Jahrgang 
1865
Seite
180
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konnte, aus Furcht, derſelbe würde mir davon laufen, ſo ſchickte ich ihn ſchaffenheit der Geſtirne durch die Spectral⸗Analyſe zu rathen en rich ſpäter mit einem Transport in meine Garniſon, wo er ſich noch jetzt befindet. auch bequemen, die Bilder der Oberfläche wenigſtens von ben näch uu rord v. G. ſchrieb ſofort, die Ungeduld des Grafen völlig verſtehend, an ſelbſt zu zeichnen. In England hatten de la Rue, in ſelika dherſn ſeine Cameraden in der Heimat, und vor wenigen Tagen wurde auch dieſer, und Whipple ſehr gelungene ſtereoskopiſche Bilder nende onde derdon ſter wohl der letzte,, däniſche Kriegs⸗Gefangene in ſeine Heimat entlaſſen und dort neuerdings reihen ſich dieſen die Arbeiten des Dr. Henry rader in 4 iaſter iſt er vielleicht mit wärmerem Herzen empfangen worden, als mancher andere Weiſe an. Dieſer Herr richtete ein Teleſkop mit ſilbernem eſlect 15 eig ue ſeiner Landsleute. K. zum Zweck der Himmelsphotographie ein. Jener Reflector iſt nächſt dem a dem kaiſerl. Obſervatorium in Paris der größte, den es gibt. Die gewon⸗ Buntes und Kleines aus der Vogelwelt. nenen Bilder ſind ſo ſcharf, daß ſie ſelbſt die lleinſten Pinren noh be Sbier⸗ Wie der ſogenannte Zufall zuweilen ſpielt. Es gibt wohl nicht maliger Vergrößerung zeigen. Siis laßſen uurit Keicheigfſandn Aas Wraper leicht einen Jäger, dem nicht ſchoncurioſe Dinge paſſirt wären, ohne daß Sirius oder den 6. Stern im Trapeze es Orion auf 2 dhen hat faſt alle täglichen Phaſen des Mondes vom 6. bis 27. Tage anfg

man ſie geradezu in das Mythen- und Märchenreich derJagdgeſchichten h 3 6 1 T, Ghof zu verweiſen berechtigt wäre. Wer hat nicht ſchon von Haſen und Hühnern und wiederholt den Vollmond in ½ Sekunde gewonnen.

gehört, die geradeswegs in die Jagdtaſche oder ſelbſt in die Küche gelaufen, Napoleons Namen im Ruſſiſchen. 3 ſogar auf den Herd geſprungen; von Auer⸗ und Birkwild, das mit den Hüh⸗ Nach der Schlacht bei Auſterlitz beſuchte Kaiſer Alexander die Spitäler nern zu Stall gegangen oder durch das Glas der Fenſter in die Zimmer ge⸗ und ſprach aufmunternd, freundlich und väterlich mit den Kranken oder Ver⸗ drungen; von Roth⸗, Damm⸗ und Rehwild, das ſich zum Weide⸗Vieh ge⸗ wundeten. Einen geneſenden Grenadier redete der Kaiſer mit den Worten ſchlagen und mit ihm eingetrieben iſt; von ganzen Trappenherden, denen bei an:Nun Söhnchen, wirſt Du bald wieder mitfechten können?Das Glatteis⸗Wetter die Flügel zuſammen gefroren und hat das alles nicht werd' ich wohl, Väterchen, aber was wird das helfen? entgegnete der Soldat. glauben wollen? Und doch: was iſt Küche und Herd, wenn der BratenGegen den Mann iſt kein Aufkommen.Wie ſo? fragte Alexander. nicht in die Pfanne fällt? Und das hat er gethan, wenn auch ungerupft;Man muß nur Muth haben und ſeine Sache gut machen. Der Grenadier. und wenn nicht in die Pfanne, ſo doch in den Keſſell Münchhauſen! ſchüttelte mißtrauiſch mit dem Kopfe:Es liegt ſein Kriegsglück ſchon in Freilich die Luftſteinfabrik dieſes edlen Recken aber ich muß dennoch dem ſſeinem Namen, ſagte der Soldat.Er iſt der erſte im Felde. Die wört⸗ ungläubigen Leſer bekennen, daß ich meinem Münchhauſen glaube. In den liche Bedeutung des Namens: Napoleon iſt in der That im Ruſſiſchen:Der gelehrten Akten der finnländiſchen wiſſenſchaftlichen Geſellſchaft iſt eine Notiz Erſte im Felde.Na pole on perboy. des Dr. Sanmark zu leſen:wie vor einigen Jahren ein verflogenes Haſel⸗ Was Paul V. über Richelien ſagte. huhn auf einem der Schornſteine des Kranken hauſes in Helſingfors ge⸗ Als Richelieu die Weihe zum Biſchof durch Pabſt Paul V. erhalten ſchoſſen wurde und unmittelbar in den auf dem Feuerherde befindlichen ſollte, fand man ihn noch zu jung für eine ſo hohe kirchliche Stellung. Richelien Keſſel fiel. E. B. log daher ein reiferes Alter. Nach geſchehener Ceremonie beichſete 4 dem 2,.. Papſte ſein Vergehen, welches ihm zur Biſchofsweihe verholfen. Als ſpäter Himmelsphotographien und Stereoskopenbilder vom Monde. Laje ſe gefra wurde, was er von der Zukunft Richelieus denke, antwortete Das Licht, dieſer wunderbare Bote, welcher von Stern zu Stern durch Paul V.:Dieſer junge Mann wird entweder ein großer Mann, oder ein das Weltall eilt, muß gegenwärtig nicht nur dazu dienen, die chemiſche Be⸗ großer Spitzbube werden. P.

