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nüde Welt,
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9 J 10 D
Klaus Groth. Originalzeichnung von A. Toller.
Dar ſeet de Ol, de Been värkrüz(kreuzweis) an Abend(Ofen), De Nachmütz keek(guckt) man eben ut den Lähnſtohl,— Un heel dat Bok, dat jüs de Sünn darop ſchin.
Sin Enkel ſtunn mit beide Arms opt Lähnelſch
Un keek mit in un ſeeg em äwer de Schuller.
De Ol weer ganz verdeept und röhr de Lippen
Un jag de Flegen dann un wann vunt Bok;
Nieſchirig folg de Jung dat mit de Ogen
Un mak de Hals ſo lang, as wull hett eten.
De Sünnſchin full em op ſin blanke Back
Un ſpel as Gold em in de gelen Haar.
woran der Dichter das ſchöne Gleichniß knüpft: „So ſteit int Holt en Martjen(Marienblümchen) bi en Stubben (Baumſtumpf): Op beide fallt de Sünn un beide drömt, Bun Luſt und Glück de Een, vun Dod de Anner.“
Sie werden vom Vater,— dem Breiten mit den Pockennarben, wie ihn der Dichter nennt,— unterbrochen, der mit einem Freund eintritt. Es entſpinnt ſich ein längeres Geſpräch übers Auswandern, das der Obbe mit erhebenden Worten über Liebe und Treue fürs Vaterland endet. Der Pockennarbige wird gerührt,— er ſetzt den Kaffee, den er trank, ab, puſtet verlegen in die Untertaſſe, die er dann niederſetzt und die Kaffeetropfen noch in den Pockennarben, faßt er
den Alten bei der Hand, während er die andere dem Knaben aufs Haupt legt.
So ſtunn' ſe dar,—
De ſuuun 1 un Gunie de An ar Fleeblelt)
Un doch ſo unlik as vun Harſt tum Fröhjahr,
De ſtille witte Winter twiſchen Beide.
So ſchön auch dieſe idylliſchen Klänge ſind, ſo ſtehn uns doch die auf gleichem Boden erwachſenen größeren Erzählungen Klaus Groths noch höher. Sie vereinigen mit ſolchen Schilderungen noch den oft ſehr originell gegebenen Inhalt der kleinen ländlichen Ro⸗ mane. Vor allen iſt„Peter Kunrad“ hier zu nennen, von dem der Dichter wohl ſcherzweiſe zu ſagen pflegt, er habe angeſtanden, die Geſchichte in einem dreibändigen Roman zu bearbeiten. Ebendahin gehört:„Hanneut Frankrik“ und„Peter Plumm“. Vor allen aber obenan ſteht:„Ut de Marſch“, zunächſt abgedruckt im erſten Band der„Vertelln“(2 Bände kleiner Novellen in platt⸗ deutſcher Sprache. Schwersſche Buchhandlung in Kiel), demnächſt in den Quickborn aufgenommen. Die„Vertelln“(Erzählungen) möchte der Dichter überhaupt nicht ſo planmäßig von dem Quickborn trennen. Auch ſie haben das Volksleben ſeines Vaterlandes zum eigentlichen Gegenſtand der Dichtung gemacht und er gedenkt ſie ein⸗ mal als proſaiſchen Theil des Quickborn mit dieſem zu vereinigen.
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