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daraus bemächtigt, und noch heute ſingt oder bläſt jeder Jäger, der Herr über einige Töne ſeines halben Mondes iſt:„Was gleicht wohl auf Erden dem Jägervergnügen?“ und jede Dienſtmagd, welche die Straße fegt, ſingt das Lied vom„grünen Jungfernkranz“ und der„veilchenblauen Seide“. Und dem leider ſo früh ver⸗ ſtorbenen Componiſten wurde noch kurz vor ſeinem Tode die Freude, von einem Wallfiſchfahrer zu vernehmen, daß er dieſe beiden Lieder von den Eskimos am Nordpol, dieſer unterſten Stufe der Menſch⸗ heit, habe ſingen hören— und das war erſt 5 Jahre nach dem erſten Erſcheinen. Andere volksthümliche Lieder ſind:
„„Ich weiß nicht, was ſoll es bedeuten“ ꝛc.— Heine.
„Wohlauf noch getrunken den funkelnden Wein“— Kerner.
„Ich hatt' einen Kameraden“— Uhland.
„Morgenroth! Morgenroth!“— W. Hauff, und mehrere hundert andere. Manche dieſer ſind von bekannten Dichtern zu wirklichen Volksmelodien gedichtet, und durch den neuen Text iſt dann wohl der alte Volkstext in Vergeſſenheit ge⸗ rathen; wie z. B. die von Uhland zu einer Volksweiſe gedichtete Ballade„der Wirthin Töchterlein“ den urſprünglichen Text, der mit den nämlichen Worten anfängt, ganz verdrängt hat; das Mantel⸗ Lied aus Lenore von Holtey kennt jeder, nicht aber jeder den eigent⸗ lichen Text dieſer uralten Melodie, der anhebt mit den Worten:
„Es waren einmal drei Grafen gefangen, Gefangen waren ſie;
Sie wurden gefangen und geführet,
Kein’ Trommel ward dabei gerühret
Im ganzen römſchen Reich.“
Beehren wir aber mit dem Namen„volksthümlicher“ Lieder nicht auch diejenigen, welche, von irgend einem vacirenden Poetaſter zu irgend einer leichtſinnigen Polkamelodie gereimt, einmal die Runde durch alle Gaſſen machen, um dann gründlich vergeſſen zu werden; 3. B. das einfältige:„Ach, ich bin ſo müde!“, namentlich auch nicht den ſchlappen Waſſerpapp der Lieder mancher Berliner, die ſie in ihren, ſo unausſprechlich poeſieloſen, Poſſen unter das Volk ſchleudern, und welche Poeſie zu nennen eine Blasphemie wäre. Nicht die raſche, ſondern die dauernde Allgemeinheit iſt das Criterium der Echtheit und des Werthes.
Volkslieder dagegen im eigentlichſten Sinne ſind ſolche Lieder, deren Verfaſſer, um mich ſo auszudrücken, das Volk ſelbſt iſt. Namen gibt es da nicht, Dichter und Componiſt ſind entweder nie bekannt geworden, oder bald in die allgemeine Flut der Vergeſſenheit untergetaucht, ihr Lied aber hat ſie überlebt, das Volk hat es in ſein Herz geſchloſſen, bewahrt es und überliefert es an die Nachkommen. Volkslieder kommen und ſind da, ihr Geburts⸗ tag iſt unbekannt, und ſie ſelbſt werden bekannt nicht durch Papier und Type, ſondern durch den Geſang ſelbſt, oder höchſtens durch ein fliegendes Blatt; man könnte mit Joſ. Pape ſagen:
„Woher das Lied mag ſchallen? Es iſt vom Himmel gefallen.“
Die Verfaſſer ſind um ihre Autorſchaft nicht beſorgt geweſen; mit rührender Beſcheidenheit ſind ſie in den Hintergrund getreten und haben ſich nur gefreut, daß ihr Kind überall ſo freundliche Aufnahme fand; ja, in einer naiven Verſchämtheit mögen ſie abſichtlich ihre Ver⸗ faſſerſchaft geheim gehalten haben. Zudem kümmert ſich das Volk um die Verfaſſer ſeiner Lieder nicht und gibt bloß die Lieder, nicht die Namen weiter, was in früheren Zeiten gar leicht deſſen völliges Ver⸗ ſchwinden bewirken konnte. Wohl geben die Verfaſſer zuweilen am Schluſſe des Gedichtes Andeutungen über ſich, ihren Stand, z. B.: „Wer iſt, der uns dies Liedchen ſang?
