„ V—I ni dn 103 ich, in gemeinten Batallleſtück, der Frucht ſeiner Erlebniſſe, wieder, ſo gönne nur dazu dienen, in dem raſch nivellirenden Strom des Alltagslebens, zirwar dem alten Reiſegefährten eine wohlwollende Kritik. im Herzen der Fürſten wie des Volkes, das Bewußtſein über⸗ en. Und Du, meerumſchlungnes Schleswig⸗Holſtein, vielbeſungnes, nommener heiliger Pflichten wach zu halten. heute heißumworbnes, glorreich befreites deutſches Land, Dich finde der Heilet die Wunden, die das eherne Schlachtenloos geſchlagen, rt vom A Friede, der lächelnd, neugeboren vor der Thür ſteht, ſegnend die Hand trocknet die Thränen der Mütter und Waiſen im Gedächtniß an die irgend haltend über Schloß, Stadt und Hütte! Oeffne dem Klopfenden, Gefallnen, die der Blut⸗Preis des Sieges geweſen ſind, den das ich zur vor deſſen lieblichem Bilde der Dämon des Krieges weichen möge, V Schwert über vergilbte Pergamente und Diplomatengeſchacher er⸗ nahme, der ſeine dunkeln Flügel ſo ernſt über dieſe reichen Marken geſchlagen V rungen! n und hat. Wohl werden die blutigen Schemen ſeiner Herrſchaft noch lange Im Septembermond 1864.*) tſaren, V von der Erinnerung heraufbeſchworen werden— mögen ſie dann Todes⸗ anzen⸗ 5— 4 das Vater 3 ſehen, Hände driegs⸗ üppel⸗ d dem inziger edteres hronik unend⸗ ig von Ham⸗' weiß, h nun vel her⸗ Göthes Haus ledens niſchen „ ohne V ie un- V ,nach u eilig alle zu 7 ran zu—S AnNUe= 95 n zur Friede! n Be⸗ G kktiven V is den der.⸗.* urit. Am Familientiſche.
. Eine Zuchthaus⸗Scene. Geſchrei ausbrechen, das die meiſte Aehnlichkeit mit dem Geheul eines ge⸗
8 mit Ich ging über den Hof des Zuchthauſes zu N., da ſah ich auf der andern quälten Hundes hat. Ich konnte es deutlich erkennen, daß die Hiebe mit Muße Seite des Hofes einige Männer verſammelt und hörte einen eigenthümlichen immer größerer Kraft und Heftigkeit ertheilt wurden. Die Pauſen wurden qnid V klatſchenden Ton, der ſich nach kurzen Zwiſchenräumen wiederholte. Ich kürzer. Ich konnte mir ſagen, daß der Schlagende das Schweigen des Ge⸗ e des hatte den Ton oft ſchon gehört, aber ſo oft ich ihn von neuem hörte, ging marterten als Trotz anſah und dieſen Trotz durch erhöhtes Schmerzgefühl tionen mir jedesmal wieder ein Schauer durch Leib und Seele; ich wußte, er rührte brechen wollte. Unwillkürlich beſchleunigte ich meine Schritte; als ich an⸗ ſtehen ooon den Schlägen einer dicken, von Leder geflochtenen Peitſche her, mit der kam, war eben der letzte Schlag mit einer Heftigkeit gefallen, wie ſie mir bis
Gelin⸗ ein Züchtling gehauen wurde. Ich wäre am liebſten wieder umgekehrt, aber her noch nicht vorgekommen; aber nicht einmal ein Seufzer war hörbar.
f von mein Beruf führte mich nach der Thüre, in deren Nähe die Strafe vollſtreckt Der Geſchlagene lag auf dem ſogenannten Fuchs, einer hohen hölzernen ſtiegen wurde; auch trieb mich ein unbeſtimmtes Gefühl näher, es war nicht Neu⸗ Bank; ſeine Arme und Beine hingen herunter und waren mit ledernen Riemen erſchied gierde, es war Theilnahme für den Unbekannten, der eben gezüchtigt wurde, an die Ständer der Bank angeſchnallt, ſo daß er ſich nicht regen konnte. Er reſpekt⸗ Theilnahme, die er mir durch die lautloſe Stille einflößte, mit welcher er die war in eine graue Jacke und in grauleinene Beinkleider gekleidet; die Bein Lands⸗ V Hiebe hinnahm, während ſonſt die Gezüchtigten immer in ein herzzerreißendes kleider waren von den Schlägen mehrere Male durchhauen, das Blut drang
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.— Es wird die Leſer des Daheim intereſſiren, daß vorliegendes Tagebuch, beträchtlich vermehrt und durcharbeitet, mit faſt dop⸗ ahrten pelt ſo viel Illuſtrationen, als Prachtwerk in ſplendideſter Ausſtattung und doch zu billigem Preiſe auf den Weihnachtsmarkt kommt. Streitern Auge dieſes Feldzuges und ihren Familien, überhaupt in Kreiſen, wo ein ungewöhnlich künſtleriſches und gediegenes Buch geſucht wird, kann kaum ein ſchöneres ländi⸗ Weihnachtsgeſchenk gemacht werden. Die Redaction. m gut⸗ 1 V—— 8
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