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Marlboroughs und Eugens Heldenthaten vermocht, daß die bis da⸗ hin ſpaniſchen Beſitzungen in Italien und den Niederlanden dem Habsburgiſchen Hauſe anheimfielen.
Wie das Reich, ſo alterte das Kaiſerhaus. Karl VI. war nicht einer der großen Cäſaren; Energie und Liſt fehlte ihm, fünf unglück⸗ liche Feldzüge hat er geführt, ein Minderer, nicht ein Mehrer des Reichs; aber er hatte Privattugenden, ächt deutſch an Charakter war er redlich, hielt Wort und erwartete von andern, daß ſie Wort hal⸗ ten würden.
Schon war ſein Bruder Joſeph I.(1711), ohne Kinder zu hinterlaſſen, dahingegangen; auch ihm waren, als er den Thron be⸗ ſtieg, noch keine geboren; noch hoffte er auf Nachkommenſchaft, aber ſollten ihm, wie es wirklich erfolgte, nur Töchter zu Theil werden, ſo ſchwebten ihm die Schreckniſſe des ſpaniſchen Kriegs, den er ſelbſt mitgekämpft hatte, vor. Für einen ſolchen Fall ſein Haus zu be⸗ ſtellen und ſeine Erblande zu ſichern war ſeine Sorge; bevor ihm Maria Thereſia geboren war, hatte er ſie zur Erbin ſeiner Krone auserſehen.
Die alte Erbfolgeordnung im Reich wie in Ungarn ruhte auf dem ſaliſchen Geſetz: der Mann vom Manne ſoll ſuccediren; dies für ſein Haus zu ändern, ſtiftete Karl VI. zur Zeit da der ſpaniſche Succeſſionskrieg zu Ende ging, 1713, die pragmatiſche Sanction, und ſein Bemühen war, ihr Anerkennung von den europäiſchen Mächten zu erwirken. Er bekam die Zuſagen der Höfe, indem ihm kein Opfer hierfür zu theuer ſchien. Vergebens hatte der alternde Prinz Eugenius gewarntt eine tüchtige Armee ſei die beſte Garantie. Die ängſtliche Sorge um die Succeſſion wurde eine neue Urſache der Schwäche für Habsburg und des Wachsthums für die Feinde des Reichs. Karl ließ ſich(1735), als ein Bourboniſches Heer in Italien landete, Neapel und Sicilien entreißen, ja endlich opferte er mitten im Frieden Lotharingien dem Welſchen, nur um Ruhe und Sicherheit für ſeine Erbtochter zu bekommen. Das Haus Bourbon erhob ſich zum Gipfel ſeiner Macht; was Ludwig XIV. in den Tagen ſeines Glanzes nicht erreicht hatte, ſah der elende Ludwig XV. und der alte Cardi⸗ nal Fleury verwirklicht: die drei Länder romaniſcher Zunge, Frank⸗ reich, Spanien und, mit wenigen Ausnahmen, Italien unter der einen Herrſcherfamilie vereinigt.
Doch während alſo Habsburgs alter Stamm abſtarb, ward ein neues Reis darauf gepflanzt, in welchem er wieder aufblühte und noch einmal ungeahnte Kraft gewann.
Maria Thereſia wuchs lieblich heran. Von ihrer Mutter hatte ſie ſchöne geiſtige Eigenſchaften geerbt, auch ihre äußere Erſcheinung war ausgezeichnet, die hohe Geſtalt, das blonde Haar, das ovale An⸗ geſicht, nicht durch die Habsburgiſche Unterlippe(die bei dem Groß⸗ vater Leopold I. wahrhaft abſchreckend war) verunſtaltet. Die junge Erzherzogin wurde von gelehrten Jeſuiten in der Religion und den Sprachen unterrichtet. Im Lateiniſchen drückte ſie ſich mit Beredtſam⸗ keit aus, italieniſch, franzöſiſch und ſpaniſch ſprach ſie nicht ohne Germanismen, mit der deutſchen Orthographie war es, wie damals überhaupt, ſchlecht beſtellt. Auch die Lehrer der ſchönen Künſte und die Gouvernante Gräfin Fuchs thaten das Ihrige. Zeichnen, Muſik und Tanz ward nicht verſäumt, in einer kleinen italieniſchen Oper entzückte Maria Thereſia als Kind den Hof. Im Schießen nach der Scheibe und nach dem Wild that ſie es ihrer Mutter gleich, die von ſich ſagte:„ich meine, ich ſchieße extragut.“ Die häusliche Lebens⸗ weiſe war ſtreng; Kaffee war gänzlich, doch nicht immer mit Erfolg, verpönt.
„ Ihr Vater, der hohen Beſtimmung dieſer Tochter eingedenk, führte ſie mit achtzehn Jahren in den Staatsrath ein. Die alten Herren in Alongeperücken bewunderten aufrichtig ihren Geiſt und ſagten un— ter ſich:„wie Schade, daß ſie nicht ein Mann iſt!“.
Herzog Leopold von Lothringen war dem kaiſerlichen Hauſe durch Freundſchaft und treue Dienſte verbunden. Sein Sohn Franz Stephan, 1708 geboren, wurde ſchon früh im geheimen zum Bräu⸗ tigam für die Erbtochter auserſehen. Fünfzehnjährig kam er zur Vollendung ſeiner Erziehung nach Wien. Der Kaiſer liebte ihn zärtlich, nannte ihn ſeinen liebſten Sohn und unterſchrieb ſich in Briefen an ihn:„Dein alter treuer Vater.“.
