, und von dem ſchnell verbreiteten Gerüchte eines ungewöhnlichen Ereigniſſes ange⸗ zogen, ſammelte ſich die Jagdgeſellſchaft allgemach faſt vollſtändig an der Stelle, wo die beiden Bruſchaver mit dem Wolfe gekämpft hatten und, nach Anlegung eines flüchtigen Verbandes, eben im Begriff waren, vom Kreiſe der Freunde Abſchied zu nehmen, um ihre herbei⸗ geholten Roſſe zum Heimreiten zu beſteigen. Da ritt, ahnungslos was hier geſchehen, auch der Herzog mit ſeinen Begleitern heran. Er hatte ſchon das letzte Treiben nicht mitgemacht, ſondern ſich nach dem Rendezvousplatz zurückbegeben, um nach langem Faſten ein wenig Speiſe und Trank zu ſich zu nehmen. Aber der Tag war kalt, der Wein gut und die Geſellſchaft des Herzogs wohl erfahren in Zechgelagen, ſo kam es, daß man beim Trinken länger verweilte, als beabſichtigt war, und auch der Herzog, ſonſt im ganzen ziemlich mäßig, in dem Beſtreben, eine heiterere Stimmung zu erwerben, einen Becher Würzwein nach dem andern hinunterſtürzte und ſo das ge⸗
wohnte Maß weit überſchritt. Bald that man ſich auch im Reden kei⸗
nen Zwang mehr an; Parteileidenſchaft ſprudelte bei des Herzogs Be⸗ gleitern, den Appenborchs und ihren Freunden, in jähen und rohen Worten hervor, zog auch den Herzog, der ſeine Bedachtſamkeit ver⸗ loren hatte, allmählich in Mitleidenſchaft und rief, im Verein mit den Kräften des Weins, eine höchſt bedenkliche Stimmung in den Verſammelten hervor. Da kam das Gerücht von dem Wolfskampfe durch Jagdläufer auch bis auf den Rendezvousplatz, und aufwar⸗ tende Diener trugen es, ohne die Namen der Betheiligten zu wiſſen, auch in das Zelt, wo der Herzog mit den Herren von der Landſchaft zechte. Das gab willkommenen Stoff zu neuer Unterhaltung. Alle fuhren von den Sitzen auf, man rief nach den Noſſen, auch der Her⸗ zog beſtieg, mit ſehr geröthetem Geſicht, das ſeinige, und ſo langten ſie, wie ſchon geſagt, ohne von dem eigentlichen Sachverhalt etwas zu wiſſen, an der Stelle an, wo der Kampf ſtattgefunden hatte. Der Herzog überſah die gedrängte Maſſe, die ihm überall Platz zu machen begann, mit fliegendem Blick, und da er wahrnahm, daß die Bruſchaver und ihre Freunde den Kern des Menſchenknäuels ausmachten, auch
aus einzelnen zufliegenden Worten erfuhr, welche Rolle Vater und
Sohn geſpielt, wollte er achtlos vorbeireiten, aber da trat ihn der Kämmerer der Stadt Greifenhagen, Herr Lampert Engelhart, mit freudig erregter Miene und erhobenen Händen an und gab eine be⸗ redte Schilderung des eben erſchauten gewaltigen Kampfes.
„Befreie die heute unter landesväterlicher Gegenwart Sr. fürſtl. Gnaden abgehaltene Jagd“— ſo ſchloß der Redner—„das Land Stettin, ſonderlich das Revier der treuen Stadt Greifenhagen von beſchwerlicher Laſt zahlreicher mörderiſcher Raubthiere, ſo müſſe es derſelben doch noch zu ganz beſonderer Erleichterung und Freude ge⸗ reichen, daß es den edlen Herren von Bruſchaver, Vater und Sohn, nicht ohne eigene ſchwere Leibes- und Lebensgefahr gelungen ſei, den dort am Grenzſtein liegenden, ungewöhnlich großen Wolf zu erlegen,
der der Stadt allein im letzten Jahre nachweislich an die 14 Haupt
Vieh zerriſſen und ſelbſt zarter Kinder Leben nicht geſchont habe. Das müſſe Ein Ehrbarer Rath und gemeine Bürgerſchaft genann⸗ ten edlen Herren für und für in dankbarer Erinnerung gedenken.“
Der Herzog hatte mit unverkennbarer Ungeduld der Rede zu— gehört; in ſeinem Kopf wirbelten die Gedanken wild durcheinander, und unter den Einwirkungen der friſchen Luft verlor er die Beſonnen⸗ heit ſo völlig, daß er mit höhniſch verzerrter Miene und bittrem Nach⸗ druck in Ton und Geberde ausrief:„Ha! alſo der Herr von Bruſchaver hat den Wolf niedergeworfen und gar getödtet? Je nun, ſo muß es wohl kein„märkiſcher Wolf“ geweſen, ſo etwa über die Grenze ins Pommerland eingebrochen: den hätte man, mein ich, wohl ſäuberlicher angefaßt und ihm gar Thür und Thor geöffnet, wie ſolches auch ſchon geſchehen. Seid für ſolchen Fall wohl gewarnt, Ihr Herren von Greifenhagen!“
Eine Todtenſtille folgte dieſen weithin hörbaren, ſchwer be⸗ züglichen Worten, deren Sinn keinem der Verſammelten zweifelhaft ſein konnte. Einen Augenblick ſtarrte man ſich wortlos an; man glaubte ſeinen Ohren nicht trauen zu dürfen! Im nächſten Moment aber erhob ſich ringsumher unter der Ritterſchaft ein ſo drohendes Murmeln, entſtand eine ſo bedenkliche Bewegung unter den Freunden


