— Baran, aber ſjich driſt Reinen Dank, p! verhinderte
hintereinander ſehr verviel⸗ Pelze, Boa's, ge Wintergar⸗ den mit Zeich⸗ ern, Kupfern, en oder nütz⸗ mſich Ringe, u, Armbänder, Conſtance ein ze auf ſeiner ſch zedoch in , in welchem ertheilte, den te ihres Man⸗ Form der Per⸗ bat. Das Ge⸗ kin Schet
eils von dem rungsrath und ür die Kinder
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ſje Schweſtern; a, und immer eriſamteit wie⸗
An und auf der See.
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Luxus, oder der mit demſelben in Verbindung gebrachte Nutzen ſich nicht gut trennen läßt.
Conſtance lächelte glückſelig, als ſie be⸗ merkte, wie der Geliebte beide Arme um die vor ihm ausgebreiteten Sachen legte, als ſei er beſorgt, man könne ihm etwas nehmen.
— Conſtance! rief Robert außer ſich vor Freude, Du haſt mich gut errathen; hätte ich es eben ſo vermocht, doch leider— nun, dieſe Geſchenke ſind mir mehr denn Millionen werth!
— Du warſft ſtets ſo beſcheiden in Deinen Anſprüchen, in Deinen Bedürfniſſen, ſtets ſo einfach, lieber Robert—! ſagte Conſtance ſchüchtern.
Robert ließ ſeine Geſchenke und umarmte Conſtance. Die Eltern der Letzteren drückten ſich bei dem Glücke der Kinder ſtumm die Hand, während die Geſchwiſter mit ſchwärmeriſchem Blicke auf die Gruppe der beiden ſich umfaſſen⸗ den Liebenden ſahen.
Aber die freudigen Eindrücke des Abends ſollten hier nicht von zu langer Dauer ſein, und obwohl die Rufe ſchon ſeltener wurden, riß auch dies Mal der erneuerte Julklappsruf die Liebenden auseinander, die Eltern aus ih⸗ rem Anſchauen und die Geſchwiſter aus ihrer Schwärmerei. Das angelangte Geſchenk war für Conſtance, und von einer leiſen Ahnung ergriffen, bewegte ſie ſchnell ihre Finger, um recht bald den Inhalt deſſelben vor Augen zu haben.
Hier übertraf aber die Wirklichkeit alle Er⸗ wartung. Das Geſchenk war von Robert, daran konnte Niemand zweifeln; aber welch ein Ge⸗ ſchenk, welche Pracht!
— Herrlich, herrlich! riefen Alle wie aus einem Munde, als der Gegenſtand entblößt vor ihren Blicken lag, um dann in ein ſtummes Staunen zu verſinken.
Und doch erſchien jener ſo ſinnig einfach, wie es nur irgend ein Geſchenk, von einem Liebenden der Geliebten dargebracht, ſein konnte, denn daſſelbe beſtand nur in einem— Myr⸗ thenkranze.
Jedoch die Mährchen von Tauſend und Einer Nacht ſchienen heraufgezaubert zu ſein, die Sa⸗ gen einer Vorwelt zur Wahrheit werden zu ſollen, als von den röthlichen Stengeln der dunklen Blättchen und den klaren Blüthen des Kranzes magiſche, farbenreiche Lichtſtrahlen durch das Zimmer zitterten, als ein blendender Glanz jeden Gegenſtand in demſelben umgab, und das Antlitz der Anweſenden, ſowie ihre Geſtalt ſich verklärte.
Die Reifen des Kranzes und die ſich ver⸗ ſchlingenden Stiele waren von Topas, die Blätt⸗
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chen vom ſchönſten Smaragd, und die Blüthen beſtanden aus Diamantenſtückchen, deren Fluß mit nichts verglichen werden konnte.
Noch ſtanden Alle erſtarrt, als Robert das Diadem ergriff und es der Geliebten auf die dunklen Locken drückte.
— Oh mein Robert! flüſterte die überglück⸗ liche Braut und ſank an die Bruſt des Ver⸗ lobten.—
Unterdeſſen hatte Nanny, nachdem ſie das Zimmer, welches nur Glückliche bergen konnte, verlaſſen, ſich in ihrem leichten Gewande nach dem Garten begeben. Der Sturm umtobte ſie und jeder Tropfen, welchen derſelbe eiſig kalt auf ihr dünnes Kleid warf, drang bis auf die Haut; doch Nanny achtete ſo wenig des Stur⸗ mes, als ſie den Regen fühlte. Sie fieberte und ihr Kopf brannte.
Immer weiter durcheilte ſie die Gänge zwi⸗ ſchen den kahlen Baumſtämmen des Parkes, während der thauende Schnee in denſelben ihr Schuhzeug durchnäßte; immer wilder erweckten die Töne, welche vom Meeresufer heraufzogen und ſich mit der monotonen, klagenden Muſik der entblätterten Aeſte miſchten, ihre Phantaſie, daß ſie in noch raſenderen Sprüngen wie der Sturm ſich umhertummelte.
Nanny klagte nicht, ſie weinte nicht, aber ſte tobte einen lange gehegten Schmerz aus, deſſen heute eingetretene Kriſis ſie entweder zum Aeußerſten führen oder die Schwungkraft ihrer Seele völlig ertödten mußte.
Bei dem Naturkinde fand das Erſtere Statt. Die wilden Phantaſieen des Mädchens ſteiger⸗ ten ſich bis zur Wuth. Nanny hatte keinen Ge⸗ danken, ſie hatte keinen Entſchluß, aber ein thieriſcher Inſtinkt mahnte ſie, ſich das nicht nehmen zu laſſen, was ſie als ihr Eigenthum betrachtete, und in ihrem Paroxismus zerraufte ſie das vom Sturme zerzauſte Haar. Erſt nach und nach legte ſich dieſer in Tobſucht ansge⸗ artete Schmerz, und eine Eiſeskälte trat an die Stelle des fieberhaften Zornes. In dieſem Zu⸗ ſtande langte das Mädchen wieder im Ahnen⸗ ſaale an, als Robert den Kranz auf die Stirn der Braut drückte und Beide einander in die Arme ſanken.
Ein Ton, der zugleich Schmerz und Zorn ausdrückte, ein Klageton ſchrecklich und wild durchbebte das Zimmer, die Liebenden fuhren auseinander und alle Anweſenden blickten ſich um; hinter ihnen ſtand Nanny, durchnäßt, zit⸗ ternd und bleich, mit wild um den Kopf hän⸗ genden Haaren, und der Lichtreflexr des Kran⸗ zes, welcher erſt ſo prachtvoll wirkte, ließ das
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