6 Wer kennt nicht Eliſabeth Charlotte von der Pfalz, die edle deutſche Fürſtentochter, welche den werthloſen Bruder Ludwigs XIVY., den erſten Herzog von Orleans, heirathen mußte und am Hof von Verſailles wie eine Roſe unter den Dornen, wie ein Lamm unter
den Wölfen gelebt und gelitten hat! Sie hinterließ, als ſie 1722 hochbetagt ſtarb, zwei ſehr ungleiche Kinder, den berüchtigten Herzog von Orleans, den Regenten, und eine vortrefflich geartete Tochter, Eliſabeth Charlotte, in Lothringen vermählt, die Mutter des jungen Franz Stephan. Dieſer war in Erſcheinung und Manieren mehr Franzoſe als Deutſcher; ſehr anmuthig und liebenswürdig; doch im Lernen that er es ſeiner Zukünftigen nicht gleich. Maria Thereſia, neun Jahre jünger, bewunderte ihn; ſelten ſtimmte die Diplomatie und die Herzensneigung ſo ſchön überein; alles verhieß ein häus⸗ liches Glück.
Franz Stephan war bereits 1729 ſeinem Vater in Luneville als Herzog gefolgt; die Zeit zu ſeiner Vermählung kam heran und mit ihr die Zumuthung, Lothringen abzutreteten, und dafür Toscana zu übernehmen, wo eben das altberühmte Mediceiſche Haus im Er⸗ löſchen war; nur ſo wollte der franzöſiſche Hof die pragmatiſche Sanction anerkennen. Die verwittwete Herzogin ſchrieb die feurig⸗ ſten Briefe an ihren Sohn Franz Stephan nach Wien und auch der jüngere Bruder Karl(nachher einer der Helden des ſiebenjährigen Krieges) proteſtirte gegen das Project.„Siebenhundert Jahre, ſagte die Mutter, haben die Vorfahren in Lothringen geherrſcht, kein Für⸗ ſtenhaus habe treuere Unterthanen; nie werde man das in Toscana bei den Fremden wiederfinden.“ Als es dahin kam, daß die herzog⸗ liche Famlie ‚Nancy verlaſſen ſollte, da erhob ſich ein allgemeines Wehklagen in der Stadt und die Bürger ſpannten die Pferde wieder aus, um die Abreiſe zu verhindern.
Wie ganz anders war es, als am 27. April 1859 Franz Stephans Nachkomme, Großherzog Leopold II. von ſeiner toscaniſchen Hauptſtadt fortzog; alles hatte ſich gegen ihn verſchworen, ſeine Diener ließen ihn mit herzloſer Kälte allein; unbedauert wendete er Florenz und Toscana den Rücken.
Wer kann hier die, wenn auch ſpäte, Erfüllung jener Vor⸗ ausſage der Mutter, wer das Walten der Nemeſis vorkennen!
Der arme Franz Stephan war in einer peinlichen Lage; auf der einen Seite dieſe Braut, dieſe Zukunft an ihrer Seite, auf der andern ſeine Mutter, ſein Land, ſein treues Volk. Er hatte mit der Entſcheidung ſo lange gezögert wie nur möglich, aber der kaiſerliche Miniſter von Bartenſtein erklärte ihm rund heraus:„keine Abtre⸗ tung keine Erzherzogin,“ endlich unterſchrieb er die Abtretungs⸗ urkunde. Zunächſt bekam Stanislaus Leszinsky das Herzogthum, mit dem Heimfall an Frankreich. Die Herzogin Mutter blieb bis an ihr Ende in Lothringen.
Das hohe Paar wurde am 12. Februar 1736 durch den päpſt⸗ lichen Nuntius getraut und unternahm nach der alten Sitte des Kaiſerhauſes eine Wallfahrt nach Maria Zell in Steiermark. Flo⸗ renz wurde beſucht und das neue Beſitzthum in Augenſchein genom⸗ men. In drei Jahren gebar Maria Thereſia drei Töchter. Die ſehnlich erwartete Geburt eines Sohnes erlebte der alte Vater nicht. Maria Thereſia war wieder guter Hoffnung, als er auf dem Sterbe⸗ bette lag; ſie durfte ſein Ende nicht mit anſehen, aus der Ferne ſegnete er ſie und entſchlief demüthig und gottergeben am 20. Oe⸗ tober 1740, Morgens 2 Uhr; es war die letzte Stunde des Hauſes Oeſterreich, das ſeit Rudolf von Habsburg faſt ein halbes Jahr⸗ tauſend mit wenig Unterbrechungen die Kaiſerkrone getragen hatte.
II.
Viel war verloren gegangen und doch war es noch die reichſte Erbſchaft in Europa, welche Maria Thereſia anzutreten hatte; Ungarn und Siebenbürgen, Böhmen, Mähren und Schleſien, das eigentliche Oeſtreich mit Steiermark, Kärnthen und Krain, Tyrol, die Waldſtädte in Oberſchwaben, des Breisgau, die katholiſchen Niederlande mit ihren herrlichen Städten, endlich Toscana. Dieſe Kronen waren ihr durch Verträge geſichert. Aber ringsum lag eine Welt von Feinden. Man hatte ſchon lange auf Oeſtreichs Zerfall gerechnet und gewartet, jetzt ſchien es ein Sterbehaus ohne Erben, wo jeder einziehen und ein Stück der Hinterlaſſenſchaft an ſich rei— ßen zu können gedachte. Von dem Franzoſen und dem Spanier war es nicht anders zu erwarten, aber leider waren da auch die deutſchen Mächte zweiten Ranges, Bayern, Sachſen und Preußen, die ſich in dem geheimen Vertrage zu Nymphenburg am 18. Mai 1741 mit Frankreich und Spanien gegen Maria Thereſia verbündeten.
Der junge König von Preußen hatte den Kampf ſchon eröffnet, indem er am 17. December 1740 in Schleſien einbrach. Sein treff⸗
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