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die beiden Herren, welche bei einem kleinen Mahle und einer guten Flaſche Ungarwein nähere Bekanntſchaft machten, plauderten weiter. Der Pirat erfuhr noch genauer die Ereigniſſe der letzten Zeit und an wen Hedwig von K verheirathet; er hörte ferner, daß die Tochter derſelben Roberts Verlobte ſei.
Franz ſprang wie vom Schlage getroffen von ſeinem Seſſel auf.
— Hedwigs Tochter! rief er, die Tochter der Frau von B. iſt Roberts Braut?
— Nun ja, Herr; was iſt da zu ver⸗ wundern?
Der Pirat war erbleicht und ſeine Augen ſchienen aus ihren Höhlen treten zu wollen.
— Viel, viel, Herr Major! rief er, ich bin zur rechten Zeit gekommen. Entſchuldigen Sie mich, ich werde Robert auf Jasmund ſuchen!
— Doch nur heute nicht mehr!
— Noch heute! entgegnete Jener, ſetzte aber nach einigem Beſinnen hinzu: Doch vorher noch ein Wort, Herr Major! Robert iſt nur ihr Adoptivſohn?
— Das iſt richtig!
— Und es iſt nie etwas über ſeine rechten Eltern laut geworden? Sonſt weiß ich, daß er zuerſt von einem Fiſcher erzogen wurde.
— Niemals hat man davon gehört, mein Herr.
— Köͤnnen Sie mir die Umſtände, unter welchen er aufgefunden, angeben?
— Dies kann der Finder ſelbſt thun.
Der Major klingelte und befahl dem ein⸗ tretenden Diener, Wendt zu rufen. Der alte Fiſcher erſchien und erzählte auf den Wunſch des Majors die ganze Geſchichte in Gegenwart des Fremden. Dieſer ſchwieg, bis ſich Wendt wie⸗ der entfernt hatte.
— Herr Major, ſagte er dann, ich muß Ihnen eine Mittheilung machen, welche Sie in Erſtaunen ſetzen wird!
— Nun?
— Robert iſt mein Kind!
— Hal— Wie ſagten Sie?
— Robert iſt mein Sohn und der Sohn von Hedwig von K., der jetzigen Regierungs⸗ räthin von B.]
— Herr, Sie ſind entweder verrückt, oder ein Lügner! rief der Major, erſchrocken auf⸗ ſpringend.
— Keins von Beiden, mein Herr! Sie ſehen aber, daß ich Recht hatte, zu ſagen, ich ſei zur günſtigen Zeit gekommen, denn ſonſt hätte Ro⸗ bert ſeine Schweſter geheirathet!
In dieſem Augenblicke ward ein reitender Bote vom Schloſſe B. gemeldet und derſelbe
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überreichte dem Major einen Brief vom Regie⸗ rungsrath von B.
Beim Leſen deſſelben begannen die Hände des alten Herrn zu zittern und ſein Geſicht ward ängſtlich bewegt.
— Was giebt es? fragte der Fremde.
— Leſen Siel ſagte der Major, ihm das Schreiben reichend.
Der Pirat las und machte ſich zur Abreiſe fertig; ſein Wirth ſchickte den Boten hinaus
und ſagte:
— Nein, jetzt nicht, mein Herr. Gleichviel, ob ſie der Vater Roberts ſind, oder nicht, ob Ihre Angaben wahr ſind, oder nicht: wir wer⸗ den zuſammen reiſen. Iſt Ihre Angabe wahr, kann Ihre Erſcheinung nur dazu dienen, das Unheil zu vermehren; iſt ſie es nicht, dürfen Sie mir nicht aus den Augen. Bis dahin laſſen Sie uns thun, als ſei kein Wort zwiſchen uns über dieſe Angelegenheit gewechſelt; doch ſagen Sie mir Ihren wahren Namen?
— Herr Major, mein wahrer Name iſt Franz von M.!
— Franz von milie dieſes Namens auf Jasmund. richtig. Nun, wir werden ſehen!
M.?— Es gab eine Fa⸗ Dies iſt
XLII. Die Kataſtrophe.
Der Morgen des erſten Weihnachtstages ſah die Familie des Regierungsrathes in tief⸗ ſter Trauer, und Robert noch mehr, als alle Uebrigen.
Zwar gab der Arzt Hoffnung für die Ge⸗ neſung der Verwundeten, doch war ihr Zuſtand immer noch gefährlich.
Die Ueberreſte der armen Nanny waren vorläufig den Frauen des Schloſſes übergeben, um ſpäter in aller Stille beigeſetzt zu werden.
Während dieſer Zeit aber hatte der ehema⸗ lige Pirat keine Ruhe gehabt und ſeinen Wirth wiederholt gebeten, die Reiſe nach dem Schloſſe B. vorzunehmen.
Der Major weigerte ſich ſtandhaft und machte den Vorſchlag, Robert zurückzurufen. Dies geſchah, aber an Robert's Stelle langte die Trauerpoſt an und nun blieb dem Major nichts weiter übrig, als nachzugeben.
Daß er auf dem Wege nach Jasmund nicht viel ſprach, iſt erklärlich, und daß der Pirat bei den Regungen, welche ſeine leidenſchaftliche Bruſt durchtobten, keine Neigung dazu empfand
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