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Unterhaltung unterbrochen hätte.
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— Mag mein Geſicht auch ernſt ſein, ant⸗ wortete Walther, mein Herz iſt froh darüber, von Eurer Majeſtät anerkannt und gewürdigt zu werden.
— Sie ſind nicht aufrichtig, liebſter Eſchen⸗ burg! rief Joſeph lächelnd und klopfte ihm ver⸗ traulich auf die Schulter. Nun, mit der Zeit wird ⸗Alles beſſer werden. Nur Geduld!
Es war mittlerweile ein Uhr geworden, die Zeit, um welche der Kaiſer, wenn er in ſeiner Villa im Augarten wohnte, zu ſpeiſen pflegte. Walther erhielt von dem Kaiſer noch den Auf⸗ trag einige Briefe abzuſenden und dann erſt zur Tafel zu kommen.
Als er eintrat, ſah er die Gräfin Kinsky, Luiſe von Hellberg, deren Mutter und noch eine andere Dame zerſtreut zwiſchen den Herren an der Tafel ſitzen. Das braune einfache Kleid der letzten Dame, die neben dem Kaiſer ſaß, fiel ihm auf und alles Blut ſtieg ihm ins Geſicht, als er Sidonie von Derenburg erkannte, die er ſeit vierzehn Tagen nicht geſehen und von der er nicht das Mindeſte gehört hatte.
Walther hatte ſeinen Platz gegenüber dem Kaiſer und Sidonie, neben der Gräfin Kinsky, die ſich viele Mühe gab, ihn zu unterhalten. Dennoch ruhten ſeine Blicke fortwährend auf Sidonie und er ſuchte in ihren Augen zu leſen, durch welchen außerordentlichen Umſtand ſie heut zur Tafel des Kaiſers beſchieden ſei. Aber Si⸗ donie, die dieſe ſtumme Frage verſtand, zuckte die Achſel und ſchien ebenſo erſtaunt und un⸗ ruhig zu ſein, wie Walther ſelbſt.
Im Uebrigen war die Unterhaltung ſehr belebt und der Kaiſer war in der beſten Laune. Er nannte Sidonie nicht anders, als: meine liebe Baroneſſe, und Walther redete er ſogar einige Male mit ſeinem Vornamen an. Auch Roſenberg und Laſcy erſchöpften ſich in Auf⸗ merkſamkeiten gegen Sidonie und Walther, ſo daß die Beiden, wären ſie nicht ſo befangen geweſen, gewiß hätten ahnen müſſen, daß hier etwas Außerordentliches im Werke ſei.
Die Tafel wurde indeſſen aufgehoben, ohne daß irgend etwas den gewöhnlichen Lauf der Der Kaffee
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wurde ſervirt und die kleine Geſellſchaft blieb im Salon, zerſtreut in einzelnen Gruppen ſich nach ihrem Gefallen unterhaltend.
— Eſchenburg, kommen Sie doch einmal her! rief jetzt der Kaiſer ziemlich laut, während er neben Sidonie ſtand. Ich habe vorhin ver⸗ geſſen, Ihnen etwas zu ſagen.
Walther trat zum Kaiſer und dieſer ſah ihm eine Minute lang lächelnd ins Auge.
— Eſchenburg, ſagte er dann, Sie ſind jetzt mein Geheimer Rath und ein ſehr junger Rath,
und Sie ſind Baron, was auch etwas beſagen,
will, denn ich habe nicht Viele zu Baronen ge⸗ macht— ja, ja, er iſt es, meine liebe Baroneſſe, Sie brauchen nicht ſo zu erſtaunen, Walther iſt jetzt einer meiner Barone— Sie ſind alſo für Ihre Jahre recht tüchtig avancirt. Wenn ich aber bedachte, was Sie mir Alles geleiſtet, daß Sie mir das Leben gerettet, daß Sie in Ungarn für mich die wunderbarſten Dinge erduldet und daß Sie im Begriff ſtanden, mir das Glück und den Frieden Ihres Herzens zu opfern, wenn ich das bedachte, ſo ſchien es mir, als habe ich doch noch nicht genug für Sie gethan, und ich ſann nach, ob ich nicht etwas für Sie auffinden könne, was mir recht viele Mühe mache. Denn unſer Einem wird Alles ſo leicht gemacht, daß es gar kein Verdienſt iſt, einem Freunde einen Dienſt zu erweiſen. Endlich fiel mir etwas ein, was wirklich mit großer Mühe verknüpft war. Es betrifft genau genommen nicht Sie, aber ich weiß, daß es Ihnen ebenſo viel Freude machen wird, als wenn es für Sie ſelbſt geſchehen wäͤre. Ich hatte nämlich ein Wörtchen davon gehört,
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daß unſere Baroneſſe jetzt nach Ihrer Rückkehr⸗ nicht mehr ſo zufrieden in ihrem Kloſter ſei, wie früher, und mit Mühe, mit vieler Mühe, ich muß es offen geſtehen, und nachdem ich ſattum mit mancherlei Schwierigkeiten gekämpft, erhielt ich dieſes Blatt Papier, das ich der Saroneſſe Derenburg überreiche und das nigts weniger enthält, als die Entbindung von ihrem Gelübde und die Erlaubniß, in die Leiben und Freuden dieſer irdiſchen Welt wieder einzutreten.
— Mein Gott, rief Walther, faſt beſtürzt, vor Freude, iſt es möglich?
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