An unfre Leſer.

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ſchließt dasDaheim ſein erſtes Quartal. Auf dieſen Erfolg geſtützt, wird es auch im neuen Jahre den Weg, auf dem es ſo viele Freunde gefunden hat, muthig und unbeirrt fortſetzen.

Jede neue Nummer wird einen immer größeren Reichthum und Werth des Bilderſchmucks, eine ſtetig erhöhte Mannig⸗ faltigkeit und Gediegenheit des Textes entfalten.

Das Ziel desDaheim bleibt unverrückt daſſelbe: fern von allem Hader und Getriebe der Parteien der Familie eine durch und durch deutſche, Geiſt und Herz anregende Lectüre zu bieten und die höchſten Güter unſres Volks, Vaterland, Sitte und Religion zu wahren.

Das neue Quartal bringt außer den bereits angekündigten Beiträgen und Bildern, die wegen Ueberfülle des Stoffes bisher nicht zum Abdruck kommen konnten:

An Novellen: Tuvia Panti, Zigeunergeſchichte aus den Akten von v. Strauß. Tupa, das Indianermädchen, von v. Bibra. Eine Geſchichte von Riehl. Die Frauenſchlacht auf Borkum von L. Roſen. Am Fuße des Arber von Andreas Oppermann. Von dem übrigen Inhalt führen wir an: Goethe und dieſchöne Seele von Dieſtel, mit Illuſtra⸗ tion von Hammel. Immermann und ſein Münchhauſen von Grimme, mit Illuſtration von Vautier. Uhland und Kerner von Ottilie Wildermuth, mit Illuſtration von Schütz: Uhland und Kerner auf dem Geiſterthurm. Mendels⸗ ſohn und Goethe von L. Nohl, mit Illuſtration. Ein verrufener Strich(aus dem Vogelsberge) von Bindewald, mit Illuſtration. Aus den Alpen: Eine Schlittenfahrt über den Gotthard mit Illuſtration. Deutſche Jagd und deutſches Wild: eine Rehjagd von Guido Hammer, mit Jlluſtration. In der Krähenhütte von Baldamus, mit Illuſtration Ein Abenteuer mit Leoparden, Erlebniß von R. Kretſchmer, mit Illuſtration. Das Schachcafé de la Régence in Paris von Mosengel, mit Illuſtration. Aus der Münchner Dichter⸗ und Gelehrtenwelt: eine Sitzung im Krokodill mit großem Portrait⸗Gruppenbild von Pixis. Theodor Fliedner, ein Lebensbild mit Portrait. Die größte deutſche Schiffswerft mit Illuſtration. Der Schreckenstag von Le Mans von G. Hiltl. Der Proceß der Jungfrau von Orleans von Vollert(Herausgeber des Pitavah. DieGazelle in den chineſiſchen Gewäſſern auf der Jagd nach däniſchen Schiffen von einem Augenzeugen. Ein Stück Geſchichte der erſten deutſchen Burſchenſchaft von einem Mitgliede derſellen Beſuch in einem Trappiſtenkloſter von Seſſing, mit Illuſtration. 3 3

Lebensbilder deutſcher Natur und einheimiſchen Thierlebens, Schilderungen aus zoologi Tmedr ragende Beiſpiele deutſcher Induſtrie, wichtige Ereigniffe de Gegennzert, Geſundhettsehre nſeh aswnſhenar liches, Geſchichtsbilder deutſcher Größe, Kriegs- und Seeleben, zum Theil mit meiſterhaften Illuſtrationen, wird bi⸗ Leſer imDaheim nicht vermiſſen. Die ſpeciellen Intereſſen der Frauen⸗- und Mädchenwelt werden eine au rt n Berückſichtigung finden. fmerkſame

Leipzig, den 22. Dezember 1864.. Leips 3 Die Redaction.

Briefe und Sendungen ſind zu richten an die Redaction desDaheim in Leipzig, Poſtſtr. Nr. 2 Unter Verantwortlichkeit von A. Klaſing in Bielefeld, herausgegeben von Dr. Robert Koenig in feiig Verlag der Daheim-Expedition von Velhagen* Klaſing in Gielefeld und Berlin. Druck von Biſcher a Wittig in Leipzig

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