So frei iſt es geſungen— Das haben gethan drei Jungfräulein Zu Wien in Oeſterreiche.“ „Das hat geſungen ein Reiter gut, Ein Berggeſell hat ihn verdrungen; Er trinkt viel lieber den lautern Wein, Als Waſſer aus kühlem Brunnen. Oder am Schluſſe eines Liebesliedes: „Und der uns dieſes Liedlein ſang, Er hat's gar wohl geſungen; Er ſingt uns das— dazu noch baß: Hat's Mädchen doch bekommen.“
Ein andrer Schluß, mit wehmüthigem Klange: „Hier hat das Lied ein Ende— Ein Müller hat's erdacht, Den hat des Ritters Töchterlein Vom Lieben zum Scheiden gebracht.“ Der ſchönſte Schluß aber der Art iſt folgender: „Und der uns dieſen Reihen ſang, So wohl geſungen hat, Das haben gethan zwei Hauer Zu Freiburg in der Stadt. Sie haben ſo wohl geſungen Bei Meth und kühlem Wein— Dabei da iſt geſeſſen Der Wirthin Töchterlein.“ Wir ſehen, eine ſolche Angabe über die eigene Perſon iſt wieder Poeſie, und jedenfalls poetiſcher, als wenn man lieſt: „Wie ihn der Mund der Nachwelt nennen wird, Iſt unbekannt; doch dies Jahrhundert Erkennt ihn bei dem Namen Aug. Wilh. Schlegel.“
Sie läßt uns zugleich einen Blick thun in die Situation, in welcher dem Dichter die poetiſche Ader zu ſchlagen anfing. Jene zwei Hauer, nachdem ſie tagüber in der Bauhütte den Stein gemeißelt, gehen Abends zu Bier und Wein, der Wirthin Töchterlein lacht ihnen freundlich zu, da wird ihnen poetiſch zu Muthe, der Quell des Parnaß rinnt von ſelbſt, und— fertig iſt das ſchöne Lied:
„Bei meines Buhlen Haupte Da ſteht ein goldner Schrein, Darinnen liegt verſchloſſen Das junge Herze mein“ ꝛc.
Jener Reiter, den der Berggeſell aus der Gunſt ſeiner Liebſten ver⸗ drängt hat, vertraut ſein Herzleid einem Becher lautern Weins und ſingt, was ihn bedrückt, in friſchem Liede aus der Bruſt heraus. Was jenen begeiſtert, der da von ſich ſagt:„hat's Mädchen doch be⸗ kommen,“ liegt auf der Hand; wogegen der Müller, den des Ritters Töchterlein vom Lieben zum Scheiden gebracht, ſeiner Wehmuth Luft machen muß, und er ſingt von zerbrochenen Mühlenrädern und wo er wolle begraben ſein, ſchließlich auch, zu heilſamer Verwarnung anderer:
„Es iſt kein Röslein ſo roſenroth,
Es ſitzt ein Würmchen drin,—
Kein Mädchen von achtzehn Jahren,
Es hat einen falſchen Sinn.“ Wir erſehen zugleich aus ſolchen Angaben in den Liedern ſelbſt, wie oft zwei oder drei Perſonen, oder mehrere zuſammen, gedichtet haben. Was der eine nicht wußte, das wußte der andere, man dichtete viel⸗ leicht Reim um Reim, Strophe um Strophe wechſelweis, und das Lied war fertig, ehe man ſich deſſen verſah; und für die Melodie probirte und probirte man, bis ſich alles danach ſingen ließ, oder nahm eine ſchon vorhandene, oder formte eine ſchon vorhandene zu einer neuen um. Das Zuſammenſein, die geſellſchaftliche Fröhlich⸗ keit wird überhaupt die meiſten Volkslieder hervorgerufen haben. Sehen wir nur zu, wann und wo überhaupt noch heutiges Tags am meiſten geſungen wird,„denn wo geſungen wird, da liegt auch das Dichten nahe,“— es ſind in der Stadt die Zuſammenkünfte der Handwerker, in früherer Zeit die Gelage der Zünfte; demnächſt die Soldatenwachtſtube, wo von Alters her der kräftige Volksgeſang gepflegt ward; daran reihet ſich im Felde das Bivouak, das luſtige Leben im Lager. Ein jeder wird ſich dabei des gelungenen Ge⸗ dichtes von Freiligrath erinnern, in welchem er gerade zu veran⸗ ſchaulichen ſucht, wie im Kriegslager das Volkslied von„Prinz Eugen“ entſtanden ſein möge, mit dem Anfang:
„Zelte, Poſten, Werdarufer!“
In den Dörfern, wo im ganzen ſich der Volksgeſang lebendiger erhalten hat, als in den Städten— die Urſachen liegen nahe— ſind es die Zuſammenkünfte in der abendlichen Feierſtunde oder am Sonntagnachmittage, die gemeinſchaftlichen Feldarbeiten, das Ein⸗ fahren des Erntewagens, das nächtliche Hüten der Bleiche, mehr noch alle Flachsarbeiten, Raufen, Brechen und Hecheln, namentlich aber das Spinnen. In vielen Dörfern Weſtfalens wie Süd⸗ deutſchlands ſammelt die Spinnſtube, namentlich am ſogenannten Spinnabend, zu welchem beſondere Einladungen ergehen, aus der ganzen Nachbarſchaft die jungen Spinnerinnen, um im fröhlichen


